Posts mit dem Label (fast) allein unter Frauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label (fast) allein unter Frauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. Juli 2011

3x Fady - Kölle kunterbunt - und wir mittendrin !!



Wir sind rechtzeitig in Köln angekommen, so dass noch Zeit ist, den Veranstaltungsort am Alten Markt zu besichtigen. Und wirklich, wir haben Glück! Es ist schon richtig voll vor der großen Bühne. Natürlich in der ersten Reihe gleich eine Gruppe Hard-Core-Fandies gut gelaunt und voller Erwartung; denn sogleich kommt Fady „on stage“ zum Soundcheck. Schöner Zufall!!
Fady wirkt ein wenig verloren auf der großen Bühne ohne Band, er wird zu Playback singen. Der eigentliche Auftritt ist erst um 17.30h . Mit „Burn“ und „ITL“ singt er sich erstmal ein und gibt sich Sicherheit im unbekannten Rahmen.

Wir marschieren nach dem Soundcheck durch das doch schon recht bedrohliche Menschengewühl zurück in die City. Ein kleiner Bummel, verbunden mit einem lekkker Imbiss und einem sagenhaft guten Espresso vertreiben uns die Zeit bis zum „Anpfiff“. Dazu noch ein Kölsch zum Einstieg auf heimatliche Gefühle. Denn euer Schreiberling ist in dieser Metropole aufgewachsen, hat hier Schule und Studium absolviert, obwohl er eigentlich gebürtig aus dem hohem Norden aus Timmendorfer Strand kommt :)

Zurück zur Bühne am Heumarkt.
Es wird schnell deutlich, dass Rollstuhlfahrer in diesem Gedränge wenig Chancen haben. Letztlich postieren wir uns an einem Bierstand, so dass wir wenigstens den Rücken frei haben, während sich vor uns, die einen guten Platz suchenden Menschenströme, vorbeidrängen. Und was sich da alles drängt mehr oder weniger rücksichtsvoll : Rote Haare, blaue Haare, keine Haare, aber dafür die Kopfhaut bemalt wie ein Aussätziger…..ob Mädel oder Kerl kaum zu unterscheiden ;).
Manche Zuschauer haben sich riesige silberne Ringe durch Nase und Ohren schlagen lassen. Und man glaubt zu ahnen, dass sie Kettchen, Ringe und Silberknöpfchen auch an anderen, nicht sichtbaren Körperteilen haben anbringen lassen……. Meine Fantasie geht gerade mit mir durch aber meine Toleranz ist auch grenzenlos…… :). Hier geht’s nicht nach Schönheit sondern nach Individualität. Das Motto lautet: „Seht her, ich bin anders….egal welch ästhetische Ansprüche ich auch nun erfülle“!! Nein, die Pforten der Hölle haben sich nicht geöffnet, aber es zeigt sich der Kölner Untergrund, eben Kölle kunterbunt.

Und mittendrin mein Eheglück, mal wieder auf der Suche nach dem perfekten Foto. Im Getümmel wird sie gefragt, ob der „Typ“ auf der Bühne ihr Sohn sei, anders kann man sich ihre „Knipserei“ wohl nicht erklären. Sie antwortet ohne zu zögern : „Na klar !“

Im Gedränge wird mir freundlich ein eingepacktes Kondom überreicht mit der Aufschrift: Für´n Arsch. Recht so! Denn die Aussicht, die ich auf die Bühne habe, ist wirklich für´n Arsch: Nichts als verlängerte Rückgrate sind zu erblicken, deswegen ist von Fady wenig zu berichten. Die kurzen Einblicke, die ich nehmen konnte, zeigten, dass unser Mann doch ein wenig verloren auf der großen Bühne stand und sich tapfer gegen die übersteuerten Baßboxen durchsetzte aber wenig von seinem Nimbus, seiner von uns so geliebten Ausstrahlung einsetzen konnte. Roxane ist da anderer Ansicht, sie fand seine Performance absolut fantastisch.

Aber keine Panik; es standen ja noch zwei weitere Konzerte im „Alten Pfandhaus“ bevor

Gott sei Dank!!! Denn musikalisch war die Veranstaltung wenig werbewirksam für unseren Mann nach meiner Meinung. Die Bässe brummten und polterten über den großen Platz, so dass die Schönheit der Stimme unseres Sängers untergehen musste. Fady ist doch kein Hip-Hopper, aber so in der Manier war die Anlage ausgesteuert.

Zum Glück hatten wir am späten Abend noch eine Verabredung im „Alten Pfandhaus“…und wirklich, in dieser Clubatmosphäre konnte Fady mit Band wieder zu alter Höchstform auflaufen :)

Besonderer Bauchkitzel bei Balladen, die vom Publikum, gemischter Mädelschor, begleitet wurden. Sentimentalität mit extra Tiefgang. Und Fady schien sich hier inmitten seiner Leute deutlich wohler zu fühlen und gab alles in schönstem Wohlklang

……und der Sonntag mit Ric am Piano lag noch erst vor uns…..



Intimität und Intensität :*
……sind die Stichworte für das Konzert am Sonntag mit Pianobegleitung.

Jeder Song ein Hochgenuß und konzentrierte, aufmerksame Zuhörer dankten Fady für diesen vollendeten Auftritt, zu dessen Höhepunkt für mich ganz persönlich das „Anytime“ gehörte, „I´ll be there“ und er war wieder ganz der alte; wiederum begleitet von inspirierten Frauenstimmen, so dass der Song beinahe zu einem Gospel geriet, mit der gleichen beschwörenden Wirkung wie ein solch fast religiöses Stück eben impliziert.
Beifall ohne Ende mit den dazugehörig spitzen Schreien der Verehrung des Sängers :)

Ein guter Sitzplatz im hohen Rund mit Balustrade, so dass ich mich auch aufrichten konnte für Rundumsicht, entschädigte mich völlig für das Desaster vom Heumarkt.
Das Wochenende bei milden Temperaturen, kein Regen, war alles in allem doch wieder fantastisch.

Dank Fady und allen FadyanerInnen

Ciao bis bald in Hamburg und bleibt gesund

EUER LUDWIG

(Fotos by Roxane)

Sonntag, 26. Juni 2011

FADY der Block-Buster von Timmendorfer Strand am 23.06.2011


„Und das Wetter hat auch mitgespielt“, so tönt vollmundig und schönfärberisch der Moderator ins Micro; wohl, weil kein Wolkenbruch oder Schneesturm das Publikum auseinander getrieben hat. Während wir leicht bibbernd in der feuchten Ostseeluft vor Seepferdchenbrunnen und Laufsteg sitzen, um auf das Casting der Models zu warten, hat sich eine kleine Ente im Brunnenbecken niedergelassen voller Freude über die vielen Zuschauer und treibt plätschernd über das Wasser, bis es ihr zu langweilig wird und sie davonfliegt.

Derweil sitzt unser Fady auf dem Jurorenpodest und ordnet geschäftig seine Papiere für die Modelbewertungen. Er sieht aus, als wäre ihm kalt … und das war es auch.
Dann geht’s auch schon los und die ziemlich jungen Models, viele Mädels und einige Jungs (16 – 22 Jahre) beginnen nunmehr recht halbprofessionell auf dem schmalen Steg, umgeben von Wasser, entlang zu „catwalken“. Es sind ein paar sehr aparte Erscheinungen dabei. Frisuren: Lange glatte Haare, da hat sich seit 1960 Françoise Hardy und Katja Ebstein kaum etwas geändert. Nun für mich Alt-68er die Bestätigung: Es kommt alles wieder. Anschließend eine fixe Beratung der Jury und die Bekanntgabe der Sieger……Ende aus und der Regen kam.

Nach dem Wettbewerb, recht durchgefroren, gönnten wir uns zum Aufwärmen lauwarme Spaghetti Bolognese……wir haben schon besser gegessen. Das Ganze blitzschnell vertilgt, denn schon wartete der eigentliche „Blockbuster“ auf uns: Fady beim Showtalk im „Maritim“ Hotel".
Der Veranstaltungsort ist ein gemütlicher Club-Raum mit Platz für etwas 70 Zuschauer. Kleine Tische werden von Clubsesseln umrundet. Statt einer Bühne gibt es ein Podest mit einem sehr großen Sofa auf dem zwei Micros liegen, dahinter ein unsäglicher, goldener Vorhang, nun ja, die Geschmäcker sind verschieden, und meine Eheglück schimpft schon mal vorsorglich ob des reflektierenden Lichts, was dieser Vorhang abgeben wird.

Das an sich sehr interessante Programm wird von mir jetzt übersprungen, und ich mache gleich mit Fady weiter, der nach einer freundlichen Begrüßung durch den Moderator auf dem Sofa Platz nimmt und selbstsicher nach dem Micro greift. Zuvor hatte er die anderen Gäste an einer Säule lehnend lächelnd beobachtet, während die Fandys IHN beobachteten…………

Der Talk-Master hat die angenehme Art über die gesanglichen und beruflichen Aktivitäten Fadys zu sprechen und sich nicht, wie auch schon gehabt, immer wieder auf DSDS zu berufen. Es stellt sich heraus, dass der Moderator auch ein Bewunderer der Stimme und des Gesangs unseres Fady ist. Und das ist das Stichwort für ein kleines Konzert mit Halb-Play-Back.

„Still got the Blues“ von Gary Moore (RIP), the Blues für uns Fandy/ie/s natürlich, unser Mann legt gleich kräftig los, heizt uns ein und lässt die kühlen Momente am Seepferdchenbrunnen schnell vergessen. Großartig und really thrilling wie er die Leadguitarre im Mittelteil des Songs mit hoher Falsettstimme begleitet.
Selbst zwei weibliche Kurgäste in der linken Ecke, die Fady bestimmt zum 1. Mal hören und sehen, sind verblüfft und fasziniert von seiner stimmlichen Power, seiner Ausstrahlung und Entertain-Qualität……vom Fady-Phänomen eben.

Er ist wieder ein Faszinosum, allemal. Überwältigend!

„Black Vevet“ und „Feeling Good“ trägt er ebenfalls mit gewohnt intensiver Emotion vor, wobei die Damen in der Ecke nun völlig seiner erotischen Präsenz erliegen… ich sah es mit eigenen Augen.

Viel zu schnell war mit dem „Showtalk“ schluß, doch damit noch kein endgültige Ende, nun gab es das „Fady & Fandy Smalltalk & Foto Heimspiel“ mit vorbildlicher Fanbetreuung. Fady schrieb Autogramme, sprach hier und da ein persönliches Wort und bedankte sich bei mir für meine Berichte, sie hätten ihm wirklich gefallen … das freute mich natürlich sehr. Unsere kurzfristige Entscheidung doch noch nach Timmendorf zu fahren war völlig richtig im nachhinein…..Dank der Durchsetzungskraft meiner lieben Roxane.Ganz klar und ohne übertriebene Schmeicheleien: Es war wieder ein großartiger Abend, den wir nicht missen möchten. Sicher !!!

Und auf der fast leeren Autobahn gelangen wir in Windeseile zurück in unseren Heimathafen.

Voller Vorfreude auf die Konzerte in Köln. Wir sehen uns!

Bleibt glücklich und gesund … soweit es möglich ist!
EUER LUDWIG





(Fotos by Roxane, Video by Kea))

Dienstag, 14. Juni 2011

Fady läßt Kassel aufhorchen :)


Ein Jubelsturm bricht los, als der Ansager unseren Sänger Fady Maalouf ankündigt: „Hier kommt einer, der wirklich gut singen kann“. Und in der Tat, es gibt wohl momentan kaum einen „New-Comer“ mit einer Bühnenpräsenz und einer Stimme wie der des Fady Maalouf. Er jagt mit seinem Gesang und seinem Auftreten klein und groß, alt und jung derartige Schauer über den Rücken sobald er die Stimme erhebt, wie es wohl einmalig zur Zeit in Deutschland ist. Es fehlt nur der Hit, der ihm über kurz oder lang den entscheidenden Durchbruch bringen würde, „A new Star is born“… wäre wohl mehr als verdient!! Fady hat nun wirklich Deutschland mit Auftritten recht zahlreich beglückt!! Wer sein Talent jetzt noch nicht erkannt hat und zu schätzen weiß, ist selber schuld.

Sein Gesang war auch in Kassel wiederum vorzüglich. Er stand vom Sonnenschein angestrahlt auf der Bühne wie ein junger Gott … von der Muse geküsst … und gibt, trotz eines recht kurzen Auftritts, alles. Er lässt die Herzen höher schlagen, für manche Fandys eine richtige Kreislauftherapie. Wie großartig!!!

Zu den einzelnen Songs gibt’s keine Rezensionen. Alles im grünen Bereich und besser. Stattdessen folgt hier der Kommentar einer lieben Fadyanerin: „Es ist wundervoll, dass Fady hier vor einem neuen Publikum so viele seiner eigenen Songs zu Gehör bringt“! Wie gesagt, Fady lässt Kassel aufhorchen … für den gelegentlich mangelhaften Sound kann er nun wirklich nichts und hat das prima in den Griff bekommen.

Ein Wort noch zum letzten Titel … Blessed … mein Lieblings … immer wieder schön, immer wieder neu, immer wieder anders und immer bis ins Herz. Für mein Herzblatt und mich wird dieser Song immer einmalig sein.

Fady is always new and really thrilling again.

„Schnuckies united!!!“ …… in Köln

Bis dahin Glück und Gesundheit

EUER LUDWIG


(by Ludwig, Foto by g. schnoobs)

Sonntag, 12. Dezember 2010

AND THE BEAT GOES ON……


Wintereinbruch in Deutschland und Fady heizt ein.

Der Veranstaltungsort „Altes Pfandhaus“ in Köln ist bis auf den letzten Platz ausverkauft und nicht jeder kann einen idealen Hör-und Sitzplatz erhalten. Schade! Dennoch ist die Stimmung top, riesig, eben fadylitisch gut.
Fady ist gut drauf und wagt so manchen Scherz auf deutsch. Einige Fandies tragen statt der Nikolausmütze Bunny-Ohren auf dem Kopf, aber nicht topless, was von Fady schmunzelnd kommentiert wird. Die Stimmung im Publikum ist von Anbeginn voller Jubelphasen.

Die Setliste fürs Konzert weist eine bunte Mischung von weihnachtlichem, bekanntem und eigenem Songmaterial auf. Inklusive „Summertime“ - vielleicht nicht ganz passend zur Jahreszeit, dennoch schön.
Aber los geht’s mit „Driving home for christmas“
Einigen Nörglern und Querulanten sei vorweg gesagt: Wo Fady draufsteht, ist auch Fady drin. Er singt sauber, souverän, inspiriert und schön wie eh und je unsere vox ex oriente. Laßt Euch nicht verunsichern: Fady ist und bleibt das Edelgewächs im deutschen Einheitskäse.

Als Fady den Song „Besame mucho“ ankündigt geht ein erwartungsvolles Stöhnen durch den Saal. Ein wenig südländisches Feuer tut bei diesen Temperaturen um den Nullbereich besonders gut. Gerade auch, weil er soviel Herzblut in seine Interpretation legt …….
Etwas verfrüht gibt es dann „Silent Night“, leider trotz vielfachen Wunsches wiederum nicht auf deutsch. Vielleicht könnte man Fady mal erklären, woher dieses Lied ursprünglich kommt.

Bei „Anytime“ parkt er seinen „Allerwertesten“ auf den Stufen, sehr zur Freude der dort sitzenden Fans. Diesen Song mag mein Eheglück recht gern. Sicher bekommt sie mal wieder nicht viel mit, denn meistens sieht sie Fady nur durch den Sucher der Camera und ist ganz erstaunt, wenn man ihr berichtet, was er gesungen hat :))

Beim Song Nr. 15 – unser Mann hat angeblich den Text vergessen – bittet Fady, beim „la,la,la“ mitzusingen. Schnell ist der Altklassiker von Sony & Cher wiedererkannt „The beat goes on“!! Ja, Fady, mit Dir geht The Beat wirklich on. Wir sind überzeugt von Deinem Können und bleiben enthusiastisch.

Als Zugabe singt Fady „Blessed“, mein All-Time-Favorite und zugleich eine Hymne. Wie immer schafft es mein Herzblatt, dieses Lied an meiner Seite zu hören. Ich sah meinen Schatz die Treppe hinaufhechten, ohne sie kann ich diese Song nicht aushalten, er ist wunderschön und berührt mich zutiefst ♥
Das Konzert klingt sehr treffend mit „Driving home for Christmas“ aus.
Das anschließende „Fan-Gelage“ findet im „ECCO“ statt, wo wir am Vorabend auch schon viel Spaß hatten.

In diesem Sinne ruhige, erholsame, nachdenkliche und besinnliche Festtage wünschen Ludwig und Roxane.
Es wäre wunderschön, wenn wir uns gesund und munter beim Silvesterkonzert in Berlin wiedersehen. Neue Cover-Songs wurden von Fady für Berlin angekündigt und versprochen, wir sind höllisch gespannt. So treffen wir uns bei großem Leib- und Ohrenschmaus.

Also bis bald,
à bientôt,
see you, and Merry Christmas,
fröhliche Weihnachten,
joyeux noël,
Euer “Santa” Ludwig :)


(by Ludwig, Fotos by Roxane und Schnoobsie)

Mittwoch, 27. Oktober 2010

GOOD BYE „INTO THE LIGHT“ ♥♥♥


Fady im ROXY in Flensburg am 22. 10. 2010

Das Taxi brachte uns bei strömendem Regen an einen verlassenen Ort mitten in einem Industriegebiet. Totale Finsternis, keine Menschen…gar nichts im Nichts. . . . . . .
Doch halt, bei einem Gebäude stand - ebenfalls im Dunkel – eine Traube von Leuten vor einem Treppenaufgang. Bewaffnet mit Schirmen schnatterte es bunt durcheinander. Mein Eheglück stürmte gleich hinzu, um sich über den Stand der Ding zu informieren… will sagen, um zu fragen: Ist ER schon vor Ort, hat man IHN schon gesehen, und dergleichen mehr… Nach einer herzlichen Begrüßung mit den üblichen Verdächtigen, warteten wir geduldig auf den Einlass……. der sich leider noch hinzog.
Endlich im Trockenen, bekam ich großen Hunger auf eine Laugenbrezel, die ich zuvor am Tresen gesehen hatte und die mein Herzblatt mir flugs holte…. sie weiß, ich kann sehr ungnädig sein, wenn der Hunger mich quält. Das „Roxy“ erinnert sehr an einen Beat-Keller der 60er Jahre, nicht nur vom Outfit, sondern auch vom Geruch – feucht und muffig.

Plötzlich und ohne Ankündigung begann das Konzert. Die erwarteten Vorgruppen gab es nicht. Meine Süße rannte völlig aufgeregt zum Ausgang um zu telefonieren. . . . . . hatte sie doch noch nicht den Fandy am Fon, der unbedingt per Ohr zugeschaltet werden musste. Zunächst kamen die Jungs von der Band auf die Bühne, gleich hinterdrein ein gut gelaunter Fady, der mit Some Music auch sofort die „Massen“ in Stimmung versetzte… es mögen wohl etwa 100-120 Fans im Saal gewesen sein. Keine große Menge, aber es fühlte sich tatsächlich an wie ausverkauft.
Der Saal füllte sich gefühlsmäßig mit Licht, auch wenn auf der Bühne davon nichts zu sehen war, im Gegenteil, mein Ehegespons war der Verzweiflung nahe ob der extremen Dunkelheit.

Fadys Stimme wirkte sehr gefestigt an diesem Abend, klar und sicher kamen die Einsätze und das Feeling bei den Balladen ließ die Herzen aller schmelzen.
Zweifelsohne immer wieder hocherotische Momente, wenn in hohen Lagen Stimme und Keyboard harmonisch erklingen und schwingen und das Kribbeln im Magen bis zum Unterleib krabbelt und weiter bis zu den Zehen. Bravo, Fady !!!
Zwischen den Songs war er sehr gesprächig und brachte ein paar Anekdoten zu Gehör, was von den Fandy/ies mit herzlichem Gelächter und Beifall honoriert wurde. Unser Sanges-Prinz ist schon ein Phänomen. Wer hätte gedacht, dass ein 30jähriger Künstler uns eines Tages durch die halbe – ach, was rede ich – durch die ganze Republik jagen würde… und wenn ich Roxane richtig verstanden habe, wird sogar ein Konzert in Wien geplant – welches ich für uns aber nicht in Betracht ziehe. Ich habs googeln lassen, 1100 Kilometer. Allerdings fürchte ich, dass das letzte Wort hierzu noch nicht gesprochen wurde.

Zurück nach Flensburg.
Ich könnte nicht sagen, welcher Titel mir besonders gefallen hat, wobei ich auch den ein oder anderen Song nicht so sehr mag. Bei „Vers les étoiles“ gab es von Pivo ein virtuoses Solo, sehr beeindruckend.
Als 1. Zugabe sang Fady dann die All-Time-Hymne „Blessed“, der absolute Gänsehautschauer, bei dem auch die Fans textsicher und melodiefest einstimmten.
Insgesamt ließ er sich zu drei Zugaben überreden. Trotz des recht nostalgischen Veranstaltungsortes ein sehr gelungener Abend.
Im „Venue-Club“ müsst Ihr leider auf uns verzichten, aber im Pfandhaus sind wir wieder dabei.

Bis dahin „Kölle alaaf“ und bleibt gesund

EUER LUDWIG

(by Luwig. Fotos by Roxane)

Samstag, 16. Oktober 2010

EDEL & ERLESEN – Stimme, Seele und Gefühl in Hamburg ♥☼♥


Kein Festzelt, keine Bierhalle, nein, ein sehr gediegener, fast vornehm zu nennender Veranstaltungsort mit einer dreieckigen Bühne, deren Fläche von samtgrauen – je nach Licht auch lila oder blauen – Vorhängen abgegrenzt wird.

Vor der Bühne kleine Sitzgruppen mit schwarzen Ledersesseln. Ein insgesamt dem Anlaß angemessener Raum. Seriös und edel. Nichts von: heute sollen die Bierköpfe was auf die Ohren bekommen oder: heute werden wir alle naß oder: heute müssen wir frieren.
Nein, äußerst angenehm und zum Zuhören einladend.

Wir sind alle entspannt und gespannt was kommen wird.

Mit leichter Verspätung kommt Ric auf die Bühne, gleich danach Fady, sonst niemand. Unser Habibi trägt ein schlichtes weißes Hemd (Ergebnis des heutigen Shoppings, wie er lächelnd mitteilt) mit schwarzer Hose und nimmt auf dem Barhocker platz.

Der erste Song, nicht swingend oder mit Schwunghüft, sondern ruhig und getragen „Cry me a river“ voll in Spannung und Inspiration mit sich und dem Pianisten – Ric, wie immer großartig. Zufällig hatte ich diesen Song gerade noch von Joe Cocker gesungen im Ohr. Aber welch ein Unterschied; Fady gelingt es vortrefflich die Struktur des Stückes herauszuarbeiten. Eine saubere Artikulation des Textes. Er trifft jeden Ton und lässt seine Stimme schweben und kreisen.

Ob er nun ein Papillon d´amour ist, vermag ich nicht zu sagen, aber auf jeden Fall verlässt er schon mit diesem Song das Durchschnittsniveau der Interpretationen völlig und hebt ab auf Schmetterlingsflügeln, gibt sich hin dem Klang seines wundervollen Gesangs. Das sind seine besten Momente.

Er ist ganz souverän Entertainer, der mit der Konzentration die Zuhörer auf eine musikalische Reise mitnimmt. So wünsche ich es mir, Sänger und Stimmzauberer, wunderbar.

Ralph am Kontrabass zeigt während „Cry me a river“ sein großes Können mit einer eindrucksvollen fingerfertigen Improvisation. Große Klasse und ein großes Glück, dass Fady solch excellente Musiker um sich scharen konnte.















Der Rest des Abends: Ruhige Songs mit sehr differenzierter Begleitung, Kontrabass, Klavier und neu Saxophon und Klarinette. Schlagzeug sparsam eingesetzt und als 6. Instrument Fadys Stimme. So habe ich mir persönlich schon immer einen Abend mit Fady vorgestellt.

Er musste auch nicht so laut singen wie üblich… gegen die Band an, sondern kann sich ganz auf die Kraft und Schönheit seiner Stimme verlassen: Bel canto - Schöner Gesang
Das ist es doch, die perfekte Motto-Show und das Motto heißt: Fady singt und sonst nichts.

Zu erwähnen ist noch „Blessed“ mein All-Time-Favorite, in dessen Mittelteil der Saxophonist Réne Decker eine sehr anrührende Improvisation spielt.

Gegen Ende des Konzerts wirds schneller und rhythmischer mit „Fire“ und „The Beat goes on“. Fady zeigt „Bewegung“ und alle tanzen und klatschen und können sich bewegen, nachdem der große Zauberer das Signal gegeben hat: abrocken. Welch ein gelungener Aufbau des Programms. Mein Herzblatt war ebenfalls entzückt und glücklich.

Wirklich einer der schönsten Abende mit Fady, zu bedauern sind alle die jenigen, die nicht dabei sein konnten.

Zusammenfassung und Schluß: Bei dem Voice & Soul Konzert in Hamburg zeigte sich Fady als ernsthafter und ernst zu nehmender Künstler. Das Konzept stimmt, damit kann er erwachsen werden und auch in Zukunft wachsen. Wobei wir ihm Unterstützung zusagen und ihn begleiten werden.
Wir freuen uns jetzt schon auf Köln und wünschen uns endlich eine LIVE-CD, dafür ist noch Weihnachtsgeld vorhanden.

Liebe Grüße aus Bremen
bis bald, see you, á bien tôt in Flensburg
…. . und immer gesund bleiben

EUER LUDWIG




(by Ludwig, Fotos by Schnoobsie, Video by ameno)

Samstag, 10. Juli 2010

FADY PUR - weg vom Pop hin zum Chanson ♥☼♥

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus. Mit dem Rolli wurden wir wieder einige Minuten früher in die abgedunkelte Veranstaltungshalle gelassen. Auf der Bühne steht nur ein riesiger Bösendorfer Flügel. Es wurden die Tasten der hohen und höchsten Töne angeschlagen, die wiederum von einer hohen Singstimme begleitet wurde. Aus dem Bühnendunkel löst sich plötzlich Fady im Huckleberry-Finn-Outfit, worin er wie ein Lausbub aussieht! Schelmisch ruft er uns zu: "Wieso seid Ihr so braun?" Wir erwidern ein wenig blöd: Die Sonne scheint ja auch so toll in Deutschland:-)

Fady kommt zu uns herüber und wir reden eine kleine Weile. Anschließend macht mein Herzblatt noch ein Foto von dem Lausbub in Bermudas, dann verschwindet er mit den Worten: Ich muß mich noch umziehen !

Zum Konzert ist Fady ganz in schwarz gekleidet, Hose, Jackett und langärmliges Shirt mit Silberaufdruck, sehr dezent…. ein Edelkünstler eben!!

Nach einem klassisch anmutenden Klavierspiel kommt Fady auf die Bühne und singt den Standard: Cry me a river. Große Klasse, wie er auch agiert, die Gestik, ganz ein großer Chansonier, der mit den Händen bestimmte Textpassagen unterstreicht, herausragend.

Bei den weiteren Titeln steht im Vordergrund das Klavierspiel, auch sehr beeindruckend. Vorzüglich ist Fadys Stimme und der Gesang einzigartig.
Es ist fast unmöglich zu beschreiben, mit welch einem Gefühl er seine Songs darbietet. Schaut man in sein Gesicht, bemerkt man den Schmerz, den er fühlt, wenn es ein trauriges Lied ist, fast persönlich. Ich habe dergleichen noch nie erlebt.
Fady, Klavier und Stimme bringen so manch sentimentale Saite unserer Seele zum schwingen. . . . . . . . . . die Augen beginnen zu tropfen.

ER zeigt heute Abend, was er wirklich drauf hat, gesanglich sowie stimmlich und pusht das Publikum von einem Gänsehautschauer in den nächsten. Vielleicht darf man sagen, dass diese Leistung Weltklasseniveau erahnen lässt.

Erstmals macht Fady die Zwischenansagen mehrheitlich auf deutsch. Witzig, charmant, ironisch, selbstironisch. Er ist schon eine, sorry, richtige Rampensau !!

Im zweiten Teil singt Fady halbplayback zu seinen persönlichen Hits. Auch mein Favorit „Vers les étoiles“ ist dabei, Grace à Fady, großes Dankeschön, es war riesig!!!

Nach dem Konzert stürmen wir alle in die umliegenden Restaurants und Pizzerien, auf ein kühles Bier, einen schönen Weißwein und eine halbe oder ganze Pizza. Wie um den Abend zu krönen, bescheint ein großer gelber Vollmond unseren Tisch und wir alle fühlen „Kissing Hat“nlight":))

Dies war wirklich eines der schönsten Konzerte bisher, magnifique. Die Erinnerung wird uns noch länger begleiten……Die Begegnung mit lieben Fadyanern kommt in diesem Bericht etwas kurz, da die musikalische Leistung beeindruckend stark im Vordergrund stand. Es war umwerfend und einmalig……. und das Schönste ist, am nächsten Tag geht es weiter …………………….

EUER LUDWIG

(by Ludwig, Fotos by Roxane und ameno)

Dienstag, 22. Juni 2010

FADY IM HAVELLAND ☼•●♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥●•☼

Dear friends, sisters and brothers of Fady´s second family

Excelsus (lat.) hervorragend, hoch, erhaben. In Anlehnung an dieses Adjektiv nannte sich wohl die Rockband “Excelsis”, die vor Fady das Programm bestritt. Die Band bemühte sich redlich, eigene Songs und Oldies zu Gehör zu bringen. Die stimmlichen Möglichkeiten waren jedoch eher beschränkt und keineswegs hervorragend, so dass man mehr laut als schön sang.

Welch eine Erleichterung, als der Moderator ankündigte, Fady Maalouf werde zwischenzeitlich einen Soundcheck einlegen. Riesiger Jubel dann wie immer, als er die Bühne betrat, braun gebrannt, gut gelaunt, zurück aus dem Urlaub mit kräftiger Stimme und diese vor allem wiederum in ihrer ganz eigenen Schönheit, gab er ein kurzes Medley seiner Songs zum besten.
Welch´ ein Unterschied zu dem vorher Gehörten, welch´ eine Wohltat für die Ohren, welch´ große Vorfreude auf den Hauptauftritt, wie immer ein „Weicheknieerlebnis“ !
Fady sang umwerfend an diesem Abend. Die Variationen seiner Titel waren von ausgesuchter Raffinesse, und bei „I still cry“ klirrten bei der Kopfstimme die Scheiben der nahegelegenen Kirchenfenster.
Außerdem glaubte ich zu hören, dass sich die Gesangsstunden im Urlaub gelohnt haben, seine Aussprache hatte eine leicht veränderte Färbung angenommen….. oder bin ich mit dieser Wahrnehmung allein? Nein, Roxane ist es auch aufgefallen.
Welch´ eine bezaubernde Stimme mit ihrem ganz besonderem Timbre.
Ich gerate nach jedem Event immer mehr ins Schwärmen…. man möge es mir nachsehen.

Die anschließende Autogrammstunde kam beim Brandenburger Publikum sehr gut an. Ich konnte leider nicht viel davon sehen, aber Fady winkte mir freundlich zu, als er mich unter den Wartenden erblickte, und eine liebe Freundin organisierte mir eine CD, die Fady mit lieben Worten für mich und meine Süße signierte.
So, damit sei schon alles zum Havellandkonzert gesagt.

Obwohl ich zu Beginn der Fadylitis meines Herzblattes nur ihr zuliebe mitgefahren bin, kann ich mich mittlerweile auch als Vollfan für Fady bezeichnen, und jede Nachricht über ihn und von ihm bringt meinen Kreislauf in Schwung. Wie auch am Sonntagmorgen, als die 1. Fotos vom CSD aus Berlin mein Auge erreichten und mein Eheglück mir ein Video zeigte.

Ist es denn möglich, dass nach dem tollen Fadyjahr 2009 noch ein weiters folgen sollte. Es muß wohl so sein, denn wir stecken schon mittendrin.
Mein Schatz und ich können kaum München am kommenden Wochenende erwarten, bis unser süchtig machendes „sweet poison“ wieder die Bühne betritt, und Sonne in unsere Herzen bringt, selbst bei bedecktem Himmel; unser Fady, dieser Jungbrunnen für Junggebliebene.


München wir kommen, die Koffer sind gepackt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Die Wettervorhersage ist gut.

Bleibt alle gesund und seid glücklich.

Mit lieben Grüßen aus dem hohen Norden
EUER LUDWIG


(by Ludwig, Fotos by Roxane)

Dienstag, 8. Juni 2010

Schnuckies united. .. . ♥♥♥ Fady-Fans im Härtetest


Bericht vom Triple-Konzert im Großraum Frankfurt am 29. und 30. Mai 2010

Drei Konzerte am letzten Maiwochenende 2010 standen bevor, also: On the Road again, auch wenn es sich diesmal um einen längeren Turn handelte von der Nordsee in die Mitte der Republik.
Egal, was machen wir nicht alles um Fady zu sehen, hören und zu unterstützen; und es sollte sich auch diesmal wieder lohnen.
Da wir das Ganze zu einem Kurzurlaub deklarierten, fuhren wir schon am Freitag nach GG. Mein Herzblatt hatte wie immer die Reiseplanung übernommen und ein Zimmer in einem sehr gemütlichen Haus, zentral gelegen und mit vorzüglicher Küche, reserviert. Nach einem fantastischen „Gambas-Abendessen“ wollten wir den Ort des morgigen Geschehens besichtigen. Die Charity-Veranstaltung sollte in einem Festzelt auf dem Marktplatz stattfinden, der in wenigen Minuten zu erreichen war.

Das Festzelt konnte man gar nicht verfehlen….. immer den Ohren nach.
Infernalischer Lärm kündigte von so etwas wie Rockmusik mit kreischender Elektrogitarre, zu deren Jaulen und Heulen ein testosteronüberhitzter junger Mann das Micro quälte indem er dort verzweifelt hinein brüllte und meinte, singen zu können…………Du lieber Gott !!!
Das Festzelt selber war ein riesiges, sehr schmuckloses Bierzelt, an dessen Tresen eifrig ausgeschenkt wurde. Nein, nüchtern konnte man das auch nicht aushalten. Die armen Menschen am Mischpult hatten wohl alle einen Hörschaden, sonst würden sie nicht eine solche Lautstärke durch die Lautsprecher jagen. Ein HNO hat sich ganz in der Nähe niedergelassen, gleich neben einem Hörgeräteakustiker – gute Geschäfte sind wohl sicher.
Da konnte man nur hoffen, dass Fady am nächsten Abend mehr Glück mit den Technikern hatte…….

Nachdem wir uns das Inferno eine Weile angehört hatten, beschlossen wir, das Städtchen „einzelhandelstechnisch“ zu erkunden. Nun, GG ist kein Knaller, wenn es um Schmuck- u. Schuhläden geht, also konnte der Ort wenig Interesse bei meiner Roxane erwecken. Bücher und CDs konnten wir auch nicht finden; also zurück ins Hotel, vielleicht noch einen Krimi gucken.

Der Abend des 29. 5. 2010, also der Samstag, begann mit ähnlich großem Getöse und Gebrüll wie der Vorabend.
Irgendwann im Laufe des Abends hieß es, Fady gäbe vor seinem Auftritt eine Autogrammstunde. Also drängten wir uns alle an eine Absperrung und warteten auf sein Kommen, was einige Zeit dauerte.
Freundlich und gelassen, trotz des ihn umgebenden Jubels und Trubels schritt Fady über den „Roten Teppich“. Er ergriff meine Hand und wir wechselten wieder einige französische Worte, das hat ja schon Tradition. Dann schaute er suchend um mich herum und fragte: Wo ist die Roxane ?
Mein Herzblatt stand frustriert hinter mir und versuchte ein paar schöne Fotos zu machen, was ihr aus der 2. Reihe natürlich nicht so gut gelang……sie trug es mit Fassung.

Nach der AG ging es recht bald los. Fady verbrachte noch einige Zeit backstage und meine Süße ging einfach ganz frech durch die Absperrung und machte ein paar wundervolle Fotos von Fady und auch anderen Leuten. Fady wurde nun von einem völlig unqualifizierten Moderator angekündigt (auf die Anmoderation gehen wir hier besser nicht ein.

Leider klang die Aussteuerung am Samstag nicht besser als am Freitag, so hatte Fady keine Gelegenheit den Song „Some Music“ perfekt zu performen.
Seine Titel kamen kaum differenziert oder strukturiert durch die Lautsprecher, und alles verhallte zusätzlich im Gewölbe des Bierzelts. Das war für mich sehr frustrierend, zumal ich ihn dabei nicht einmal sehen konnte. Die versammelten pubertierenden Mädchen der Stadt Groß-Gerau hatten sich direkt vor der Bühne aufgebaut und kreischten in höchsten Tönen, so daß die Ohren schmerzten und selbst die Elektrogitarre übertönt wurde. Chaos im Kosmos. So muß man sich die Musikhölle vorstellen.

Trotzdem harrten wir aus und unterstützten ihn lautstark soweit wie möglich. Gott sei Dank sollten ja am folgenden Tag noch zwei weitere Veranstaltungen auf dem Programm stehen!!! Wobei mein Eheglück und ich auf den ZDF-Fernsehgarten verzichten wollten, der Terminstress ist nichts für uns.

Am Sonntagmorgen stand als erstes die ZDF-Fernsehgarten-Übertragung bevor, die wir am Hotel-TV verfolgten. Fady sang „Into the light“, und wirklich, es wurde wieder Licht, die Stimme aus dem Morgenland war zu hören. Welch ein Genuß nach dem gestrigen Abend Grâce à Dieu! Es gibt sie noch!!

Am Nachmittag gings weiter zum King Kamehameha Beach-Club nach Offenbach.
Das Navi führte uns zu einem leerstehenden Gelände in Erwartung der Bebauung zum Gewerbegebiet. Nach BeachClub sah das hier zunächst nicht aus, aber dann kamen wir zu einem Schilfzaun mit zwei relaxenden Parkplatzjünglingen, die uns den Weg weiter wiesen.
Nun gab es rechts und links des Wegs plötzlich Sand zu sehen. Vom Eingang aus führte ein „Lattenrost“ zum Hauptstrand. Auf der rechten Seite blinkte das Wasser des Mains, über uns blitzte durch die Wolken eine liebliche Maisonne… die Stimmung stieg !!

Als der Lattenrost endete….. großes Fragezeichen!!!!???? Einige Body-Builder hüpften barfuß durch den Sand. Wir erkundigten uns und wurden belehrt, dass die Bühne sich unten am Hauptstrand befände. Unten bedeutete einen etwa 10 Meter recht steilen sandigen Abhang hinunter. Aber Wunder geschehen immer wieder. Ein gutaussehender, kräftiger junger Mann kam auf mich zu und stellte sich als Sandro vor, er meinte mich im Rollstuhl wohl den Abhang hinunter schieben zu können. Soviel Hilfsbereitschaft ohne große Anfragen habe ich noch nicht erlebt, vor allem nicht bei einem solchen Akt. Immerhin ging es hier nicht um eben mal die Tür aufhalten, sondern darum, einen nicht gerade leichtgewichtigen älteren Herrn einen 10 Meter Abhang im Rollstuhl durch den Sand zu ziehen. Weltmeisterlich. Für den Rückweg versprach er mir nochmals seine Hilfe!!! 1000 Dank an Sandro!!!




Pünktlich – nach einem Moderatorenduogeplapper – starteten Fady und Band das open air Konzert! Dieser Junge ist einfach unglaublich, sofort hat er die versammelte Meute im Griff, alles schreit, kreischt und singt mit, so auch ich.
Mein Herzblatt suchte angestrengt nach einer guten Fotografierposition. Sie fand schließlich einen hohen Barhocker, der im Sand recht wackelig wirkte. Egal, sie kennt nur ganz oder gar nicht, und für Fady-Pics bringt sie vollen Einsatz.
Auch Fady gibt immer vollen Einsatz, denn nach „Listen to your heart“ – bei diesem Song vergaß er einen Großteil des Textes, was er aber gekonnt charmant mit „uuhs“ und „aahs“ überbrückte – setzte ein recht heftiger Regen ein. Fady und die Band machten unbeirrt weiter. Allerdings wurden ihnen zeitnah ein paar Strandlaken überreicht, welches Fady sich sogleich unter zustimmendem Jubel um die Hüfte wickelte, er weiß sich immer in Szene zu setzen, so ein Charmeur.
Diesen jungen Mann auf der Bühne zu erleben ist wirklich jede Reise wert. Manchmal wird mir die Tourerei schon etwas viel, aber mein Eheglück ist „addicted to Fady“, also muß ich es wohl auch sein.
Der Auftritt war wirklich sehr gut, Fady ist auf der Bühne immer völlig in seinem Element.

Nun kam wieder Sandro ins Spiel, in richtig gutem Tempo gings bergauf durch den Sand den Abhang hoch und zurück auf den Weg mit dem Lattenrost zum Zelt, in dem die AG stattfinden sollte. Soviel freiwillige Hilfe gegenüber den Rollstuhlfahrern gibt es nicht so oft. Meist wird noch kleinlich/heimlich gemeckert, dass man bevorzugt würde. Ich verzichtete gern auf Hilfe und Bevorzugung, wenn ich dafür wieder schwimmen und durch den Wald laufen könnte. Soviel zum Thema Rollstuhlfahrer.
Wir stellten uns mit den anderen Mädels in die Reihe für die AG. Plötzlich zog uns fast gewaltsam ein Security aus der Schlange und schob uns durch einen anderen Weg direkt vor Fady. Meine Süße war total genervt, hatte sie doch keinerlei Vorbereitungen für diesen Moment getroffen. Der große Fotoapparat steckte noch im Rucksack und die kleine Coolpix wurde schnell an jemanden gereicht, der gerade in der Nähe stand. Sie haßt es, so überrumpelt zu werden!! Ich stand im Rollstuhl vor ihm, Roxane saß auf der Sessellehne und schwupps war auch schon alles wieder vorbei und meine Süße hatte wieder nicht mit Fady reden können.
Aus lauter Frust gab es nun Currywurst mit Pommes. Ein eher nicht zu unseren Essgewohnheiten gehörendes Gericht……. aber nach derartigem Stress hilft wohl nur fettiges Essen.
Egal, mein Schatz beruhigte sich schnell und schaute sich mein Autogramm von Fady an, er hat wieder so nett geschrieben.

Auf dem Weg zurück nach GG ließen wir unsere Gedanken um das vergangene Wochenende kreisen. Es waren ein paar schöne und erlebnisreiche Tage.
Nun wünsche ich Euch eine friedliche Zeit !!

Wir sehen uns in München !!
EUER LUDWIG


(by Ludwig, Fotos von Roxane und Sonja)



Und als extra-Leckerli Roxanes "Timothé-Comic":

Montag, 24. Mai 2010

Trotz des Stiers im Mond……………☻ Fady in Hamburg ♪♪♪


Markthalle Hamburg 14.Mai 2010

Beim Gespräch mit einer Fadyanerin aus Hamburg orakelte sie, dass am Freitag beim Markthallenkonzert der Stier im Mond stände - eine astrologische Konstellation,die möglicherweise die Form eines Sängers beeinträchtigen könnte.

Um es vorweg zu nehmen,Fady war keineswegs indisponiert.Die düstere Voraussage bezog sich wohl eher auf das Wetter.Denn trotz des Maidatums herrschten Restwintertemperaturen.
So standen wir also bei gefühlten Temperaturen von 8°C vor den Toren der Markthalle und warteten auf Einlaß. Einige hatten die Kapuzen ihrer Jacken über den Kopf gestülpt in Erwartung des nächsten Schneesturms.

Pünktlich ging es in den Ort des Geschehens,die Markthalle zu Hamburg!!
Platz war gefunden,Freunde herzlich begrüßt und peng! Schlag 20.00h betrat Fadys Band die Bühne und ihr folgte sogleich unser Prince Charming on Stage und ergriff das Micro.

Der Zauber beginnt,die kalten Temperaturen sind vergessen, wir haben unseren Fady wieder und er singt so gut wie eh und je!!!!
Das Konzert beginnt mit „Some Music“,wir sind begeistert und der Beifall reißt nicht ab. Fady braucht nur einen kleinen Dreh zu machen und schon geht die Menge mit.
Soviele „erwachsene“ Ohren können sich doch nicht täuschen; er ist wirklich unser ganz persönlicher Sangesheld.

Vielleicht hängt das Phänomen Fady aber auch mit „a la recherche du temps perdu“ (Proust) zusammen. "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"!! Wir sind ja nun alle – jedenfalls viele – nicht mehr im Teenager-Alter und Fady weckt in uns ein Stück jugendliche Begeisterung auf. So dass wir ständig durch die ganze Republik fahren,um die Konzerte zu besuchen.

Aber er hat wirklich Stimme und Ausstrahlung, alles was ein Bühnenstar braucht.
Zurück zum Konzert. Heute sind Fadys Mutter und einige Verwandte anwesend, deswegen gibt er wirklich alles. Er singt in einem wundervollen Konzert sein mittlerweile beträchtliches Repertoire für uns. Großartig!!! Sehr gelungen sind auch die Akustikversionen, mein Herzblatt schmolz dahin. Sie war während des Konzerts an meiner Seite, was nicht so oft vorkommt, denn meistens springt sie mit ihrer CANON umher.

Zwischen den einzelnen Songs unterhält er uns mit lustigen Anekdoten aus seinem Künstlerleben. So zum Beispiel die Geschichte, wenn seine Mom ihm Gesangunterricht gibt und am Ende die Katze schreit. Der Junge kann nicht nur singen sondern auch erzählen.

Für den großen Durchbruch fehlt ihm vor allem Promotion.Ähnlich der, wie für Lena Meyer-Landruth, die mit ihrem Liedchen von morgens bis abends auf allen Kanälen zu hören ist.

Wir leben in einer Zeit der Übertreibungen und der Großspurigkeit und wenn sich der DSDS-Dieta, ohne rot zu werden Pop-Titan nennen lässt, dann schlage ich vor unseren Fady die "Vox ex oriente",die Stimme aus dem Morgenland, den Orpheus der Pop-Musik zu nennen!! ORPHEUS : griechische Sagengestalt. Ein Sänger,der mit seinem Gesang Mensch und Tier zu Tränen rührte.

Quintessenz zum Konzert: Es war wiederum große Klasse ohne Frage. Vielleicht war die Musik ein wenig zu laut ausgesteuert und das ist für meinen Geschmack sowieso etwas problematisch. Ich denke,Fady singt häufig zu sehr forte, mit kräftiger Stimme. Etwas mehr piano, leisere Töne, würden ihm gut stehen; damit kann er auch seine Stimme schonen, und die romantische Stimmung wird gefördert.

Nun freuen wir uns auf das Charity-Event und die Samsung-Beachparty.
Den ZDF-Fernsehgarten werden mein Eheglück und ich uns sparen, 3 Konzerte in 24 Stunden übersteigt doch etwas unser Organisationstalent.

Seid herzlich gegrüßt,ciao, bleibt gesund und munter

EUER LUDWIG


(Foto by David Ulbrich)

Montag, 12. April 2010

Fady entfesselt im Palais!!



The sun is shining; Fady is singing – Spring is on its way :-)

Die Sonne scheint; die Temperaturen steigen, wir sind auf dem Weg nach Berlin. Der Sparstrumpf gibt noch einiges her. Wie lange noch ?
Es ist Donnerstag, wir fahren schon einen Tag früher, weil wir in Berlin noch etwas anderes vorhaben.

Am Freitagvormittag besuchen wir das Neue Museum. Mon Dieu, so was haben wir noch nicht gesehen. Die altägyptische Abteilung mit der wunderschönen Nofretete ist außergewöhnlich!! Aber auch das Museum selbst ist sehenswert mit seinen verschiedenen Lichtdurchlässen, die auf sorgsam ausgewählte Steine, Wände und Mosaikböden scheinen und alle ausgestellten Exponate in magischem, weichem Licht schimmern lassen, es ist großartig. Unbedingt besuchen!!!

Zum Mittag treffen wir uns mit Flora und Schnoobs, zwei liebe Freundinnen meines Eheglücks. Nach einer kleinen Begrüßung geht’s ab in den Volkspark Friedrichshain zum Café „Schönbrunn“ :-), wo der Frühling vollends ausgebrochen ist. Die Tische sind gut frequentiert. Wir finden noch ein freies Plätzchen mit Blick auf den Teich, auf spielende Kinder und tobende Hunde. Die Sonne erzeugt ca. 20°C Wärme. Ein Nachmitttag der Frühlingssonderklasse. Zu Mittag gibt es eine Bratwurst frisch vom Grill, anschließend selbstgebackenen Apfelkuchen. Perfekt!!
Diesmal übrigens nicht allein unter Frauen. Sondern zusammen mit Frauen „Hahn im Korb“, aber ohne Chance am Gespräch - welches Thema wohl ? - groß teilnehmen zu können. Selbst wenn ich brav die Hand hebe wie in der Schule, so habe ich kaum Gelegenheit einen Satz loszuwerden. Nun gut, trinke ich halt in Ruhe noch ein Glas Bier und erfreue mich an Volkes Getümmel in Goethes Sinn : Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein.
Mein Schatz und ich beschließen noch eine kleine Ruhepause im Hotel einzulegen vor dem großen Hauptereignis des Abends.
Um 18. 00h kommt das Taxi. Unser Einlaß erfolgt sofort nach Ankunft, wir haben leider keine Gelegenheit, unsere Freunde zu begrüßen, und wie wir später erfahren, war sogar mein bester Freund mit Frau im Innenhof der Kulturbrauerei, um uns zu überraschen. Wir haben sie leider verpasst.
Wir stehen direkt vor den Lautsprechern; es wird alles gut zu hören sein. Mein Schatz holt uns einen Wein und wir warten gespannt, auf das was kommt.

Schon um 19. 50h betritt Fadys Band die Bühne.
Große Freude für mich persönlich, endlich mal wieder kein „drum programming“ sondern André, einer der richtig in der Schiessbude Schlagzeug sitzt und die Membranen und das Blech bearbeitet. Auch kein Synthezisergesülze oder Streichergemansche, wie es heutzutage üblich ist. Sondern heute Keyboardgeflüster, Guitarrenklänge. Ralph, Pivo und Ric wissen was sie tun :-)

Fady betrittt die Bühne wie immer unter großem Applaus und Begrüßungsjubel. Was hat der Mann bloß, dass wir schon bei seinem Anblick in echten Freudentaumel ausbrechen und ihn mit herzlichem ungekünsteltem Beifall begrüßen ?
Er bedankt sich charmant lächelnd, bescheiden und ohne Allüren und beginnt mit dem ersten Song, „Kissing Moonlight“ ein schöner Titel. Es ist wirklich seine Stimme, die jeden Song zu etwas Einzigartigem, Eigenem macht. Wir sind sofort wieder hin und weg.

Das nächste Lied „Into the light“ wird auf der Leinwand mit einer tollen psychedelischen Filmshow begleitet und bei der Textstrophe „I´m walking away….. “ hebt unser Star ab und überfliegt eine kahle Mondlandschaft. Unterbrochen wird dieser Flug durch phantasievolle Formen und Figuren, Sterne und Monde. Das Ganze ist eine Mischung aus 70er und 80er Jahren. Es ist auf jeden Fall ein Song sehr passend auch zum neuen LOGO von Fady, ein Fantasievogel gebildet aus seinen Initialen. Fady ist immer wieder für eine Überraschung gut.
Die Stimme ist kräftig wie eh und je. Mein persönlicher Favorit - ein französisches Lied - folgt nun, der Titel „Vers les étoiles“ je marche dans le vent. Den Sternen entgegen, marschiere ich durch den Wind, erinnert mich an einen Ausspruch meines alten Lateinlehrers „Per aspera ad astra“. Durch Mühen zu den Sternen. Womit Fady vielleicht ein wenig auf seinen bisherigen Lebensweg verweist. Die Stimmung ist wieder riesig und sie steigt langsam immer mehr an. Fady heizt uns mächtig ein, ein Feuerwerk an Energie. Er singt alle Songs vom neuen Album und am Schluß hören wir als Zugabe noch ein ganz besonderes Stück “OXYGEN“. Unglaublich, ein wundervoller Song der zutiefst die Seele berührt.
Fady verabschiedet sich, um ein paar Interviews zu geben, er wird später mit uns tanzen, verspricht er.

Bin ich wirklich schon so verhuscht oder romantisch sentimental geworden, daß ich bei bestimmten Songstellen sofort feuchte Augen bekomme. Ich erinnere an „lacrima furtiva“ eine heimliche Träne, oder geht es Euch allen auch so ? Wie gelingt es Fadys Stimme, bei jedem Live-Konzert, die während meiner ergrauten Jahre verschütteten Gefühle wieder wachzurütteln. Ich wüsste gern, wem es ähnlich geht.

Nun bricht das Tanzfieber aus. Der Ausschank hat alle Hände voll zu tun und wer sich nicht durch Tanzen in Rausch versetzt nimmt Flüssiges zu Hilfe! Der DJ findet die richtigen rhythmischen Stücke um die Beine zucken zu lassen.
Meine Nachbarin ist schon gut angeheitert und säuselt: “Ein Hexenkessel entfesselter Weiber“. Mir kommt es weniger wie ein Hexenkessel vor, denn eher wie eine jugendfreie Veranstaltung von „Le sacre du printemps“, das Frühlingsopfer. Nur mit dem Unterschied, dass hier keine schöne Jungfrau geopfert werden soll.
Als Fady sich noch in den Kreis der Tanzenden mischt, ist wirklich der Teufel los. Die Fadyaner schwingen das Tanzbein bei diesem Feuer der Tanzeslust. Alles ruckt und zuckt und wirft die Extremitäten von sich in die Luft und ringt und windet sich in risikoreichen Drehungen, das einem schon beim Zuschauen schwindelig werden kann. Aber mittendrin gibt es auch kleine zierliche Tanzkreise, die recht manierlich das Bein heben, kleine Nymphen am Bachesrand, die das Frühjahr eintanzen. Mein Hezblatt mittendrin und wie immer mit dem Fotoapparat bewaffnet. Sie steht auf der Bühne und kann von dort aus gut ins Getümmel fotografieren. Plötzlich springt Fady auf die Bühne und sie flüchtet, wie immer. Fady greift nach ihr mit einem belustigten „Na, na, na“, manche Dinge werden sich wohl nicht ändern ;-)

Irgendwann beginnt die Autogrammstunde, und wir stellen uns in die Schlange. Nach einer Weile gibt Fady der Security ein Zeichen, mich durchzulassen. Gabi schiebt mich an seinen Tisch, denn meine Herzdame ist verschwunden. Fady begrüßt mich freundlich und wir geben uns die Hand wie zwei alte Bekannte, er hat einen festen trockenen Griff. Wir wechseln ein paar Worte auf französisch, schließlich ist das seine Muttersprache.

Quel succès et merci beaucoup pour la belle soireé.

Plötzlich ist auch mein Eheglück wieder da, sie hat Fotos von einer Freundin gemacht, die um Mitternacht Geburtstag hat. Fady signiert ihr Poster im neuen FC-Magazin und mir malt er ein Tatoo und eine Widmung auf das Cover des Albums, sehr hübsch.

Wir verlassen den Tanzpalast so gegen 1. 30h und fahren mit dem Taxi zurück ins Hotel. Das Wetter hat umgeschlagen, es regnet und hat merklich abgekühlt.
Es war trotzdem die Nacht der Nächte für alle Fadyaner und Fadyanerinnen, denn so nah war Fady uns nur selten.

Nun zum guten Schluss sei ein ganz persönliches Ranking erlaubt.
Aber wie gesagt, diese Einschätzung ist sehr persönlich und keineswegs ein allgemein verbindliches Gesamturteil.

1. Into the light – Ein Titel bei dem auch gut die Post abgeht mit einem überzeugenden Video.
2. I still cry – Jawoll, Fady hat den Kopf und er hat auch die Stimme, also die Kopfstimme.
Der Song ist eingängig und hat hohen Wiedererkennungswert, wobei er obendrein recht ungewöhnlich klingt. “Was ein hohes „C“ ist, bestimme ich“, sagt Placido Domingo. „Was eine Kopfstimme ist, bestimme ich“ sagt Fady.
3. Vers les étoiles – Mein ganz persönlicher Liebling. Hier zeigt Fady Chansonqualitäten, die ihm gut stehen.

Nun wünsche ich der CD einen gutes Verkaufserfolg und Fady und seinem FC-Team weiterhin neue Ideen für weitere musikalische Projekte.
Wir sehen uns bestimmt in Hamburg wieder, liebe „Fady-Fous“, bis dahin viel Sonne.

Ciao Euer Ludwig, der hofft, mit seinem Bericht alles Wichtige aufgezeichnet zu haben.

Bis bald in Hamburg

EUER LUDWIG :)


(by Ludwig, Fotos by Roxane, Katrin, Janine und Wiebke)


(und nun husch in den nächsten Post und eure Lieblingssongs im Ranking nennen :-) )

Montag, 15. März 2010

Fady hautnah in Timmendorf :-)


Der Show-Talk mit Fady Maalouf auf dem Sofa.

„Nun“, flötet mein Herzblatt, „dieses Mal fahren wir nach Timmendorf,dort findet eine Talk-Show mit Fady statt.
„Eine Talk-Show!“ , maule ich, „da singt er doch gar nicht.“
„Doch“, widerspricht meine Elfe, „er hat versprochen auch zu singen“.
Da kann ich nicht anders,als zuzustimmen,denn Elfen widerspricht man sowieso nicht
Und es sollte ohnehin alles viel besser kommen,als angenommen.
Die Talk-Show findet statt im ersten Hotel am Platz ,dem „Seehotel MARITIM“. „Da wird Fady wohl auch wohnen“,zwitschert mein Herzblatt.“Na und?“ denke ich bei mir . Ich muß unseren Sparstrumpf öffnen,denn selbstredend werden wir auch im MARITIM wohnen. Das Seehotel ist ein wirklich angenehmes ****Sternehaus mit gehobenem Ambiente ohne durch Blasiertheit abzuschrecken.

Die Speisekarte klingt verlockend deswegen beschließen wir im Hause zu Abend zu essen. Mein Eheglück reserviert uns für 18.00h einen Tisch im „Seeterrassen-Restaurant“.Der Raum wirkt trotz vieler Spiegelgalerien nicht überladen oder protzig. Der Service ist überaus freundlich und zuvorkommend,so dass wir uns gleich wohlfühlen. Ich bestelle ein Fischgericht „Hamburger Pfanne“,Roxane wählt eine vegetarische Mahlzeit mit Spinat,sie liebt Spinat
Gegen Ende unserer Mahlzeit rutscht mein Schatz unruhig auf dem Stuhl hin und her…….….Fady hat den Saal betreten. Er sucht sich einen Platz und geht anschließend zum Salatbuffet. Im Spiegel sieht er mich und lächelt, ich grüße kurz mit der Hand, er winkt locker zurück. Fady macht sich einen Salatteller zurecht und kommt an unseren Tisch. Er gibt uns die Hand und sagt freundlich „Guten Abend, wir sehen uns ja nachher noch." Mein Schatz bemerkt noch,dass er wohl abgenommen habe, was ihn scheinbar besonders freut. Wir wechseln ein paar Worte und wünschen ihm dann Guten Appetit.

Der Show-Talk findet im „Night-Club“ statt, einem größeren Klubraum, wo wir alle sehr gemütlich an kleinen Tischen im Halbkreis vor der Bühne sitzen. Die Bühne ist nur ein kleines Podest mit einem Sofa, einem Barhocker, Mikrofon und Lautsprecher.
Pünktlich um 20.00h geht es los. Der Moderator betritt die Bühne und begrüßt nacheinander die verschiedenen Gäste (Schauspieler, Sänger, Event-Manager,usw.).
Die Zeit schreitet voran. Oscar Loya, ein in einen hautengen schwarzen Lacklederanzug gekleideter Nachtfalter, betritt die Bühne. Er hat wohl im vergangenen Jahr beim ESC gesungen und gibt auch heute abend eine Probe seines Gesanges, na ja, wir sind da schon um Klassen Besseres gewohnt

Nun aber endlich kündigt der Moderator Fady an und unter großem Jubel kommt unser Habibi aus der dunklen Tiefe des Zuschauerraumes auf die hell erleuchtete Bühne ins Rampenlicht. Er trägt ein knallrotes Hemd mit passendem roten Gürtel. Charmant wie eh und je plaudert er mit dem Moderator über sein neues Album und die neuen Songs, von denen er gleich zwei zum besten geben wird. Auf die Frage, ob er auch auf französisch sänge, hauchte das Publikum ein schmachtendes „haaaach“ auf die Bühne und er beginnt aus dem Stand, ansatzlos und textsicher a capella „La vie en rose“ vorzutragen. Einfach überwältigend, große Klasse, bravourös. Die Fangemeinde verharrt in ehrwürdigem Schweigen, bis donnernder Applaus niederprasselt. Das ist Fady, so wie wir ihn kennen und lieben, und auch der Moderator ist sehr beeindruckt ob solch einer Naturbegabung. Fady erzählt uns, dass er früher auch Chansons von Brel und der leider viel zu früh verstorbenen Barbara gesungen hat.

Mit Play-Back von einer CD singt Fady nun LIVE „Kissing Moonlight“ und „Into the light“.
Es ist riesig !!!! Der Fankreis ist zwar nicht so groß wie sonst - 35 Fans und 25 andere Gäste – aber das Fady-Family-Gefühl stellt sich trotzdem umso intensiver ein. Das Gespräch kommt aus ohne verdeckte oder offene Anzüglichkeiten, was ja in der Vergangenheit schon vorkam.

Nun wird es völlig bunt.Der Moderator ernennt Fady zum Moderationspraktikanten und bittet ihn, den nächsten Gast anzusagen.“Nessy Karolinger“. Ein Transvestit mit blonder Wischmobmähne und der beachtlichen Größe von 1,95 – mit Pumps 2,10 - betritt die kleine Bühne und erreicht mit dem Kopf die Bühnenscheinwerfer an der Decke. Was für ein Glück für Nessy, dass Fady sich bereit erklärt,auf dem Sofa zu bleiben …..und welch ein Glück für uns Fans. Nessy hat nicht unbedingt Stimme,trägt aber ein Chanson vor,das zu vorgeschrittener Stunde passt,mit dem Titel : „Die Männer sind schuld, die Frauen sind schuld, die Gesellschaft ist schuld, die Lehrer sind schuld“ !!
Die Schuldfrage ist nicht eindeutig zu klären, denn die Betroffenen springen vorher alle ins Wasser.

Nach dem offiziellen Programm bleibt Fady inmitten seiner Fans gemütlich stehen, gibt Autogramme und lässt sich fotografieren. Er plaudert völlig ungezwungen mit den Damen und genießt es sichtlich, in diesem kleinen Rahmen hofiert zu werden. Auch mein Herzblatt wird „genötigt“ ein Foto mit Fady zu machen. Sie ziert sich und sagt, es sei ihr peinlich, worauf Fady entgegnet „warum“, und sie sich einfach schnappt. Ich konnte das aus einiger Entfernung gut beobachten und musste herzhaft lachen. Ich weiß, sie mag solche Auftritte nicht, aber sie hatte keine Wahl. Im nachhinein freut sie sich doch über diese Fotos, behauptet aber, sie nicht veröffentlichen zu wollen .




Irgendwann musste ich an die Luft, und mein Schatz ist mit mir und ein paar Freundinnen vor die Tür gegangen. Dort beschlossen wir, den Abend in der Piano-Bar zu beenden, wo auch tatsächlich ein Klavierspieler Leichtes zu harten Drinks vortrug. Eine hübsche Sängerin begleitete ihn dabei.

Nach etwa 30 Minuten kam Fady mit seinem Manager in die Bar, und setzte sich an einen Tisch. Als er uns kurz darauf erblickte sagte er: "Was, Ihr seid auch hier? Geht downloaden!“, und kam zu uns rüber. Er setzte sich und wieder gab es eine gemütliche Plauderei, bis Fady das Piano entdeckte. Er wird doch nicht in diesem intimen Rahmen singen wollen???? Doch,er will! Nach einem kurzen Gespräch mit dem Pianisten gibt Fady ein kleines Konzert. Phänomenal !!! Wir sind absolut überwältigt und sprachlos! Er singt „Summertime“, „La vie en rose“,I will survive und ein weiteres Lied. Ein Künstler, der ohne seine Kunst nicht sein kann, anders kann man sich die Hingabe, mit der Fady singt,nicht erklären. Er ist von der Muse geküsst und gesegnet……und wir mit ihm.

Er bedankt sich höflich beim Pianisten und setzt sich noch wieder zu uns für ein paar Minuten, in denen wir französisch parlieren. Dann verabschiedet er sich und verlässt die Bar.

Welch ein wundervoller Abend liegt hinter uns. Wir werden Timmendorf in bester Erinnerung behalten als Heimspiel mit Fady, ein Star zum Anfassen.

Ich freue mich auf Euch in Berlin.

EUER LUDWIG
(by Ludwig, Fotos von Sonja)

Donnerstag, 19. November 2009

ON THE ROAD AGAIN. . . . . . . and off we go to Ruhrpott to meet Fady!!!


Recklinghausen am 13. November 2009 in der Vest-Arena

Endlich wieder ein Fady-Konzert; während der gesamten Fahrt - wir sind diesmal nur 2,5 Stunden unterwegs - ist der Himmel grau in grau mit feinem Nieselregen. Na klar, Freitag der dreizehnte, also eher keine guten Aussichten. Aber wir lassen uns die gute Laune nicht verderben.
Ankunft im kleinen schnuckeligen Hotel. Eine Unterkunft mit angenehm geschmackvoll dekorierten Zimmern - ein Wohlfühlhotel! Zur Vest-Arena nur wenige Meter zu Fuß.

Der Einlaß beginnt erst um 19. 00h. Einige ganz Harte harren schon seit morgens um 11.00h vor dem Tore aus. Also stehen wir abends im unangenehmen Herbstwind und zittern uns die Füße warm. Schön, dass es die anderen gibt; viele Freunde und Bekannte treffen wir wieder, es gibt ja sooo viel zu erzählen ………und der Sekt kann durchaus wärmen.

Zwischendurch die Hiobsbotschaft: Es darf nicht fotografiert und gefilmt werden. Mein Eheglück läßt das völlig kalt, sie wird trotzdem Fotos machen, deshalb ist sie hier. Die - wie sie es nennt – „neue Freundin“ mit Namen CANON muß auf Fadytauglichkeit getestet werden
Um 18. 30h werden mein Herzblatt und ich mit einigen anderen eingelassen. Der erste Eindruck von der Vest-Halle ist nicht gerade der einer Fest-Halle - eher eben eine Halle zum Zwecke der Versammlung. Von Heizung nicht die Spur. Die Betreiber hoffen voll auf die „Selbstheizungskräfte“ der anwesenden Körper. Aber dennoch ist die Vorfreude riesig groß und ungebremst, denn ein echter Fan läßt sich durch widrige äußere Umstände nicht unterkriegen. Hier kann Frau noch ihren Mann stehen.

Die angekündigte Vorgruppe wird Deutschrock bringen. Ein Wermutstropfen: Die aus fünf Mitgliedern bestehende Truppe kann krankheitsbedingt nur zu zweit auftreten. Egal, wir sind wegen Fady hier, und der wird wohl komplett da sein.
Der Frontmann von Kaminski macht seine Sache recht wacker angesichts der desolaten Situation. Er ist fair und gibt Fady ein dickes Kompliment und Vorschußlorbeeren als er ihn ankündigt mit den Worten, dass nach seinen Erfahrungen bei den Sänger-Castings nur wirkliche Talente eine Chance hätten.
Nun gut, jetzt wird es aber auch endlich Zeit, dass wir zum Hauptact kommen können.

Die Mitglieder von GrooveUNIT betreten unter großem Beifall die Bühne. Und endlich ist es soweit. Der Beifall steigert sich zum frenetischem Applaus, und da ist er, der Master of Feeling Good, unser Meister des Gänsehauteffektes (mein persönlicher Tipp sind meine Favoriten „Blessed“ mit Querflötenintermezzo und „Vole mon ame“, die französische Fassung von SMYL. )

Man fragt sich immer wieder, was macht die Faszination dieses Mannes aus: ist es sein jungenhafter Charme, seine freundliche Bescheidenheit ganz ohne Mätzchen oder die Fähigkeit jedem Zuschauer das Gefühl zu geben, wirklich persönlich angesprochen zu sein???
Fady ist wirklich ein Phänomen mit seiner exotischen Stimme, exotisch wie bei Tausendundeiner Nacht, eben unsere „ vox ex oriente“, die Stimme aus dem Morgenland, der schöne Prinz aus dem Libanon.
Unglaublich, eine solche Faszination kann doch keine Einbildung sein; wir sind doch nicht alle in irgendeiner Weise krank, und Fady ist die Medizin, die sofortige Genesung bewirkt!?
Andererseits haben die wirklichen Größen im Showbusiness schon immer eine solch große Anziehung ausgelöst, die an manische Formen denken ließ.

Fady beginnt zu singen, unterstützt von einer Band, die ihn mit sicherem Können und großer Spielfreude unterstützt, so dass es eine Lust ist zu sehen und zu hören, wie sie auf den Sänger eingehen können. Vor allem die beiden Gitarreros geben eine Probe ihres Könnens bei tollem Soli, die schon fast das Eintrittsgeld wert sind. Traumhaft, jeder Song sitzt und ist ein Erlebnis der besonderen Art ganz allein für uns. Vor allem der neue Titel „I still cry“ .

Wir sind so hingerissen, dass wir auch wieder ein großes Gemeinschaftsgefühl empfinden. Wie sagt man auch: Fady muß man LIVE erlebt haben, um beurteilen zu können, warum so viele Menschen aus aller Herren Länder jedes Mal wieder von weit her angereist kommen.

Eigene Songs und Coverarbeiten wechseln sich ab.
Fady ist in Höchstform, was sich auch im herausragenden Guitarrenspiel von Pivo „lead“, und Ralph „bass“ wiederspiegelt. Vergessen sind der kühle Herbstwind und die Dunkelheit des herannahenden Winters.
Fady ist wieder da, und wenn er singt, scheint die Sonne, VERSPROCHEN !!!!!

„Billy Jean“ von Michel Jackson als Zugabe, begleitet von akustischer Guitarre – nicht unbedingt mein Favorit, obwohl es genug andere gegenteilige Stimmen gibt, jedem das seine!!!

Unser Zauberer Fady hat uns alle wieder mit seiner Magie betört. Die lange Anfahrt hat sich allemal gelohnt. Es war ein rundum tolles Konzert. Wir haben den Ruhrpott gerockt !!

Es war so wunderbar gewesen, dass man zum Augenblick sagen möchte: „Verweile doch, Du bist so schön!“ ( Goethe)

Zudem war es unglaublich bewegend, dass wir uns alle wiedergesehen haben. Und das Fest ging auch noch weiter, als wir uns im Hotel trafen, um an der Bar einen Mitternachtstrunk einzunehmen, der mit Umarmungen und „Laß Dich mal drücken“ dann auch bis in den Morgen um 2. 00h andauerte. Selbst am nächsten Tag beim Frühstück gab es noch Gemeinschaftsgefühl pur unter der nachwirkenden „Fady-Sonne“. Selten haben wir alle einen solch fantastischen Freitag den dreizehnten verlebt.

Mit den besten Wünschen für Glück und Gesundheit schließe ich nunmehr und wünsche uns allen eine gute Fahrt nach Berlin.
Ihr habt doch wohl schon alle Karten für dieses Mega-Wochenende ??????? Nach meinen Informationen soll das Tempodrom schon ausverkauft sein. Und mit Gottes Segen bekommen wir alle einen Platz in der Kirche ICH FREU MIRRR !!!

Also „ Es wird für alle eine schöne Zeit“!!

See You In Berlin

EUER LUDWIG


(by Ludwig, Fotos by Roxane und Janine)

Freitag, 16. Oktober 2009

UNDER PRESSURE – Fady unter "Erfolgsdruck"

Konzert bei HH-Sounds in den „Fliegenden Bauten“ am 12. Oktober 2009

Am Montag trat Fady in einem abendfüllenden Programm auf. Also kein Heimspiel mehr wie vor dem harten Kern der Fans sonst. Zwei andere Acts waren auch noch angesagt.
Fady und Band mußten sich also beweisen gegenüber anderen Sängern und Musikern, keine leichte Aufgabe. Zusätzlich belastet durch eine Live-Aufzeichnung des NDR. Fady konnte sich zwar auf seine hauseigenen Fans verlassen, aber lampenfiebererhöhend kam hinzu die Anwesenheit anderer Zuschauer, die Fady weder besonders kannten noch mochten.

Das Programm startete sehr rockig mit der Gruppe „The Baseballs“, die recht geschickt gängige Songs aus den Charts mit Rock´n Roll Strukturen zu eigenen Songs umgemodelt hatten. Gefolgt von „Fab 4 Soul“, die auch ziemlich gut waren mit ihren Cover-Songs.
Da wurde uns allen schon mal kräftig eingeheizt, bevor es in die Pause ging, und wir dem Hauptact entgegen fiebern konnten, dem Auftritt von Fady Maalouf.

Als dann unser „Lieblings“ angekündigt wurde, ließ Freuden-und Jubelgeschrei die Masten der Fliegenden Bauten erzittern und vibrieren. Wie immer charmant lächelnd und sich ohne Faxen eher leicht zurücknehmend ging er an das Micro ( ein neues „eigenes“, wie er uns am Tag zuvor verriet ), während die Band immer lauter, schneller und rhythmischer wurde, sang Fady seinen ersten Titel „Opening Night“, klasse!

Er hatte sich wohl ein eher insgesamt rockigeres Programm vorgenommen, wobei Fady sich zusehends mehr als „Shouter“ präsentierte und Balladen fortließ, sehr zum Bedauern seiner Fans und auch anderer Gäste. Denn Fady ist nun einmal weniger ein Shouter, als dass er die Stimme für die leisen Töne hat.
Gefährlich auch, weil er seine Stimme mißhandelt und schreddert, wie auch eine Zwischenansage vermeldete, er sei leicht heiser und indisponiert.
Vielleicht hatte er auch backstage den Vorgruppen zugehört und gemeint, er müsse nun ähnlich rockig auftreten.

Auch wenn Fady nicht Elvis Presley ist, so kann er seine nicht nur weibliche Gefolgschaft auch weiterhin begeistern, bei jedem Blick, Tanzschritt und jedem Song.
He´s the one and only FADY ! ;-)

Wie dem auch sei, wir waren alle glücklich, Fady wieder LIVE erleben zu dürfen.
Das nächste Heimspiel steigt in Recklinghausen am 13. November 2009, wo wir ihn wieder fast für uns allein haben ;-) Wir unterstützen ihn wie eh und je aus vollem Hals und mit lautem Klatschen.

So, see you in the Ruhrpott all together

EUER
LUDWIG :-)


(by Ludwig, Fotos by Roxane und smiles)