Heute, einen Tag vor dem zweiten Voice&Soul-Konzert in Hamburg, erreichte uns noch ein kleiner Glücksbericht über ein Meet and Greet (bei dem Gewinnspiel, wo WIR nicht gewonnen haben!) Also (er)leben wir das Meet and Greet second hand und hoffen auf den Tag, wo Fortuna uns mal hold ist. (Hast du das gehört, Fortuna?!)
Habe ich wirklich bei diesem Gewinnspiel ein Meet&Greet gewonnen? Hat sich das stundenlange Daddeln auf der Jagd nach den schnellsten Antworten wirklich gelohnt? Ja, das hat es. 1944 Punkte verhalfen mir zum Glück. Am Freitag nach der Voice&Soul Premiere in Berlin sollte es soweit sein. Wie erwartet war ich die Tage zuvor ziemlich durch den Wind, mußte am Freitag sogar noch einen Arbeitstag „überleben“ bis es dann am Abend oder schon vielmehr mitten in der Nacht endlich soweit war. Das M&G fand nicht wie ursprünglich geplant vor dem Konzert, sondern erst danach statt. Und, nun ja, was soll ich sagen, es war wunderschön. Es waren insgesamt 8 glückliche Gewinner, die Fadys heilige Hallen (in diesem Fall war es ein schummriger, ungemütlicher Flur) betreten durften. Bewacht von weiteren zwei unbekannten Anwesenden, die wohl aufpassten, dass wir auch ja artig bleiben, durften wir nun die nächsten Minuten mit Fady verbringen. Ich war gespannt. Und aufgeregt. Uns begrüßte freundlich ein sichtlich erschöpfter und müder Fady. Er fragte wie es uns ginge und meinte, ihm selbst ginge es nicht so gut, er hätte Fieber.
Dann gab’s ein bisschen Smalltalk, er fragte, wie wir das Konzert fanden und er erzählte, dass er sein Hemd erst einen Tag zuvor bemalt und dabei öfters drauf gekleckert hätte. Ich konnte davon allerdings nichts sehen. Vielleicht lag es an der bescheidenen Beleuchtung? Oder ich hab was nicht mitbekommen. Wer weiß… ;)
Er erwähnte Luna und Elvin und auf die Frage, ob er denn Katzen möge (diese Frage kam von einer netten Dame die mit ihrem halbwüchsigen Enkelsohn da war, beide kannten Fady noch von DSDS) meinte er, er liebt Katzen. (Oder hat er gesagt, er ist eine Katze? *grübel*) Ich weiß es nicht mehr. Und da war er wieder der Fady-Effekt, der einem das Gehirn leer pustet sobald man vor ihm steht und die Sprache lähmt, wenn man eigentlich was sagen wollte...
Auch wenn ich die Rahmenbedingungen jetzt nicht ganz optimal fand, so ist es doch immer ein Gewinn Fady zu sehen und es ist etwas ganz besonderes ihm gegenüber zu stehen und direkt in seine warmen, braunen Augen schauen zu können. Er gibt einem immer wieder das Gefühl, dass er sich wirklich freut, uns zu sehen, uns zu haben. Danke Fady ♥
Zum Schluss gabs die obligatorischen Fotos und Autogramme und er fragte uns noch, ob wir beim Konzert gefilmt hätten. Er will das gleich auf Youtube gucken. Ja Fady, haben wir. Trotz Verbot ;)
Und dann war es auch schon wieder vorbei. Viel zu schnell. Wie immer. Den Zeit-zurückdreh-Schalter hat noch keiner erfunden, oder?
Und da es noch kein Foto von der glücklichen Gewinnerin gibt, schauen wir noch mal ein Video :)
(by Janine, Video by Gudrun)
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Freitag, 8. Oktober 2010
Dienstag, 8. Juni 2010
Schnuckies united. .. . ♥♥♥ Fady-Fans im Härtetest

Bericht vom Triple-Konzert im Großraum Frankfurt am 29. und 30. Mai 2010
Drei Konzerte am letzten Maiwochenende 2010 standen bevor, also: On the Road again, auch wenn es sich diesmal um einen längeren Turn handelte von der Nordsee in die Mitte der Republik.
Egal, was machen wir nicht alles um Fady zu sehen, hören und zu unterstützen; und es sollte sich auch diesmal wieder lohnen.
Da wir das Ganze zu einem Kurzurlaub deklarierten, fuhren wir schon am Freitag nach GG. Mein Herzblatt hatte wie immer die Reiseplanung übernommen und ein Zimmer in einem sehr gemütlichen Haus, zentral gelegen und mit vorzüglicher Küche, reserviert. Nach einem fantastischen „Gambas-Abendessen“ wollten wir den Ort des morgigen Geschehens besichtigen. Die Charity-Veranstaltung sollte in einem Festzelt auf dem Marktplatz stattfinden, der in wenigen Minuten zu erreichen war.
Das Festzelt konnte man gar nicht verfehlen….. immer den Ohren nach.
Infernalischer Lärm kündigte von so etwas wie Rockmusik mit kreischender Elektrogitarre, zu deren Jaulen und Heulen ein testosteronüberhitzter junger Mann das Micro quälte indem er dort verzweifelt hinein brüllte und meinte, singen zu können…………Du lieber Gott !!!
Das Festzelt selber war ein riesiges, sehr schmuckloses Bierzelt, an dessen Tresen eifrig ausgeschenkt wurde. Nein, nüchtern konnte man das auch nicht aushalten. Die armen Menschen am Mischpult hatten wohl alle einen Hörschaden, sonst würden sie nicht eine solche Lautstärke durch die Lautsprecher jagen. Ein HNO hat sich ganz in der Nähe niedergelassen, gleich neben einem Hörgeräteakustiker – gute Geschäfte sind wohl sicher.
Da konnte man nur hoffen, dass Fady am nächsten Abend mehr Glück mit den Technikern hatte…….
Nachdem wir uns das Inferno eine Weile angehört hatten, beschlossen wir, das Städtchen „einzelhandelstechnisch“ zu erkunden. Nun, GG ist kein Knaller, wenn es um Schmuck- u. Schuhläden geht, also konnte der Ort wenig Interesse bei meiner Roxane erwecken. Bücher und CDs konnten wir auch nicht finden; also zurück ins Hotel, vielleicht noch einen Krimi gucken.
Der Abend des 29. 5. 2010, also der Samstag, begann mit ähnlich großem Getöse und Gebrüll wie der Vorabend.
Irgendwann im Laufe des Abends hieß es, Fady gäbe vor seinem Auftritt eine Autogrammstunde. Also drängten wir uns alle an eine Absperrung und warteten auf sein Kommen, was einige Zeit dauerte.
Freundlich und gelassen, trotz des ihn umgebenden Jubels und Trubels schritt Fady über den „Roten Teppich“. Er ergriff meine Hand und wir wechselten wieder einige französische Worte, das hat ja schon Tradition. Dann schaute er suchend um mich herum und fragte: Wo ist die Roxane ?
Mein Herzblatt stand frustriert hinter mir und versuchte ein paar schöne Fotos zu machen, was ihr aus der 2. Reihe natürlich nicht so gut gelang……sie trug es mit Fassung.

Nach der AG ging es recht bald los. Fady verbrachte noch einige Zeit backstage und meine Süße ging einfach ganz frech durch die Absperrung und machte ein paar wundervolle Fotos von Fady und auch anderen Leuten. Fady wurde nun von einem völlig unqualifizierten Moderator angekündigt (auf die Anmoderation
gehen wir hier besser nicht ein.Leider klang die Aussteuerung am Samstag nicht besser als am Freitag, so hatte Fady keine Gelegenheit den Song „Some Music“ perfekt zu performen.
Seine Titel kamen kaum differenziert oder strukturiert durch die Lautsprecher, und alles verhallte zusätzlich im Gewölbe des Bierzelts.
Das war für mich sehr frustrierend, zumal ich ihn dabei nicht einmal sehen konnte. Die versammelten pubertierenden Mädchen der Stadt Groß-Gerau hatten sich direkt vor der Bühne aufgebaut und kreischten in höchsten Tönen, so daß die Ohren schmerzten und selbst die Elektrogitarre übertönt wurde. Chaos im Kosmos. So muß man sich die Musikhölle vorstellen.Trotzdem harrten wir aus und unterstützten ihn lautstark soweit wie möglich. Gott sei Dank sollten ja am folgenden Tag noch zwei weitere Veranstaltungen auf dem Programm stehen!!! Wobei mein Eheglück und ich auf den ZDF-Fernsehgarten verzichten wollten, der Terminstress ist nichts für uns.
Am Sonntagmorgen stand als erstes die ZDF-Fernsehgarten-Übertragung bevor, die wir am Hotel-TV verfolgten. Fady sang „Into the light“, und wirklich, es wurde wieder Licht, die Stimme aus dem Morgenland war zu hören. Welch ein Genuß nach dem gestrigen Abend Grâce à Dieu! Es gibt sie noch!!
Am Nachmittag gings weiter zum King Kamehameha Beach-Club nach Offenbach.
Das Navi führte uns zu einem leerstehenden Gelände in Erwartung der Bebauung zum Gewerbegebiet. Nach BeachClub sah das hier zunächst nicht aus, aber dann kamen wir zu einem Schilfzaun mit zwei relaxenden Parkplatzjünglingen, die uns den Weg weiter wiesen.
Nun gab es rechts und links des Wegs plötzlich Sand zu sehen. Vom Eingang aus führte ein „Lattenrost“ zum Hauptstrand. Auf der rechten Seite blinkte das Wasser des Mains, über uns blitzte durch die Wolken eine liebliche Maisonne… die Stimmung stieg !!
Als der Lattenrost endete….. großes Fragezeichen!!!!???? Einige Body-Builder hüpften barfuß durch den Sand. Wir erkundigten uns und wurden belehrt, dass die Bühne sich unten am Hauptstrand befände. Unten bedeutete einen etwa 10 Meter recht steilen sandigen Abhang hinunter. Aber Wunder geschehen immer wieder. Ein gutaussehender, kräftiger junger Mann kam auf mich zu und stellte sich als Sandro vor, er meinte mich im Rollstuhl wohl den Abhang hinunter schieben zu können. Soviel Hilfsbereitschaft ohne große Anfragen habe ich noch nicht erlebt, vor allem nicht bei einem solchen Akt. Immerhin ging es hier nicht um eben mal die Tür aufhalten, sondern darum, einen nicht gerade leichtgewichtigen älteren Herrn einen 10 Meter Abhang im Rollstuhl durch den Sand zu ziehen. Weltmeisterlich. Für den Rückweg versprach er mir nochmals seine Hilfe!!! 1000 Dank an Sandro!!!

Pünktlich – nach einem Moderatorenduogeplapper – starteten Fady und Band das open air Konzert! Dieser Junge ist einfach unglaublich, sofort hat er die versammelte Meute im Griff, alles schreit, kreischt und singt mit, so auch ich.
Mein Herzblatt suchte angestrengt nach einer guten Fotografierposition. Sie fand schließlich einen hohen Barhocker, der im Sand recht wackelig wirkte. Egal, sie kennt nur ganz oder gar nicht, und für Fady-Pics bringt sie vollen Einsatz.
Auch Fady gibt immer vollen Einsatz, denn nach „Listen to your heart“ – bei diesem Song vergaß er einen Großteil des Textes, was er aber gekonnt charmant mit „uuhs“ und „aahs“ überbrückte – setzte ein recht heftiger Regen ein. Fady und die Band machten unbeirrt weiter. Allerdings wurden ihnen zeitnah ein paar Strandlaken überreicht, welches Fady sich sogleich unter zustimmendem Jubel um die Hüfte wickelte, er weiß sich immer in Szene zu setzen, so ein Charmeur.
Diesen jungen Mann auf der Bühne zu erleben ist wirklich jede Reise wert. Manchmal wird mir die Tourerei schon etwas viel, aber mein Eheglück ist „addicted to Fady“, also muß ich es wohl auch sein.
Der Auftritt war wirklich sehr gut, Fady ist auf der Bühne immer völlig in seinem Element.
Nun kam wieder Sandro ins Spiel, in richtig gutem Tempo gings bergauf durch den Sand den Abhang hoch und zurück auf den Weg mit dem Lattenrost zum Zelt, in dem die AG stattfinden sollte. Soviel freiwillige Hilfe gegenüber den Rollstuhlfahrern gibt es nicht so oft. Meist wird noch kleinlich/heimlich gemeckert, dass man bevorzugt würde. Ich verzichtete gern auf Hilfe und Bevorzugung, wenn ich dafür wieder schwimmen und durch den Wald laufen könnte. Soviel zum Thema Rollstuhlfahrer.
Wir stellten uns mit den anderen Mädels in die Reihe für die AG. Plötzlich zog uns fast gewaltsam ein Security aus der Schlange und schob uns durch einen anderen Weg direkt vor Fady.
Meine Süße war total genervt, hatte sie doch keinerlei Vorbereitungen für diesen Moment getroffen. Der große Fotoapparat steckte noch im Rucksack und die kleine Coolpix wurde schnell an jemanden gereicht, der gerade in der Nähe stand. Sie haßt es, so überrumpelt zu werden!! Ich stand im Rollstuhl vor ihm, Roxane saß auf der Sessellehne und schwupps war auch schon alles wieder vorbei und meine Süße hatte wieder nicht mit Fady reden können.Aus lauter Frust gab es nun Currywurst mit Pommes. Ein eher nicht zu unseren Essgewohnheiten gehörendes Gericht……. aber nach derartigem Stress hilft wohl nur fettiges Essen.
Egal, mein Schatz beruhigte sich schnell und schaute sich mein Autogramm von Fady an, er hat wieder so nett geschrieben.
Auf dem Weg zurück nach GG ließen wir unsere Gedanken um das vergangene Wochenende kreisen. Es waren ein paar schöne und erlebnisreiche Tage.
Nun wünsche ich Euch eine friedliche Zeit !!
Wir sehen uns in München !!
EUER LUDWIG
(by Ludwig, Fotos von Roxane und Sonja)
Und als extra-Leckerli Roxanes "Timothé-Comic":


Dienstag, 1. Juni 2010
Fady hoch Drei - das Powerweekend
Was für ein Wochenende! Drei Auftritte von Fady in 24 Stunden! Aber zum Glück alle im Frankfurter Raum, so dass die Fangemeinde - logistisch ausgefuchst – jedes der drei Events erleben konnte: Und das heißt: den Hörsturz in Groß-Gerau (gibt eigentlich auch ein Klein-Gerau?), das langsame Versinken im Rindenmulch des Fernsehgartens mit Blick auf Fadys Rücken und den Summer Rain in Offenbach, den Timothé hoffentlich gut überlebt hat. Die Kurzfassung: drei tolle Auftritte! Rockig-laut in GG, etwas zahmer (damit das ZDF-Publikum keinen Herzkasper bekommt) in Mainz und fetzig mit einigen wenigen leiseren Tönen in Offenbach.
Groß-Gerau oder: wieviel Dezibel haltet Ihr aus?
Aber von Anfang an: Den Auftakt der Fady-Weekend-Tour macht ein kleines, schnuckeliges Groß Gerau, das sich ein recht großes Charity Event leistet. Ein recht großes und ein sehr, sehr lautes. Einige Festivalerprobte (oder einige, die die Lautstärke in Kleve nicht ganz verdrängt hatten) zauberten Ohropax aus der Tasche, was ich nicht ohne einen Anflug von Neid bemerkte, während ich mich der endgültigen Tinnitusgefahr tapfer stellte. Meine Güte, wie laut etwas sein kann!!!! Da kam die angekündigte Autogrammstunde gut gelegen, die draußen auf dem Marktplatz in einer Art Hüpfburg ohne den hüpfigen Teil stattfinden sollte… wenn sie nicht pünktlich zur bekanntgegebenen Uhrzeit abgebaut worden wäre. Also gab es eine improvisierte Autogrammviertelstund
e am Zaun, die Fady aber etwas ausdehnte, damit alle noch eine signierte Karte bekamen. Mir hat Fady eine besondere Freude gemacht, als er seinen Namen auf arabisch schrieb – hier ist sie: eat your hearts out (aber nicht alle nachmachen) :)
Dann schnell wieder ins Zelt auf dem Marktplatz mit Blick auf den VIP-bereich, wo Fady versuchte, sich auf den Auftritt einzustimmen. Klappte aber nicht wirklich, denn auch dort musste er Autogramme geben und Fotos machen. Und dann, endlich, Fadys Auftritt. Passend zum Event wurden die rockigen Songs ausgesucht, und – dem merkwürdigen Moderator zum Trotz (der natürlich wieder mal die „Schmusesongs“ ansprechen musste und das etwas ältere Publikum (hier bitte einen augenverdrehenden smilie vorstellen) - „Some Music“ hat nicht nur uns im fortgeschrittenen Alter begeistert: von meinem Platz aus habe ich etliche Teenies - männlich und weiblich – mittanzen sehen. Überhaupt: es waren erfreulich viele „neue“ Gesichter, die sich von Fady begeistern ließen. Der Saal war – zum ersten Mal an diesem Abend – gut gefüllt. Erst nach Fadys Auftritt leerte sich die Location und unsere Ohren konnten langsam versuchen, wieder Töne unter der Hörsturzgrenze zu hören. Fady sang noch Missing your Face, Holding on to Water, Burn, Fire (hach!) und
Into the Light und ging mit einem “pfft, von wegen Balladen” fröhlich von der Bühne. Und ich zurück in mein „Fremdenzimmer“ (ja, so etwas gibt es im ländlichen Raum ), aber erst nach einem Bierchen. oder zwei. In der Kneipe waren wir dann noch Zeugen des Sieges von Lena, bejubelt, beklatscht, und niemals wird sie Schwierigkeiten haben, im Radio gespielt zu werden. An dieser Stelle ein Hinweis an alle Radiomoderatoren und Medienmenschen und sich überschlagenden Zeitungsmachern: Lena ist….. eine Castingkünstlerin! Huch? Gilt für sie nicht dass, worunter Fady zu leiden hat? Einmal Castingstar – immer nur Castingprodukt? Jemand, "der nicht in unser Repertoire passt"? Es nervt! Genauso wie unvorbereitete, vorurteilsbehaftete Pseudomoderatoren (gilt auch für die lustigen HR3-Moderatoren beim Summer Wave, die auch nicht aufhören konnten über DSDS und Neu-Ballermänner zu reden. Auch wenn Fady längst und mehrfach versicherte, die letzte Staffel nicht verfolgt zu haben). Ob wir es jemals erleben werden, dass Vorurteile abgelegt werden und Fady als eigenständiger Künstler wahrgenommen wird?
Mainz oder: Gehört Rindenmulch in einen Garten?
Nach einer viel zu kurzen Nacht dann auf zum Fernsehgarten - das Wetter sah stabil aus, aber während ich so langsam im Rindenmulch versank und die Schuhe bis zu den Knöcheln durchnässten wurde klar: die Beachparty am Nachmittag wird eher ein Smallville reloaded.
Viele von uns hatten abgemacht, zur Abwechslung mal wieder die Fanshirts hervorzukramen, um den TV-Zuschauern zu zeigen wieviel Fans Fady hat. Das hat ein wenig gehakelt, denn wir hatten ja fast alle nur Stehplätze und waren über gesamten Fernsehgarten verteilt und - es gibt in der Zwischenzeit einfach zu viel Auswahl an Fanshirts. Für Insider schön zu sehen, für Nichtfans leider keine geschlossene Fangemeinde zu erkennen - und diese Verwirrung zeigten auch zwei tapfere Plakathalter :).
Fernsehgarten mit Stehkarten - wenn der Künstler für den man dort ist, auf der Hauptbühne singt, ist irgendwie..... Dann ging es endlich los. Und womit? Richtig, mit einem Lena-Overkill. Ich glaub, dass vor und nach jedem Act Satellite eingespielt wurde und vielleicht sogar mittendrin – die Sendung muss ich mir ja noch anschauen. Vor Ort bekam man kaum etwas mit (hier ein wehmütiges Rückgedenken an die Seebühne vom vorletzten Jahr) – ich hatte aber das Glück (wie bei allen drei Events) sozusagen den Backstagebereich einzusehen: Hier noch ein wenig die Puderquaste geschwungen (und Fady, der sofort in einem Spiegel alles so korrigierte, wie er es wollte), das Ausstaffieren der Künstler mit einem Deutschlandfähnchen, die - richtig – Lena zu Ehren geschwungen werden wollten – Fady hat uns seins noch schnell zugesteckt und konnte unbeflaggt die Showbühne zum Auftakt betreten. So haben wir ihn wenigstens beim Vorbeigehen sehen können – den Auftritt selbst verbarg dichtes Buschwerk (ach, deswegen heißt das Ganze Fernsehgarten!). Direkt nach Fadys Auftritt sind wir schon Richtung Offenbach gefahren und schwärmten davon, wie Fady uns eine Schnulze pantomimisch dargestellt hat (Michelle sang da grad „ Wie ein Phönix aus der Gluhuhuhuhuut“ – ob es einen Zusammenhang gab? Wer weiß….)
Offenbach oder: Wie wickelt man eigentlich ein Handtuch?
Umsonst und draußen und sehr, sehr nass – Samsung lud zur Beach Party/Handyvorstellung mit DJ, Fady und Jennifer Braun (wieso fällt mir jetzt schon wieder Satellite ein? Der Song verfolgt mich!) auf die Offenbacher Hafeninsel ein. Im Hintergrund die Frankfurter Skyline, Liegestühle, Bambushütten – es hätte soooooo schön sein können. Aber es war – wettertechnisch – Smallville in wärmer. Kurz vor Fadys Auftritt zogen sich dräuende Wolken zusammen und er meinte besorgt „Oh, es wird gleich regnen. Und Ihr seid Zucker. Das wird gefährlich“. Gefährlicher war der Summer Rain dann aber für Timothé, Fadys heißgeliebtes Mikro. Ich war ganz fasziniert, dass er beim Singen immer daran dachte, seine Hand schützend über Timothé zu legen. Aber seien wir dem strömenden Regen dankbar, denn es gab eine Lektion im „So-wickelt-man-sein-Badetuch-richtig“ (natürlich erst, nachdem das Mikro liebevoll getrocknet wurde).

Aber uns war das Wetter egal: Fady und Band machten Sommerlaune, mischten Songs des neuen Albums mit „Klassikern“ aus dem ersten (ich erinner mich an Amazed, Blessed und Will you still love me ). Das Fire hat geburnt, Burn hatte Fire… und irgendwie ging alles wieder viel zu schnell vorbei und Fady griff zu seiner Sonnenbrille – ja zu DE
R Sonnenbrille – und es gab…. tataaaa …. eine Autogrammstunde. Und jede/r, die/der wollte, konnte mit Fady auf einem Sofa auf Tuchfühlung gehen. Manche nutzten das natürlich wieder aus (hier wieder der augenverdrehende smilie hingedacht) – aber Fady meisterte auch die Zudringlicheren mit einem Augenzwinkern. Oder mal einer rausgestreckten Zunge :). Als er das alles gut überstanden hatte, bekam er noch eins dieser Superduperhandys geschenkt, die auch verlost wurden. Also nicht an mich. Ich hatte immerhin ein Quietscheentchen gefangen. Und dass werde ich jetzt in die Badewanne entführen, vorher jedoch das Radio ausschalten, denn es spielt…. Jawoll. Satellite. Hört Ihr mich schreien?!
(by ameno, Fotos by Karin, Judith und ameno)
Groß-Gerau oder: wieviel Dezibel haltet Ihr aus?
Aber von Anfang an: Den Auftakt der Fady-Weekend-Tour macht ein kleines, schnuckeliges Groß Gerau, das sich ein recht großes Charity Event leistet. Ein recht großes und ein sehr, sehr lautes. Einige Festivalerprobte (oder einige, die die Lautstärke in Kleve nicht ganz verdrängt hatten) zauberten Ohropax aus der Tasche, was ich nicht ohne einen Anflug von Neid bemerkte, während ich mich der endgültigen Tinnitusgefahr tapfer stellte. Meine Güte, wie laut etwas sein kann!!!! Da kam die angekündigte Autogrammstunde gut gelegen, die draußen auf dem Marktplatz in einer Art Hüpfburg ohne den hüpfigen Teil stattfinden sollte… wenn sie nicht pünktlich zur bekanntgegebenen Uhrzeit abgebaut worden wäre. Also gab es eine improvisierte Autogrammviertelstund
Dann schnell wieder ins Zelt auf dem Marktplatz mit Blick auf den VIP-bereich, wo Fady versuchte, sich auf den Auftritt einzustimmen. Klappte aber nicht wirklich, denn auch dort musste er Autogramme geben und Fotos machen. Und dann, endlich, Fadys Auftritt. Passend zum Event wurden die rockigen Songs ausgesucht, und – dem merkwürdigen Moderator zum Trotz (der natürlich wieder mal die „Schmusesongs“ ansprechen musste und das etwas ältere Publikum (hier bitte einen augenverdrehenden smilie vorstellen) - „Some Music“ hat nicht nur uns im fortgeschrittenen Alter begeistert: von meinem Platz aus habe ich etliche Teenies - männlich und weiblich – mittanzen sehen. Überhaupt: es waren erfreulich viele „neue“ Gesichter, die sich von Fady begeistern ließen. Der Saal war – zum ersten Mal an diesem Abend – gut gefüllt. Erst nach Fadys Auftritt leerte sich die Location und unsere Ohren konnten langsam versuchen, wieder Töne unter der Hörsturzgrenze zu hören. Fady sang noch Missing your Face, Holding on to Water, Burn, Fire (hach!) und
Into the Light und ging mit einem “pfft, von wegen Balladen” fröhlich von der Bühne. Und ich zurück in mein „Fremdenzimmer“ (ja, so etwas gibt es im ländlichen Raum ), aber erst nach einem Bierchen. oder zwei. In der Kneipe waren wir dann noch Zeugen des Sieges von Lena, bejubelt, beklatscht, und niemals wird sie Schwierigkeiten haben, im Radio gespielt zu werden. An dieser Stelle ein Hinweis an alle Radiomoderatoren und Medienmenschen und sich überschlagenden Zeitungsmachern: Lena ist….. eine Castingkünstlerin! Huch? Gilt für sie nicht dass, worunter Fady zu leiden hat? Einmal Castingstar – immer nur Castingprodukt? Jemand, "der nicht in unser Repertoire passt"? Es nervt! Genauso wie unvorbereitete, vorurteilsbehaftete Pseudomoderatoren (gilt auch für die lustigen HR3-Moderatoren beim Summer Wave, die auch nicht aufhören konnten über DSDS und Neu-Ballermänner zu reden. Auch wenn Fady längst und mehrfach versicherte, die letzte Staffel nicht verfolgt zu haben). Ob wir es jemals erleben werden, dass Vorurteile abgelegt werden und Fady als eigenständiger Künstler wahrgenommen wird?Mainz oder: Gehört Rindenmulch in einen Garten?
Nach einer viel zu kurzen Nacht dann auf zum Fernsehgarten - das Wetter sah stabil aus, aber während ich so langsam im Rindenmulch versank und die Schuhe bis zu den Knöcheln durchnässten wurde klar: die Beachparty am Nachmittag wird eher ein Smallville reloaded.
Viele von uns hatten abgemacht, zur Abwechslung mal wieder die Fanshirts hervorzukramen, um den TV-Zuschauern zu zeigen wieviel Fans Fady hat. Das hat ein wenig gehakelt, denn wir hatten ja fast alle nur Stehplätze und waren über gesamten Fernsehgarten verteilt und - es gibt in der Zwischenzeit einfach zu viel Auswahl an Fanshirts. Für Insider schön zu sehen, für Nichtfans leider keine geschlossene Fangemeinde zu erkennen - und diese Verwirrung zeigten auch zwei tapfere Plakathalter :).Fernsehgarten mit Stehkarten - wenn der Künstler für den man dort ist, auf der Hauptbühne singt, ist irgendwie..... Dann ging es endlich los. Und womit? Richtig, mit einem Lena-Overkill. Ich glaub, dass vor und nach jedem Act Satellite eingespielt wurde und vielleicht sogar mittendrin – die Sendung muss ich mir ja noch anschauen. Vor Ort bekam man kaum etwas mit (hier ein wehmütiges Rückgedenken an die Seebühne vom vorletzten Jahr) – ich hatte aber das Glück (wie bei allen drei Events) sozusagen den Backstagebereich einzusehen: Hier noch ein wenig die Puderquaste geschwungen (und Fady, der sofort in einem Spiegel alles so korrigierte, wie er es wollte), das Ausstaffieren der Künstler mit einem Deutschlandfähnchen, die - richtig – Lena zu Ehren geschwungen werden wollten – Fady hat uns seins noch schnell zugesteckt und konnte unbeflaggt die Showbühne zum Auftakt betreten. So haben wir ihn wenigstens beim Vorbeigehen sehen können – den Auftritt selbst verbarg dichtes Buschwerk (ach, deswegen heißt das Ganze Fernsehgarten!). Direkt nach Fadys Auftritt sind wir schon Richtung Offenbach gefahren und schwärmten davon, wie Fady uns eine Schnulze pantomimisch dargestellt hat (Michelle sang da grad „ Wie ein Phönix aus der Gluhuhuhuhuut“ – ob es einen Zusammenhang gab? Wer weiß….)
Offenbach oder: Wie wickelt man eigentlich ein Handtuch?
Umsonst und draußen und sehr, sehr nass – Samsung lud zur Beach Party/Handyvorstellung mit DJ, Fady und Jennifer Braun (wieso fällt mir jetzt schon wieder Satellite ein? Der Song verfolgt mich!) auf die Offenbacher Hafeninsel ein. Im Hintergrund die Frankfurter Skyline, Liegestühle, Bambushütten – es hätte soooooo schön sein können. Aber es war – wettertechnisch – Smallville in wärmer. Kurz vor Fadys Auftritt zogen sich dräuende Wolken zusammen und er meinte besorgt „Oh, es wird gleich regnen. Und Ihr seid Zucker. Das wird gefährlich“. Gefährlicher war der Summer Rain dann aber für Timothé, Fadys heißgeliebtes Mikro. Ich war ganz fasziniert, dass er beim Singen immer daran dachte, seine Hand schützend über Timothé zu legen. Aber seien wir dem strömenden Regen dankbar, denn es gab eine Lektion im „So-wickelt-man-sein-Badetuch-richtig“ (natürlich erst, nachdem das Mikro liebevoll getrocknet wurde).

Aber uns war das Wetter egal: Fady und Band machten Sommerlaune, mischten Songs des neuen Albums mit „Klassikern“ aus dem ersten (ich erinner mich an Amazed, Blessed und Will you still love me ). Das Fire hat geburnt, Burn hatte Fire… und irgendwie ging alles wieder viel zu schnell vorbei und Fady griff zu seiner Sonnenbrille – ja zu DE
R Sonnenbrille – und es gab…. tataaaa …. eine Autogrammstunde. Und jede/r, die/der wollte, konnte mit Fady auf einem Sofa auf Tuchfühlung gehen. Manche nutzten das natürlich wieder aus (hier wieder der augenverdrehende smilie hingedacht) – aber Fady meisterte auch die Zudringlicheren mit einem Augenzwinkern. Oder mal einer rausgestreckten Zunge :). Als er das alles gut überstanden hatte, bekam er noch eins dieser Superduperhandys geschenkt, die auch verlost wurden. Also nicht an mich. Ich hatte immerhin ein Quietscheentchen gefangen. Und dass werde ich jetzt in die Badewanne entführen, vorher jedoch das Radio ausschalten, denn es spielt…. Jawoll. Satellite. Hört Ihr mich schreien?!(by ameno, Fotos by Karin, Judith und ameno)
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Fans treffen Fady
Montag, 29. März 2010
Kleider machen Leute

Eigentlich müsste ich um dem allgemeinen Trend zu folgen, eine Facebook-Gruppe gründen:" Ich trage Jeans vom Laufstall bis ins Altersheim“ und kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass ein Mensch ernster genommen wird, wenn er sich einen verknoteten Stoffstreifen (meist in völlig unmöglicher Farbe) um den Hals bindet! Für mich hat „on ne voit bien, qu’avec le coeur. L’essentiel est invisible pour les yeux" immer noch seine Gültigkeit.
Trotzdem scheint der Spruch in umgekehrter Richtung, nämlich nach Innen eine gewisse Wahrheit zu enthalten: zum ersten Mal habe ich bei einem Fady-Konzert kein rüpelhaftes Gedränge am Eingang erlebt, sondern eine fröhliche, elegant gekleidete Gesellschaft, die gesittet auf den Einlass wartete.
Aber ganz von vorn:
Nach einem Gott sei Dank ruhigen Flug, (was bewegt einem eigentlich, sich bei Flugangst in so einen Blechgeier zu setzen? Falsche Frage, es müsste wohl heissen „ wer“) landeten wir in Berlin, wo wir uns zuerst einmal auf die schwierige Suche nach unserem Hotel mit dem vielversprechenden Namen „Alcatraz“ machten. Ganz so schlimm war es denn nicht, nur die Kleiderschränke schienen Originale zu sein, deren Türen man nur mit gezielten Fusstritten schliessen konnte. Aber schlussendlich muss das Preis-Leistungs-Verhältnis auch für den Hotelbetreiber stimmen.
Ein angenehmes vietnamesisches Restaurant direkt vor Ort, um noch etwas vernünftiges essen zu können, war ein grosser Pluspunkt, schliesslich musste noch genügend Zeit bleiben, um sich in Schale zu werfen, die Kriegsbemalung nicht zu vergessen.
Endlich am Ziel der Reise angekommen, begann erst das grosse Staunen, „who is who?“, man erkannte die Freunde kaum noch in dem ungewohnten Outfit und alle warten völlig gelassen auf den Einlass.
Vor der Bühne war dann das Gequetsche wieder im üblichen Rahmen, aber schliesslich will jeder Fady auch sehen. So stand ich denn, um ein bisschen Sicht zu haben wieder in einer Ecke, direkt vor dem Schlagzeug. Prächtig!
Das erwies sich aber diesmal als erträglich bis auf die Zugaben, wo ich dann doch das Gefühl bekam, das Zwerchfell löse sich langsam ab, vom Trommelfell nicht zu reden.
Es wurde eine tolle Show geboten, obwohl die Hauptperson gelegentlich vom Nebel verschluckt wurde. Fady hat einmal mehr grossartig gesungen und konnte jetzt endlich auch mit eigenen Songs die Bude rocken. Aber auch die Liebhaber von Balladen kamen nicht zu kurz, vor allem riss er mich mit „I still cry“ diesmal völlig vom (nicht vorhandenen) Hocker, Wahnsinn!Von diesem Album gefällt mir einfach jeder Titel, je öfter ich ihn höre, desto besser!
Lediglich bei der Zugabe war die Musik für meine Ohren zu laut, so dass ich den neuen Song „Oxygen“ nicht wirklich einschätzen konnte, weil ich Fadys Stimme teilweise gar nicht mehr gehört habe, das kann aber auch an meinem ungünstigen Standort gelegen haben.
Als der Knaller des Abends entpuppte sich aber für die Meisten dann Fadys Auftritt bei der anschliessenden Party, wo er sich ohne Berührungsängste ins Getümmel stürzte und mit den Fans tanzte. Damit hat er wohl die kühnsten Erwartungen übertroffen und für restlose Begeisterung gesorgt .Anschliessend noch bis Mitternacht Booklets signieren und trotz sichtlicher Erschöpfung noch für jeden ein strahlendes Lächeln übrig zu haben, das zeichnet Fady Maalouf aus, ein Künstler, der an Talent, Ausstrahlung und Liebenswürdigkeit seinesgleichen sucht.
Zu meinem Geburtstag, der zufälligerweise auf diesen Tag fiel, haben mich meine lieben Freunde neben einem Ständchen auch noch mit einem selbst designten Fan-T-Shirt überrascht.
Es war ein unglaublicher Abend und die kalte Dusche, die wir in Form von Regen auf dem Rückweg ins Hotel verpasst bekamen, war rein äusserlich und konnte der euphorischen Stimmung nicht das Geringste anhaben.
Das nächste Mal werde ich garantiert wieder in Jeans auftauchen, denn ich bin überzeugt, dass Fadys Fanbase nicht nur wegen nobler Klamotten, sondern auch aufgrund grossen Respekts und Zuneigung für ihren Star friedlich zusammen feiern kann.
(c) David Ulbrich
(by dreamdancer, Fotos by Nelly, ameno und David - vielen Dank fürs Teilen!!)
Sonntag, 14. März 2010
Ein Hoch auf Rote Punkte!
Wie unten schon beschrieben: Glücklich sind die Rotbepunkteten. Denn die Autogrammstunden sind nicht einfach Autogrammstunden, sondern.... Fady gibt auch live ein paar Songs zum Besten (es sei denn, man gehört zu Rotpunkt-Leverkusen! Aber davon mehr an geeigneter Stelle. Hier ein paar Stimmen zu den Signierstunden* (Work in Progress :-) )
Auftakt in Münster

Der Münsteraner an sich scheint etwas schüchtern zu sein: In der sehr gut besuchten AG, mit etlichen neuen Gesichtern, viele mit Album in der Hand, wurden nicht nur viele Fans mit Handschlag begrüßt, nein, es gab auch eine Minibühne! Fady sang 4 Songs live - Kissing Moonlight, Into the Light, Holding on to Water und Anytime. Und dann war es Zeit für den Kern einer AG: das Autogramm-Abholen. Aber niemand traute sich, obwohl Fady den Startschuss gegeben hatte ... bis er sagte "Isch warte". Dann platzte der Knoten und es gab sogar noch für jede/n ein Foto mit ihm!! Zum Schluß bedankte sich Fady und wollte dann noch Shoppen gehen: "Ich habe alle Karten dabei".
(Danke, Kati, Fotos by Kea und Karin)
Licht in Leverkusen
Eigentlich sollte ich mal eine Ode an die Monatsmitte verfassen: meine schönsten Fadyerlebnisse finden tatsächlich auffällig oft an einem 13. statt... Mit Album-und Single-Booklet im Gepäck und akutem Fady-Mangel (drei!! Monate, das hält doch niemand aus!) ging es ein ein Einkaufszentrum, das für Autofahrer besondere Herausforderungen birgt - sah man auf dem Parkdeck doch etliche verwirrt schauende Personen auf der Suche nach dem ganz sicher hier abgestellten Auto ziellos herumwandern. Aber egal. Fady! Autogrammstunde! Platz für 'ne Bühne ist auch da. Aber Moment mal, nichts aufgebaut.... Keine Plakate. Nichts deutete auf Fadys Präsenz hin - nur an einem weit hinten im Laden liegenden Counter zwei Plakätchen. Der arme Saturn-Mitarbeiter (Wie? Singen? Nein, ist nicht geplant) weiß wahrscheinlich bis heute nicht, was ihm geschah, denn Tina schaffte es in wenigen Minuten ihn von der absoluten Notwendigkeit eines Mikrofons zu überzeugen. Und so kamen auch wir in den Genuß von "Kissing Moonlight". Der Sound war alerdings über die Lautsprecheranlage nicht soooo prickelnd (im Gegensatz zu Fadys Stimme - was habe ich die Live-Stimme vermisst!), so dass Fady nur den einen Song sang. Auch hier gab es Autogramme auf alle Booklets dieser Welt und auf Plakate und mitgebrachte Fotos. Und wer wollte, durfte ein Foto mit Fady machen. Wollte jemand nicht? Ich kann mich an niemanden erinnern. Dafür, dass dieses Ereignis nur ein paar Insidern bekannt war, waren sehr viele (auch Teenies!) da. Wieviel genau? Ich habe keine Ahnung. Wer kann denn Zahlen schätzen, wenn er ein paar Worte mit Fady gewechselt hat?! Vor allem ich mit meinem Ameno-Modus: ein Blick von Fady und alles ist vergessen. So nagt es immer noch an mir, dass er mir verraten hat, welches der Lieblingssong seiner Mama auf dem Album ist, und ich nur noch weiß, es ist auch seiner. Tja, und das war's dann leider. Und nein, Alzheimer ist es nicht. Es ist schlicht und ergreifend der Ameno-Modus. Na gut, dann frage ich halt in Berlin noch mal nach....
(by ameno)
Wer ist denn heute in Lünen ? Gibt es schon Überlebende ? ;-)))
(O-Ton Roxane)
Von Lünen gibt es weniger Erfreuliches zu berichten: Fady musste draußen im Regen auf einer kleinen Bühne auftreten (und wir wissen, WIE kalt es zur Zeit immer noch ist!) - und es ging ihm nicht gut, hatte er sich doch einen regionalen Virus eingefangen. Profi der er ist, merkte man ihm das aber nicht an und er sang Kissing Moonlight, Missing your Face und Holding on to Water. Zur Autogrammstunde (die dann gottseidank drinnen stattfand) kamen um die 200, 250 Leute - und auch hier erfreulich viele neue Gesichter. Und Albenkäufe. So soll es sein.
---
Und heute erreicht uns ein kleiner Augenzeugenbericht:
Hallo, ich lebe um die Ecke von Lünen und als ich las Fady ist in Lünen, war ich sehr neugierig, was da wohl möglich wird. Ja, das Wetter war kalt, nass und windig. Als ich ankam, waren die Parkplätze in der Nähe alle belegt - was mich freute für Fady - vor dem Eingang eine kleine Bühne, eine Band spielte, kaum Menschen sahen zu …. hmm mein Herz schlug schneller… Ich fragte dann, wo Fady Autogramme geben würde, „drinnen“ wurde mir gesagt. Gott sei Dank! Und dann sah ich sie schon, eine Menschenschlange wartete auf Fady zur Autogrammstunde. Dann auf einmal Unruhe im Raum, ich hatte mich hinten zu den Wartenden gestellt. „Fady singt draußen“, hörte ich, ja die Menschen drängten sich nach draußen und Fady kam nach einigen Minuten. Einige Gesichter leuchteten auf. Fady zündete allein durch seine Anwesenheit das Licht für viele an. Ich schätzte auch 250 bis 300 Leute. Dann sang er, und ehrlich, ich habe nicht gemerkt, das es indisponiert war, es waren Schauer den Rücken rauf und runter. Fady pur. Musik, diese Stimme, diese Ausdruckskraft. GANZ GROßE KLASSE. Nach dem 3. Lied sagte Fady „es ist genug, es ist so kalt“, und wir stürmten nach innen. Eine neue lange Schlange bildete sich, friedliches Warten, ein bisschen Plaudern mit neben mir stehenden Fans - einige aus Berlin, eine – hm - zarte Frau aus Bayern, sie kam mir wie eine Elfe vor, sie hat Fady auf die Titelseite einer Zeitung gebracht - wie schön. Fady fragte, ob er die Zeitung behalten dürfte, hmmmm, natürlich dafür war sie ja da. Als ich wegging, gab es immer noch eine Menschenschlange.
Fady, tschüss, es war ein schönes Sonntagsgeschenk
(by ritananda, Fotos by Kea)
Es gibt eine Stadt, die Brandenburg heißt!
Es scheint an der Zeit zu sein, den alten Schulatlas rauszukramen.... Also heute dann die Autogrammstunde in Brandenburg in Brandenburg. Gut weggehende Alben, auch hier viele neue Gesichter, und Fady, der zwar nicht sang, aber fleissig Autogramme schrieb und für viele ein witziges Wort gefunden hat - auch für die Frau, die ihren Namen nicht nennen wollte? vergessen hatte? Das Geheimnis wird hoffentlich morgen von unserer Kontaktfrau in Brandenburg/Brandenburg gelüftet.
---
Der Bericht ist da!! Aber immer noch nichts Genaues zu der Frau ohne Namen....
Es begann recht ungewohnt: eine Stunde vor einem Fadyevent einzutreffen - und nur eine Handvoll Fans vorzufinden. Noch ein paar kamen dann dazu - aber kurz vor Beginn wurde es sehr schnell sehr viel voller - und man war plötzlich von lauter Leuten umgeben, die man zuvor nie gesehen hat - so soll es sein, so war es gut.
Die Spannung stieg, Media-Markt-Mitarbeiter packten große CD-Stapel auf den Tisch und Fady kam dann auch bald, grüßte in die Runde und setzte sich an den Tisch. Heute ohne Gesang,schade, dafür ging es gleich los mit den ersten der Schlange. Wir hatten uns gut organisiert - wer fotografiert wen am Tisch - es gab zwar keine "posierten" Photos, aber mir sind natürliche Bilder beim Gespräch sowieso lieber. Das perfekte Lächeln hat eh' nur Fady drauf - ich nicht ;)
Es ging ruhig und dennoch zügig voran, der CD-Stapel wurde kleiner, ich war auch irgendwann an der Reihe und wurde mit einem überaus fröhlichen "Hallooo!" empfangen. Endlich konnte ich auch mal ein paar Sätze loswerden - das letzte Mal ist wirklich sehr lange her (nun ja, im Fady-Fan-Dasein-Maßstab ist alles über ein Jahr eine Ewigkeit). Welches ist denn nun sein persönliches Lieblingslied auf dem Album? Antwort: ein strahlendes "Alle !"
Dann war ich ausgestattet mit zwei Autogrammen und machte Platz für die nächsten. Es hieß dann noch Fotos machen für die anderen, Trophäen verstauen, und wir warteten am Rand auf das Ende. Fady hatte des öfteren einen munteren Spruch parat, ob für das Mädchen mit den grünen Haaren, oder die Frau, die ihren Namen nicht nennen wollte...
Schließlich waren alle durch (sicher mehr als 100) und weggegangen, und wir standen wieder allein da, wie am Anfang. Fady winkte noch mal zum Abschied und wir ließen den Nachmittag beim Imbiß und im Zug ausklingen. Wie immer mit Fotos gucken und Klatsch und Tratsch.
(by unefan)
Magdeburg: Ein Lächeln für Groß und Klein
Als waschechter Machteburjer und eingefleischter Fady-Fan ist es natürlich ein Muss am 17. März an der Autogrammstunde in Magdeburg im Media Markt (Bördepark) dabei zu sein.
Für Werbung ist bereits im Vorfeld gesorgt worden (Poster hängen am Eingang des Media Marktes und Flyer liegen in einigen Läden aus) - Fady kann also kommen.
Während die Mitarbeiter des Media Marktes die Bühne aufbauten und die Technik prüften, lief bereits Fadys neues Album im Hintergrund. Die Bühne befand sich vorm Eingang des Media Marktes, so wurde auch die Laufkundschaft des Bördeparks einbezogen. Gegen 15.00 Uhr füllte es sich langsam vor der Bühne und man konnte Fadys Album an einem kleinen Verkaufstisch käuflich erwerben. Einige Interessierte machten davon auch regen Gebrauch.
Als Fady um 15.30 Uhr aus dem Media Markt zur Bühne kam, wurde er mit Applaus begrüßt. Er freute sich, strahlte über das ganze Gesicht und präsentierte zunächst - vor uns auf einem Barhocker sitzend - zwei seiner neuen Songs: „Kissing Moonlight“ und „Missing your Face“. Fady sang wie immer mit sehr viel Gefühl in der Stimme, dabei schloss er oft seine Augen oder lächelte uns an.
Am Ende des kleinen Auftrittes sagte Fady sehr charmant, dass er nun Autogramme geben wolle. Diese Möglichkeit wurde von Groß und Klein genutzt – da waren Großeltern, die ihren Enkeln Autogramme mitbringen sollten, oder ein junger Vater mit seiner kleinen Tochter, die unbedingt ein Autogramm mit Widmung wollte, oder auch ein junges Paar (er kam mit, um sie mit Fady zu fotografieren) - insgesamt also ein recht buntes Publikum.
Meine Freundinnen und ich beobachteten dies alles sehr aufmerksam und stellten uns dadurch erst relativ spät in die Schlange. Als wir an der Reihe waren, begrüßte uns ein immer noch lächelnder und fröhlicher Fady. Er erfüllte geduldig unsere Autogrammwünsche und ließ sich mit Jedem von uns fotografieren (danke Tina fürs knipsen). Und danke Fady für das gemeinsame Foto. Immer wieder sang Fady seine im Hintergrund laufenden Lieder mit. Als wir gerade am Tisch standen, lief „Burn“, was mich animierte in den Refrain einzustimmen und mit ihm „Burn, Burn, Burn“ zu singen (dass ich mal im Bördepark singen würde - das kann auch nur Fady schaffen). Zum Schluss erkundigte er sich noch, wie wir den Rest des Tages verbringen würden (im Koma natürlich!!!) und meinte selbst, dass er noch nach Leipzig weiter müsse - wir wünschten ihm auch dort viel Spaß.
Jeder Fan und Jeder, der wollte, bekam seine Chance, diesem Künstler für einen Augenblick nahe zu sein und sein Album-Booklet oder ein mitgebrachtes Bild signieren zu lassen und ein paar nette Worte mit ihm zu wechseln. Fady ist ein Künstler zum „anfassen“, der seinem Gegenüber das Gefühl gibt, als Fan für ihn wichtig zu sein – ich danke Dir Fady.
Die Autogrammstunde war gut durchorganisiert: Die beiden Bodyguards, die sich rechts und links von der kleinen Bühne postiert hatten, um den „Hin- und Rückverkehr“ der Fans zum Autogrammtisch zu regeln, ließen Jedem die Zeit, die er brauchte. Insgesamt gesehen lief alles ruhig ab.
Nachdem Fady weg war und sich der Bereich um die Bühne wieder lichtete, lauschten wir noch eine Weile Fadys Stimme aus den Boxen. Da kam ein älterer Herr auf uns zu, lächelte uns an und sagte, dies sei aber angenehme Musik, die der junge Mann da mache. So etwas hört das Fan-Ohr doch gern ;-)
(by Ela)
17.03.2010, Leipzig - Die erste Autogrammstunde meines Lebens
Vorweg erstmal, ich war noch niemals zuvor bei einer Autogrammstunde und hatte (eigentlich) auch nicht vor, so etwas in dieser Art jemals zu besuchen. Aber nun ja, wie ich schon desöfteren festgestellt habe, als Fady-Fan macht man die "seltsamsten" Sachen.
Ich hatte tagelang mit mir gerungen, tue ich es oder tue ich es nicht. Im Laufe des 17.03. wurde ich immer unruhiger und fieberte dem Feierabend entgegen. Punkt 16.00 Uhr war meine Entscheidung gefallen; ich springe jetzt ins Auto und fahre Richtung Leipzig.
Als ich dann kurz nach 18.00 Uhr im Paunsdorf Center in Leipzig ankam, standen bereits ca. 100 - 150 Leute um eine kleine Bühne herum, die vor dem Eingang des zweistöckigen Media-Marktes aufgebaut war. Fady's Album wurde die ganze Zeit gespielt. So gegen 18.30 Uhr wurden alle ein bisschen unruhig und schauten immer wieder suchend in Richtung Media-Markt. Wo blieb Fady, er musste doch schon irgendwo im Media-Markt sein?! Ich schaute mich genauso gespannt wie die anderen um und blickte zufällig auf den oberen Teil des Marktes und da sah ich ihn! Er unterhielt sich mit einem Mitarbeiter des Marktes und schaute immer mal wieder nach unten. Als ihn immer mehr entdeckten und die ersten Fadyrufe ertönten, ging er sofort Richtung Rolltreppe, fuhr zu uns herunter und lief in Richtung Bühne direkt an mir vorbei. Er lächelte und begrüßte uns. Dann sprang er auf die Bühne und begann zuerst "Kissing Moonlight" und danach "Missing your face" zu singen. Doch schon während dieser Songs musste er mehrmals unterbrechen, weil die Technik versagte. "Holding on to water" konnte er dann leider nicht mehr singen, da die Anlage nicht mehr mitmachte.
Nun gut, Fady hat's mit Fassung getragen und es wurde mit der Autogrammstunde begonnen. Hinter der Absperrung der Bühne war ein Tisch mit CD's und Postern von Fady aufgebaut, so dass jeder, bevor er zu Fady ging, eine CD kaufen konnte. Ich fand das sehr gut organisiert. Für Fady stand ein Tisch bereit und er begann Autogramme zu schreiben. Lange hielt er es aber nicht hinter dem Tisch aus, es schien, als ob er näher ran an die Leute wollte, und er setzte sich auf den Bühnenrand und gab von dort aus weiter Autogramme. Ihm wurde dann ein Stehtisch gebracht, weil sich das Schreiben ohne Tisch doch etwas schwierig gestaltete. Zum wiederholten Male war ich fasziniert davon, wie er für jeden ein paar persönliche Worte und ein Lächeln fand, Fragen geduldig beantwortete und wirklich jedem das Gefühl vermittelte, dass er an seinem Gegenüber wirklich interessiert ist. Er
erfüllte alle Wünsche, auch die nach mehreren Autogrammen, obwohl es am Anfang hieß, jeder bekommt nur ein Autogramm, damit Fady noch Fotos mit jedem, der es wünscht, machen kann. Einige ließen sich allerdings schon während der Autogrammstunde mit ihm fotografieren. Die Zeit wurde dadurch immer knapper. Bis dann alle ihr Autogramm bekommen hatten, wurde es kurz vor 20.00 Uhr. Ich glaubte schon nicht mehr an ein gemeinsames Foto, aber Fady zog sich seinen Mantel an, strahlte in die Runde und sagte: Jetzt machen wir Fotos! Er ging in Richtung Ausgang und wir als Traube hinterher. An einer Säule blieb er stehen und jeder bekam sein Foto mit ihm. Nachdem alle glücklich und zufrieden waren, das Center war mittleweile schon geschlossen, verabschiedete er sich gut gelaunt und winkte nochmal in die Runde.
Trotz meiner anfänglichen Zweifel, ich habe es nicht bereut, nach Leipzig gefahren zu sein. Es war ein wirklich wundervoller Abend.
(by Schnoobs)
Weiterstadt

(Foto von Loop5)
In Heidelberg müsste man wohnen.....
7 songs. In Worten: Sieben! Fady sang 7 songs - und wir warten gespannt auf einen Dabei-gewesen-Bericht.
Saarlouis? Anyone? - Ja! Sandra!
Offenbar gibt es im Süden der Republik nicht allzuviele blogspot-aficionados... war denn niemand da?
Also Sandra war da. Und als wir schon gar nicht mehr zu hoffen wagten, irgendwas aus Saarlouis zu hören..... schickt uns Sandra ein paar Fotos von der Autogrammstunde. Danke schön.

(by Sandra)
*wer mag, darf sich gern zu Wort melden!! Über die Kommentarfunktion oder per mail (fady_maalouf_fans@yahoo.com)
Auftakt in Münster

Der Münsteraner an sich scheint etwas schüchtern zu sein: In der sehr gut besuchten AG, mit etlichen neuen Gesichtern, viele mit Album in der Hand, wurden nicht nur viele Fans mit Handschlag begrüßt, nein, es gab auch eine Minibühne! Fady sang 4 Songs live - Kissing Moonlight, Into the Light, Holding on to Water und Anytime. Und dann war es Zeit für den Kern einer AG: das Autogramm-Abholen. Aber niemand traute sich, obwohl Fady den Startschuss gegeben hatte ... bis er sagte "Isch warte". Dann platzte der Knoten und es gab sogar noch für jede/n ein Foto mit ihm!! Zum Schluß bedankte sich Fady und wollte dann noch Shoppen gehen: "Ich habe alle Karten dabei".(Danke, Kati, Fotos by Kea und Karin)
Licht in Leverkusen
Eigentlich sollte ich mal eine Ode an die Monatsmitte verfassen: meine schönsten Fadyerlebnisse finden tatsächlich auffällig oft an einem 13. statt... Mit Album-und Single-Booklet im Gepäck und akutem Fady-Mangel (drei!! Monate, das hält doch niemand aus!) ging es ein ein Einkaufszentrum, das für Autofahrer besondere Herausforderungen birgt - sah man auf dem Parkdeck doch etliche verwirrt schauende Personen auf der Suche nach dem ganz sicher hier abgestellten Auto ziellos herumwandern. Aber egal. Fady! Autogrammstunde! Platz für 'ne Bühne ist auch da. Aber Moment mal, nichts aufgebaut.... Keine Plakate. Nichts deutete auf Fadys Präsenz hin - nur an einem weit hinten im Laden liegenden Counter zwei Plakätchen. Der arme Saturn-Mitarbeiter (Wie? Singen? Nein, ist nicht geplant) weiß wahrscheinlich bis heute nicht, was ihm geschah, denn Tina schaffte es in wenigen Minuten ihn von der absoluten Notwendigkeit eines Mikrofons zu überzeugen. Und so kamen auch wir in den Genuß von "Kissing Moonlight". Der Sound war alerdings über die Lautsprecheranlage nicht soooo prickelnd (im Gegensatz zu Fadys Stimme - was habe ich die Live-Stimme vermisst!), so dass Fady nur den einen Song sang. Auch hier gab es Autogramme auf alle Booklets dieser Welt und auf Plakate und mitgebrachte Fotos. Und wer wollte, durfte ein Foto mit Fady machen. Wollte jemand nicht? Ich kann mich an niemanden erinnern. Dafür, dass dieses Ereignis nur ein paar Insidern bekannt war, waren sehr viele (auch Teenies!) da. Wieviel genau? Ich habe keine Ahnung. Wer kann denn Zahlen schätzen, wenn er ein paar Worte mit Fady gewechselt hat?! Vor allem ich mit meinem Ameno-Modus: ein Blick von Fady und alles ist vergessen. So nagt es immer noch an mir, dass er mir verraten hat, welches der Lieblingssong seiner Mama auf dem Album ist, und ich nur noch weiß, es ist auch seiner. Tja, und das war's dann leider. Und nein, Alzheimer ist es nicht. Es ist schlicht und ergreifend der Ameno-Modus. Na gut, dann frage ich halt in Berlin noch mal nach....(by ameno)
Wer ist denn heute in Lünen ? Gibt es schon Überlebende ? ;-)))
(O-Ton Roxane)
Von Lünen gibt es weniger Erfreuliches zu berichten: Fady musste draußen im Regen auf einer kleinen Bühne auftreten (und wir wissen, WIE kalt es zur Zeit immer noch ist!) - und es ging ihm nicht gut, hatte er sich doch einen regionalen Virus eingefangen. Profi der er ist, merkte man ihm das aber nicht an und er sang Kissing Moonlight, Missing your Face und Holding on to Water. Zur Autogrammstunde (die dann gottseidank drinnen stattfand) kamen um die 200, 250 Leute - und auch hier erfreulich viele neue Gesichter. Und Albenkäufe. So soll es sein.---
Und heute erreicht uns ein kleiner Augenzeugenbericht:
Hallo, ich lebe um die Ecke von Lünen und als ich las Fady ist in Lünen, war ich sehr neugierig, was da wohl möglich wird. Ja, das Wetter war kalt, nass und windig. Als ich ankam, waren die Parkplätze in der Nähe alle belegt - was mich freute für Fady - vor dem Eingang eine kleine Bühne, eine Band spielte, kaum Menschen sahen zu …. hmm mein Herz schlug schneller… Ich fragte dann, wo Fady Autogramme geben würde, „drinnen“ wurde mir gesagt. Gott sei Dank! Und dann sah ich sie schon, eine Menschenschlange wartete auf Fady zur Autogrammstunde. Dann auf einmal Unruhe im Raum, ich hatte mich hinten zu den Wartenden gestellt. „Fady singt draußen“, hörte ich, ja die Menschen drängten sich nach draußen und Fady kam nach einigen Minuten. Einige Gesichter leuchteten auf. Fady zündete allein durch seine Anwesenheit das Licht für viele an. Ich schätzte auch 250 bis 300 Leute. Dann sang er, und ehrlich, ich habe nicht gemerkt, das es indisponiert war, es waren Schauer den Rücken rauf und runter. Fady pur. Musik, diese Stimme, diese Ausdruckskraft. GANZ GROßE KLASSE. Nach dem 3. Lied sagte Fady „es ist genug, es ist so kalt“, und wir stürmten nach innen. Eine neue lange Schlange bildete sich, friedliches Warten, ein bisschen Plaudern mit neben mir stehenden Fans - einige aus Berlin, eine – hm - zarte Frau aus Bayern, sie kam mir wie eine Elfe vor, sie hat Fady auf die Titelseite einer Zeitung gebracht - wie schön. Fady fragte, ob er die Zeitung behalten dürfte, hmmmm, natürlich dafür war sie ja da. Als ich wegging, gab es immer noch eine Menschenschlange.Fady, tschüss, es war ein schönes Sonntagsgeschenk
(by ritananda, Fotos by Kea)
Es gibt eine Stadt, die Brandenburg heißt!
Es scheint an der Zeit zu sein, den alten Schulatlas rauszukramen.... Also heute dann die Autogrammstunde in Brandenburg in Brandenburg. Gut weggehende Alben, auch hier viele neue Gesichter, und Fady, der zwar nicht sang, aber fleissig Autogramme schrieb und für viele ein witziges Wort gefunden hat - auch für die Frau, die ihren Namen nicht nennen wollte? vergessen hatte? Das Geheimnis wird hoffentlich morgen von unserer Kontaktfrau in Brandenburg/Brandenburg gelüftet.---
Der Bericht ist da!! Aber immer noch nichts Genaues zu der Frau ohne Namen....
Es begann recht ungewohnt: eine Stunde vor einem Fadyevent einzutreffen - und nur eine Handvoll Fans vorzufinden. Noch ein paar kamen dann dazu - aber kurz vor Beginn wurde es sehr schnell sehr viel voller - und man war plötzlich von lauter Leuten umgeben, die man zuvor nie gesehen hat - so soll es sein, so war es gut.
Die Spannung stieg, Media-Markt-Mitarbeiter packten große CD-Stapel auf den Tisch und Fady kam dann auch bald, grüßte in die Runde und setzte sich an den Tisch. Heute ohne Gesang,schade, dafür ging es gleich los mit den ersten der Schlange. Wir hatten uns gut organisiert - wer fotografiert wen am Tisch - es gab zwar keine "posierten" Photos, aber mir sind natürliche Bilder beim Gespräch sowieso lieber. Das perfekte Lächeln hat eh' nur Fady drauf - ich nicht ;)
Es ging ruhig und dennoch zügig voran, der CD-Stapel wurde kleiner, ich war auch irgendwann an der Reihe und wurde mit einem überaus fröhlichen "Hallooo!" empfangen. Endlich konnte ich auch mal ein paar Sätze loswerden - das letzte Mal ist wirklich sehr lange her (nun ja, im Fady-Fan-Dasein-Maßstab ist alles über ein Jahr eine Ewigkeit). Welches ist denn nun sein persönliches Lieblingslied auf dem Album? Antwort: ein strahlendes "Alle !"
Dann war ich ausgestattet mit zwei Autogrammen und machte Platz für die nächsten. Es hieß dann noch Fotos machen für die anderen, Trophäen verstauen, und wir warteten am Rand auf das Ende. Fady hatte des öfteren einen munteren Spruch parat, ob für das Mädchen mit den grünen Haaren, oder die Frau, die ihren Namen nicht nennen wollte...
Schließlich waren alle durch (sicher mehr als 100) und weggegangen, und wir standen wieder allein da, wie am Anfang. Fady winkte noch mal zum Abschied und wir ließen den Nachmittag beim Imbiß und im Zug ausklingen. Wie immer mit Fotos gucken und Klatsch und Tratsch.
(by unefan)
Magdeburg: Ein Lächeln für Groß und Klein
Als waschechter Machteburjer und eingefleischter Fady-Fan ist es natürlich ein Muss am 17. März an der Autogrammstunde in Magdeburg im Media Markt (Bördepark) dabei zu sein.
Für Werbung ist bereits im Vorfeld gesorgt worden (Poster hängen am Eingang des Media Marktes und Flyer liegen in einigen Läden aus) - Fady kann also kommen.
Während die Mitarbeiter des Media Marktes die Bühne aufbauten und die Technik prüften, lief bereits Fadys neues Album im Hintergrund. Die Bühne befand sich vorm Eingang des Media Marktes, so wurde auch die Laufkundschaft des Bördeparks einbezogen. Gegen 15.00 Uhr füllte es sich langsam vor der Bühne und man konnte Fadys Album an einem kleinen Verkaufstisch käuflich erwerben. Einige Interessierte machten davon auch regen Gebrauch.
Als Fady um 15.30 Uhr aus dem Media Markt zur Bühne kam, wurde er mit Applaus begrüßt. Er freute sich, strahlte über das ganze Gesicht und präsentierte zunächst - vor uns auf einem Barhocker sitzend - zwei seiner neuen Songs: „Kissing Moonlight“ und „Missing your Face“. Fady sang wie immer mit sehr viel Gefühl in der Stimme, dabei schloss er oft seine Augen oder lächelte uns an.Am Ende des kleinen Auftrittes sagte Fady sehr charmant, dass er nun Autogramme geben wolle. Diese Möglichkeit wurde von Groß und Klein genutzt – da waren Großeltern, die ihren Enkeln Autogramme mitbringen sollten, oder ein junger Vater mit seiner kleinen Tochter, die unbedingt ein Autogramm mit Widmung wollte, oder auch ein junges Paar (er kam mit, um sie mit Fady zu fotografieren) - insgesamt also ein recht buntes Publikum.
Meine Freundinnen und ich beobachteten dies alles sehr aufmerksam und stellten uns dadurch erst relativ spät in die Schlange. Als wir an der Reihe waren, begrüßte uns ein immer noch lächelnder und fröhlicher Fady. Er erfüllte geduldig unsere Autogrammwünsche und ließ sich mit Jedem von uns fotografieren (danke Tina fürs knipsen). Und danke Fady für das gemeinsame Foto. Immer wieder sang Fady seine im Hintergrund laufenden Lieder mit. Als wir gerade am Tisch standen, lief „Burn“, was mich animierte in den Refrain einzustimmen und mit ihm „Burn, Burn, Burn“ zu singen (dass ich mal im Bördepark singen würde - das kann auch nur Fady schaffen). Zum Schluss erkundigte er sich noch, wie wir den Rest des Tages verbringen würden (im Koma natürlich!!!) und meinte selbst, dass er noch nach Leipzig weiter müsse - wir wünschten ihm auch dort viel Spaß.
Jeder Fan und Jeder, der wollte, bekam seine Chance, diesem Künstler für einen Augenblick nahe zu sein und sein Album-Booklet oder ein mitgebrachtes Bild signieren zu lassen und ein paar nette Worte mit ihm zu wechseln. Fady ist ein Künstler zum „anfassen“, der seinem Gegenüber das Gefühl gibt, als Fan für ihn wichtig zu sein – ich danke Dir Fady.Die Autogrammstunde war gut durchorganisiert: Die beiden Bodyguards, die sich rechts und links von der kleinen Bühne postiert hatten, um den „Hin- und Rückverkehr“ der Fans zum Autogrammtisch zu regeln, ließen Jedem die Zeit, die er brauchte. Insgesamt gesehen lief alles ruhig ab.
Nachdem Fady weg war und sich der Bereich um die Bühne wieder lichtete, lauschten wir noch eine Weile Fadys Stimme aus den Boxen. Da kam ein älterer Herr auf uns zu, lächelte uns an und sagte, dies sei aber angenehme Musik, die der junge Mann da mache. So etwas hört das Fan-Ohr doch gern ;-)
(by Ela)
17.03.2010, Leipzig - Die erste Autogrammstunde meines Lebens
Vorweg erstmal, ich war noch niemals zuvor bei einer Autogrammstunde und hatte (eigentlich) auch nicht vor, so etwas in dieser Art jemals zu besuchen. Aber nun ja, wie ich schon desöfteren festgestellt habe, als Fady-Fan macht man die "seltsamsten" Sachen.
Ich hatte tagelang mit mir gerungen, tue ich es oder tue ich es nicht. Im Laufe des 17.03. wurde ich immer unruhiger und fieberte dem Feierabend entgegen. Punkt 16.00 Uhr war meine Entscheidung gefallen; ich springe jetzt ins Auto und fahre Richtung Leipzig.
Als ich dann kurz nach 18.00 Uhr im Paunsdorf Center in Leipzig ankam, standen bereits ca. 100 - 150 Leute um eine kleine Bühne herum, die vor dem Eingang des zweistöckigen Media-Marktes aufgebaut war. Fady's Album wurde die ganze Zeit gespielt. So gegen 18.30 Uhr wurden alle ein bisschen unruhig und schauten immer wieder suchend in Richtung Media-Markt. Wo blieb Fady, er musste doch schon irgendwo im Media-Markt sein?! Ich schaute mich genauso gespannt wie die anderen um und blickte zufällig auf den oberen Teil des Marktes und da sah ich ihn! Er unterhielt sich mit einem Mitarbeiter des Marktes und schaute immer mal wieder nach unten. Als ihn immer mehr entdeckten und die ersten Fadyrufe ertönten, ging er sofort Richtung Rolltreppe, fuhr zu uns herunter und lief in Richtung Bühne direkt an mir vorbei. Er lächelte und begrüßte uns. Dann sprang er auf die Bühne und begann zuerst "Kissing Moonlight" und danach "Missing your face" zu singen. Doch schon während dieser Songs musste er mehrmals unterbrechen, weil die Technik versagte. "Holding on to water" konnte er dann leider nicht mehr singen, da die Anlage nicht mehr mitmachte.Nun gut, Fady hat's mit Fassung getragen und es wurde mit der Autogrammstunde begonnen. Hinter der Absperrung der Bühne war ein Tisch mit CD's und Postern von Fady aufgebaut, so dass jeder, bevor er zu Fady ging, eine CD kaufen konnte. Ich fand das sehr gut organisiert. Für Fady stand ein Tisch bereit und er begann Autogramme zu schreiben. Lange hielt er es aber nicht hinter dem Tisch aus, es schien, als ob er näher ran an die Leute wollte, und er setzte sich auf den Bühnenrand und gab von dort aus weiter Autogramme. Ihm wurde dann ein Stehtisch gebracht, weil sich das Schreiben ohne Tisch doch etwas schwierig gestaltete. Zum wiederholten Male war ich fasziniert davon, wie er für jeden ein paar persönliche Worte und ein Lächeln fand, Fragen geduldig beantwortete und wirklich jedem das Gefühl vermittelte, dass er an seinem Gegenüber wirklich interessiert ist. Er
erfüllte alle Wünsche, auch die nach mehreren Autogrammen, obwohl es am Anfang hieß, jeder bekommt nur ein Autogramm, damit Fady noch Fotos mit jedem, der es wünscht, machen kann. Einige ließen sich allerdings schon während der Autogrammstunde mit ihm fotografieren. Die Zeit wurde dadurch immer knapper. Bis dann alle ihr Autogramm bekommen hatten, wurde es kurz vor 20.00 Uhr. Ich glaubte schon nicht mehr an ein gemeinsames Foto, aber Fady zog sich seinen Mantel an, strahlte in die Runde und sagte: Jetzt machen wir Fotos! Er ging in Richtung Ausgang und wir als Traube hinterher. An einer Säule blieb er stehen und jeder bekam sein Foto mit ihm. Nachdem alle glücklich und zufrieden waren, das Center war mittleweile schon geschlossen, verabschiedete er sich gut gelaunt und winkte nochmal in die Runde.Trotz meiner anfänglichen Zweifel, ich habe es nicht bereut, nach Leipzig gefahren zu sein. Es war ein wirklich wundervoller Abend.
(by Schnoobs)
Weiterstadt

(Foto von Loop5)
In Heidelberg müsste man wohnen.....
7 songs. In Worten: Sieben! Fady sang 7 songs - und wir warten gespannt auf einen Dabei-gewesen-Bericht.
Saarlouis? Anyone? - Ja! Sandra!
Offenbar gibt es im Süden der Republik nicht allzuviele blogspot-aficionados... war denn niemand da?
Also Sandra war da. Und als wir schon gar nicht mehr zu hoffen wagten, irgendwas aus Saarlouis zu hören..... schickt uns Sandra ein paar Fotos von der Autogrammstunde. Danke schön.

(by Sandra)
*wer mag, darf sich gern zu Wort melden!! Über die Kommentarfunktion oder per mail (fady_maalouf_fans@yahoo.com)
Samstag, 13. März 2010
"Jetzt möchte ich gern mal wissen, wer hier heute Abend kein Fady-Fan ist...."
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mit diesen Worten begrüßte ein gut gelaunter Moderator uns im Maritim Hotel Timmendorfer Strand am vergangenen Donnerstag um 20.00 Uhr. Dieser Termin kam so plötzlich - aber wir Fadyfans machen Unmögliches möglich... und so gelang es uns, mitten in der Woche mal eben kurz 1,5 h mit dem Auto nach Timmendorf zu fahren, um Fady dort zu sehen, um dann nachts um 1.30 wie tot ins Bett zu fallen und morgens um 6.00 aufzustehen, zur Arbeit zu gehen, als wäre nichts gewesen.
Aber dass nichts gewesen ist, können wir nicht besätigen. *kreisch* 3 Monate ohne Fady sind definitiv zu lang. Als wir um 19 Uhr im Hotel ankamen, trafen wir einige Freunde und haben dann Platz genommen in der Bar. Fady kam dann als 4. Talkgast auf die Couch. Wir konnten ihn richtig gut sehen und er erzählte von seinem neuen Album, davon, dass er viele seiner neuen Songs selbstgeschrieben hat, von seiner Leidenschaft, mit seinen Fans zu korrespondieren, von Timotei, seinem Mikro, von Luna usw. Leider kennt das jeder Fadyfan, dass man sich schwertut, zu merken, was Fady sagt, da man meist komplett überfordert ist, wenn Fady spricht oder singt..... Fady war dann so lieb und blieb auf der Couch sitzen als Nessy kam. Ein Travestiekünstler, der unheimlich sympatisch war und auch Fady ins Gespräch mit einbezog. Fady sang dann spontan noch La vie en rose an. Unbeschreiblich, hier findet ihr den Link .
Der Abend ging zu Ende und für die Fans begann der Abend jetzt noch einmal. Fady nahm sich so extrem viel Zeit für uns, es war unbeschreiblich. Er beantwortete geduldig Fragen, ließ Fotos machen, unterschrieb Singles, Flyer, wobei er ab und zu versprach, gleich auf sein Zimmer zu gehen, um seine schönen neuen Autogrammkarten zu holen. Das allein war schon so unglaublich lieb von ihm. Wir konnten 1 h oder 2 h - ich weiß es nicht mehr - mit Fady verbringen. Es war wie ein Lottogewinn, wir waren quasi ausgehungert. Fady war unglaublich sweet und freundlich und geduldig. Der Mann hat wieder alle verzaubert. Seine Live-Performance von "Into the light" und "Kissing moonlight" waren göttlich, dass auch der Moderator nur noch sagen konnte "Du hast eine unglaublich gute Stimme". Fady fragte uns, wie weit wir nachhause fahren müssten, wünschte uns eine gute Heimfahrt und sagte, dass er sich freut, uns am 26.3. wiederzusehen. Wir auch Fady, glaubs uns :-)) Wie auf Wolken schwebend verließen wir dann Timmendorf, um noch im Auto Foto- und Filmmaterial auszuwerten, das ganze ist schon ein kleines Ritual :-)(by FadysKirsche)
Freitag, 12. März 2010
Showtalk in Timmendorfer Strand
Es ist schwer, am heutigen Tag (der doch ausgelastet ist mit der Suche nach dem Lieblingssong auf dem Album - auch stundenlanges rauf-und runter-Hören hat zumindest mich noch nicht weiter gebracht...) etwas aus den Glücklichen herauszubekommen, die gestern abend Fady beim Showtalk erleben und hören durften (Zwei Lieder!). Kohärente Sätze sind nicht zu vernehmen. Noch nicht. Aus den Bruchstücken aber setzt sich ein Bild zusammen, das in etwa mit "wow" umschrieben werden kann. Wir warten brav auf wortreichere Berichte und erfreuen uns derweil an einigen Fotos.
Donnerstag, 12. November 2009
Koriander im Dialog mit Rosenwasser an bezaubernder Nonchalance: Kochen mit Fady II
Also, eigentlich sag ich ja immer „Wer lesen kann, der kann auch kochen“ - auf jeden Fall nach Gebrauchsanweisung. Aber - fremde Rezepte aus einem fernen Land, fremde Räume, fremde Mitstreiterinnen, von denen einigen Bulgur und Koriander unbekannt, des richtigen Umgangs mit diversen Zutaten unkundig, und die Rosenwasser für einen Badezusaz oder ein Aftershave halten ;-) - da sind Zweifel am Gelingen erlaubt. Waren zu meiner großen Überraschung aber völlig überflüssig. Außer der Linsensuppe, die nicht so ganz mein Fall war, hat mir alles vorzüglich geschmeckt! Und ich gehöre nicht zu denen, die sich für einen Feinschmecker halten, weil sie süß und sauer voneinander unterscheiden können. Ich bin ein leidenschaftlicher Genießer und eine entsprechende Köchin. Ich kannte die libanesische Küche nicht, sie liegt mir mit ihren Gewürzen, Knoblauch und Zitrone aber sehr! Ich freue mich, dass ich sie auf diese besondere Weise kenngelernt habe.Ich glaube, nicht nur ich stand aus diversen Gründen unter Anspannung, die sich aber auflöste wie ein Frühnebel in der Sonne, als die leckerste Zutat von allen einschwebte. Comme „l' Entrée Mystère d'un Rêve“, diese Vorspeise hatte ich in meinem Menu vergessen. Wie ein Eisläufer von Holiday on Ice glitt Fady durch den Raum, verbreitete im Nu die Leichtigkeit des Seins, und die Arbeit wurde zum spielerischen Vergnügen.
Schnell war zu erkennen, dass Fady auch am Herd weiß was er tut! Da ich mit dem Resultat des 'Spinat mit Reis und Pinienkernen' noch nicht ganz glücklich war, schmeckten Fady und ich immer noch mal ab, bis wir uns für diese zusätzlichen Gewürze entschieden: Fady für Curry Jaipur und ich für Koriander. Rosinen hatten der Küchenchef und ich bereits ohne zu fragen untergemischt.
Der Küchenchef war mit mir auch ganz einer Meinung, die Pinienkerne ohne Öel zu bräunen. Nicht zu heiß, sie verbrennen dann leicht – und ständig bewegen, das braucht etwas Geduld. Und auch der Knobi darf nicht zu grob gehackt sein, es spielt nach meiner Erfahrung wirklich eine Rolle für Zutaten, wann und in welcher Beschaffenheit sie dem Ganzen zugefügt werden.
An der Tafel saß ich am weitesten von Fady entfernt, konnte ihn weder sehen noch verstehen. Beim Dessert hatte ich ihn dann aber fast ganz für mich. Ich habe mit ihm über Presse und Radiosender gesprochen. Er meint bei seinem Album Blessed sei wohl „schon alles gelaufen“, aber wenn das neue raus ist, würde er sich freuen, wenn wir uns daraus Titel bei den Sendern wünschen würden. Ehrensache!! Dann starten auch wir wunsch- und votingmäßig wieder richtig durch, das ist doch versprochen, oder?Beim Eis mit Rosenwasser verdrehte er die Augen und schien mich zu fragen, wieso fällst du bei diesem Geschmack nicht in Ohnmacht? Ich war nahe dran, aber nicht wegen des Eises, und wahrte Contenance. Fady ist nicht nur on Stage atemberaubend, lässt einem im persönlichen Gespräch aber dank seiner bezaubernden Nonchalance genügend Luft, um nicht zu kollabieren.
Ich gebe es auf darüber nachzudenken, was dieses Wesen so unbeschreiblich macht – was hat er in seinen Mitochondrien, das andere nicht haben? Welch kraftvolle und gleichzeitig leichte Energie steckt in ihm! Trotz dieses geballten Charmes in traumhafter Verpackung, habe ich mich in seiner Nähe sehr wohlgefühlt. Es war so leicht – er macht es einem leicht!
(by Alster)
Dienstag, 10. November 2009
Köstlich kochen mit Fady - oder der korrekte Umgang mit einem Fladenbrot

Sonntag 08.11. Ein kühler, nasskalter, ungemütlicher, nebliger Novembermorgen überzieht Berlin und Umgebung. Nach 2 Nächten, in denen ich vor Aufregung bereits kaum Schlaf fand, ist es nun heute endlich so weit. Ich werde Fady treffen und in meinem Kopf sagt noch immer eine Stimme “Das kann doch gar nicht wahr sein…” “Du träumst Moni!” Wie in Trance mache ich mich fertig, wähle mein Outfit, was gleichzeitig nett aussehen aber auch praktisch sein muss - nicht so einfach. Es ist 6 Uhr in der Früh und mein Herz schlägt mir bereits bis in die Ohren, meine Nerven spielen verrückt, mir wird dauernd heiß und kalt - was soll das erst in einigen Stunden werden? Ich checke noch mal mein Handy und meine Mails, ob nicht vielleicht doch noch eine Absage gekommen ist, ist sie nicht. Plötzlich rast die Zeit los, mein lieber Mann (der glücklicherweise totales Verständnis für meinen absoluten Ausnahmezustand hat) fährt mich zum Ort des Events. Das Abenteuer beginnt. Mein winziges Frühstück fährt Fahrstuhl in meinen Eingeweiden, ich zapple herum und texte ununterbrochen meinen Mann zu, der seit Tagen in sich hineingrinsend alles tapfer erträgt. Wir finden - dank Navi- alles sofort und sind pünktlich vor Ort. Draußen sehe ich meine Mitköchinnen, die sich bereits aufgeregt austauschen. Ich steige aus (vergesse mich fast zu verabschieden) und …Es geht los!!!!
Wir werden bereits am Eingang liebevoll vom Blessed-Team begrüßt. Jede bekommt ein Schildchen in Form eines kleinen Kürbisses, dass er mit seinem Namen beschriften soll, damit Fady und alle anderen wissen wer man ist. Wachsende Aufregung … Endlich dürfen wir einen Schritt in die Räumlichkeit machen, die uns alle für die nächsten

Stunden verzaubern wird. Die Location ist ein Traum, eine riesige supermoderne Küche vom Allerfeinsten mit allem, wovon eine Hausfrau nur träumen kann. Dann fällt der Blick auf eine wunderhübsche, soooo liebevoll gedeckte Tafel, alles in herbstlichem Ambiente gehalten mit kleinen Kürbissen, Kerzchen und toller Deko. Namensschildchen stehen an jedem Teller - in arabischer Sprache! Kleine rote Rezeptbücher liegen auf den Tellern, zusammen mit einer Süßigkeit. Alles ist so hübsch und gemütlich, ich bin sehr beeindruckt und fühle mich sofort wohl.
Nach herzlicher Begrüßung und Vorstellung vom gesamten Blessed-Team werden wir aufgefordert unter die Gläser zu schauen… Dort ist jeweils ein farblicher Punkt angebracht und nun werden wir daraufhin alle in Kochgrüppchen eingeteilt (genial). Ich bin gelb und noch total entspannt. Wir erfahren, dass wir heute alle libanesische Spezialitäten kochen werden, und dass alle Rezepte von Fady stammen. Während sich so langsam immer mehr Köchinnen in den anderen Grüppchen versammeln, bleiben Angela und ich die einzigen Zwei, die gelb haben… Es stellt sich heraus, dass wir Zwei das Hauptmenue des heutigen Tages kochen werden. Schluck! “Libanesischer Kürbisauflauf” mit Bulgur (noch nie gehört!) und Hokkaido-Kürbis, weder Angela noch ich haben jemals Kürbis zubereitet…. Wir sind erst geschockt, aber guten Mutes, dass wir diese Anforderung schon hinbekommen. Außerdem waren die Mädels vom Blessed-Team und “Chef de cuisine” ein sehr netter, freundlicher, hilfsbereiter und humorvoller Mann vor Ort, die uns allen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen.
Ab diesem Zeitpunkt war jegliche Aufregung von mir abgefallen und ich vergaß über die Kochvorbereitungen sogar, dass in Kürze Fady zu uns stoßen sollte. Schürzen um und ran ans Werk! Angela und ich kämpften einen erbitterten Kampf mit dem Hokkaido-Kürbis - mit verschiedenen gefährlich großen und kleinen Messern - und besiegten ihn (mit etwas Hilfe des Chefs) schließlich doch.
Ich hatte noch nicht einmal gehört, dass es inzwischen geklingelt hatte und plötzlich stand Fady mitten in unserem Getümmel…
Sofort Schürzen ab und aufgestellt, großes Hallo… Fady war total entspannt und süß wie immer. Er war leger in Jeans und T-shirt gekleidet, gut drauf, strahlte wie immer und freute sich uns zu sehen. Wir hatten nun alle Zeit, uns ausgiebig mit Fady zu beschäftigen, es wurden Fotos in Massen geschossen, Gruppenbilder, mit jedem einzelnen (er hat mich dabei umgefasst, oh Mann - er roch so gut!!!), er gab Autogramme, schwatzte gutgelaunt mit jedem, er nahm seine Geschenke entgegen, teilweise mit großen staunenden Kinderaugen. Wir hatten ihm zur Erinnerung an diesen Tag ein schönes Kochbuch geschenkt (über das er sich sehr freute) und eine superschnuffige Kochmütze mit der Aufschrift “cook mal Fady” , die setzte er gleich auf. Er war umwerfend lieb, süß, charmant, bescheiden, freundlich und lustig wie immer, und er sieht eben auch so ganz privat so megamäßig toll aus. Jeder hatte die Gelegenheit ganz locker und entspannt mit ihm zu sprechen, und ihn in vollen Zügen hautnah zu erleben und zu genießen. Er gab in eindrucksvoller Weise allen das Gefühl, dass wir uns alle schon lange und gut kennen, er strahlte soviel Wärme und Herzlichkeit aus, soviel Natürlichkeit und Ruhe, dass dieses Treffen nach ganz kurzer Zeit des Zusammenseins zu einem absolutem Familientreffen wurde. Genauso war meine Empfindung. Ein herrliches, entspanntes, liebevolles Familientreffen, wozu ohne jeden Zweifel nicht nur die großartigen Mädels von Blessed e. V. beigetragen haben, sondern auch jede einzelne meiner Mitköchinnen. Wenn es auch schwer fiel, so hatten wir doch alle noch eine sehr umfangreiche und aufwendige Arbeit zu leisten, und das Essen sollte dazu pünktlich auf dem Tisch stehen. Wir hatten uns also notgedrungen wieder auf`s Kochen zu konzentrieren. Auch Fady kochte und hatte entsprechend zu tun. Er macht das übrigens total professionell und mit viel Liebe. Er kocht wirklich jeden Tag (erzählte er) und das merkt man auch. Er hüpfte also wie wir auch von Herd zu Herd, gab Nachhilfe bei seinen Rezepten, stand für Fragen zur Verfügung und machte dieses Event zu einem unvergesslich schönen Tag und einmaligem Erlebnis.
Ich hatte das große Glück dann noch viel Zeit mit Fady (sozusagen als seine Gehilfin ) während des Kochens verbringen zu können. Er ist so lustig, hat vor sich hingesungen und zur im Hintergrund laufenden Musik am Herd abgedanct, machte viel Spaß, wir kämpften mit diesen megatollen Inductionsherden, die nie so recht angehen wollten, brieten Pinienkerne und obwohl Fady eine Vorspeise zubereitete und alle anderen Dinge schon fertig waren (die ersten Köchinnen auch schon Hunger hatten), hatte Fady die Ruhe weg, ließ sich überhaupt nicht stören, würzte und schmeckte solange ab, bis es einigermaßen seinen Vorstellungen entsprach. Zu süß!!Dann wurde schließlich zu Tisch gebeten an die wunderschön geschmückte Tafel. Da niemand von uns seinen Namen lesen konnte, übernahm Fady es jedem seinen Platz zuzuweisen. Ich hatte mit einigen anderen das unfassbare Glück und saß ihm auch noch ganz nah gegenüber bei Tisch. …… Wer bei diesem liebenswerten Menschen, diesen braunen Augen und diesem Lachen, nebenher ernsthaft auch noch eine ernst zu meinende Wertung zu den Speisen abgeben kann, ist nur zu bewundern. Mir wollte das nicht so recht gelingen, es schmeckte alles irgendwie köstlich, aber so richtig genießen konnte ich die Speisen nicht wirklich. Fady brachte uns bei, wie man Fladenbrot richtig rollt, füllt und zu sich nimmt, und jeder von uns aß zwar etwas, aber ich denke, dass das nicht wirklich das Highlight für alle war. Alle waren so gefangengenommen von diesem Ereignis, das sich da gerade abspielte, man realisierte tief innen, dass Fady uns bekocht hatte und wir jetzt hier mit ihm an einem Tisch saßen und speisen durften. Wer von uns hätte denn das in seinen kühnsten Träumen jemals auch nur annähend für möglich gehalten?
Dennoch war die Stimmung am Tisch bald ebenso locker, lustig und entspannt wie während des Kochens. Nicht zuletzt wegen Fady, der eben völlig ruhig, unaufgeregt, und relaxed alles ebenso genoss wie wir. Er erzählte viel vom neuen Album (schwärmte davon und bedauerte uns noch nichts davon vorsingen zu dürfen), von seiner vielen Arbeit d
ie er zur Zeit hat und die er so gerne macht, vom Urlaub, von Facebook und den dortigen technischen Schwierigkeiten momentan, von Sony die fest hinter ihm stehen, er lobte die Werke der Köchinnen usw. usw. Er wirkte auf mich zwar etwas müde aber total glücklich und rundherum mit sich und der Welt zufrieden. Wir hatten so herrlich “viel” Zeit mit ihm und ich hatte den Eindruck, er fühlte sich auch wohl bei uns - in unserer Mitte, in dieser besonderen familiären, unbeschreiblich schönen, gemütlichen Atmosphäre.Diese bezaubernden unvergesslichen Stunden hatten uns alle völlig in ihren Bann gezogen, jeder von uns war irgendwie völlig verklärt, glücklich, benommen und man musste das Erlebte erst einmal verarbeiten. Ich erinnere nur noch, dass sich am Ende wirklich jeder mit jedem in den Armen lag, ein wirklich herzliches Abschiedsgeknuddel herrschte, und man das Gefühl hatte sich nur ungern und schwer trennen zu können. Aber wir sehen uns ja (jedenfalls die meisten von uns ) in wenigen Tagen in Recklinghausen wieder.
(by Moni, Fotos by Diana, Chrismar und Angela)
Und wir gratulieren allen glücklichen Köchinnen, sind beim Lesen hungrig geworden, kaufen demnächst vielleich doch mal einen Hokkaidokürbis - und freuen uns, dass BLESSED e.V. mit dem eingenommenen Geld aus dem Losverkauf wieder viel Gutes tun kann. Mehr zu BLESSED e.V. hier.
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