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Montag, 27. Dezember 2010

Quo vadis?

Quo vadis - wohin gehst Du? Wörtlich genommen war diese Frage im Laufe des 3. Fady-Jahres einfach zu beantworten: der Eventkalender hat den Tross der Fans zielsicher an die unterschiedlichsten Veranstaltungsorte geleitet, die über ganz Deutschland verteilt waren, wenn auch einige Regionen öfter in den Genuss eines Konzerts von Fady Maalouf kamen, während andere immer noch geduldig auf ihre Sternstunde warten.

Der Startschuss zur Into the light Tour fiel am 26.3. in der Kulturbrauerei in Berlin mit dem Release-Konzert des heiss ersehnten neuen Albums. Die ungewohnt elegant „kostümierten“ Fans erlebten eine tolle Show mit teilweise selbstgeschriebenen Songs, die wie erwartet, diesmal mehr den Rockpop- Bereich bedienten. In unauslöschlicher Erinnerung wird den Meisten wohl Fadys Auftritt bei der After-Show-Party bleiben, wo er sich ohne Berührungsängste ins Getümmel stürzte und auf diese Weise vielen Fans das Erlebnis verschaffte, einmal mit ihm getanzt zu haben ( wenn auch nur für Sekunden;)
Dass er anschliessend die Geduld und Energie aufbrachte, auch noch 2 Stunden lang Autogramme auszustellen, sucht wohl seinesgleichen!



Nächste Station der Into the light-Tour war dann am 14.5. die Markhalle in Hamburg, wo Fady nicht nur mit Unterstützung seiner Live-Band Partyfeeling erzeugte, sondern die Fans auch mit Akustik-Versionen zu Tränen rührte, unter anderem mit einem langersehnten Wiederhören mit der Cover-Version von „She’s like the wind“.

Der Wonnemonat hatte es wirklich in sich, auf HH folgten gleich 3 Events am gleichen Wochenende:


-die Charity Veranstaltung in Gross-Gerau, die in erster Linie durch ihre Lautstärke und einen voreingenommenen Moderator, den Fady eines Besseren belehrte, von sich reden machte.
- das promotechnische Highlight des Jahres, Fadys Auftritt im ZDF Fernsehgarten und
- die Samsung Beach-Party, bei der die Badetücher über die Kleidung und über das Mikro gehängt wurden, weil das Wasser aus der falschen Richtung kam, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.

Auch der Juni brachte einiges an „Fady-Live“ mit sich, das Havelfest in Brandenburg, ein Strassenfest, das einen braungebrannten, stimmgewaltigen Fady in weiss und türkis erlebte, der nebst einem Geburtstagsständchen für das Töchterchen des Moderators auch wieder Autogramme bis zum Abwinken ausstellte.

Eine ungewohnte Herausforderung war bestimmt der Auftritt beim CSD in Berlin, die Fady problemlos vor 450 000 Besuchern mit Bravour und dem sicheren Gespür für angepasstes Outfit und Auftreten meisterte.

Die diesjährigen FC-Konzerte führten für einmal in den „Süden“, nach Garching und München, was für viele Fans unerwartet eher zum logistischen Problem wurde, als dass die kürzere Anreise zum Tragen gekommen wäre. In Garching überraschte Fady mit Jazz, Swing und Soul, nur am Piano begleitet von Ricardo, der übrigens auf diese Weise sein Licht unter dem Scheffel hervorholen konnte. Im zweiten Teil wurde in gewohnter Manier die Bühne gerockt, was anderntags in der randvollen Kranhalle in München, diesmal mit der Live-Band nahtlos weitergeführt wurde. Für speziell emotionale Momente sorgten wiederum Akustik- Versionen mit Pivo und André als Begleitung.

Wie jedes Jahr durfte natürlich ein Event von Fadys eigenem Charity-Verein Blessed e.V. nicht fehlen: dieses Jahr mit einem Konzert und einem Sommerfest in Giessen, das leider seinem Namen alle Ehre machte. Davon lassen sich aber Fandys nicht die Laune vermiesen und das gemeinsame TV-Erlebnis, Fady beim VOX-Promi-Dinner auf Grossleinwand zu geniessen, liess wohl kaum noch Wünsche offen.

Im September führte die Reise dann wieder nach Berlin, diesmal an die IFA, endlich ein Open-Air ohne Regen, zu dem sogar Fadys Eltern angereist waren, die sich nach seinem Auftritt auch mit den Fans unterhielten.
Wie es sich für einen Star geziemt, reiste Fady gleich weiter, um anderntags den nächsten Termin im Mediapark in Köln wahrnehmen zu können, ein Open Air Konzert ehemaliger DSDS- Teilnehmer und er schaffte es zur grossen Ueberraschung und Freude der FC-Mitglieder noch am gleichen Abend die Geburtstagsfeier seines Fanclubs mit seiner persönlichen Anwesenheit zu beehren.

Den wohl besten Auftritt in Sachen Rockpop lieferte Fady dieses Jahr im Schacht in Oberhausen ab, selbstsicher, locker und freudestrahlend, viele Songs mit einem Touch in Richtung Jazz, was einigen Titeln ausserordentlich gut bekommt und eine eigene Stilrichtung erahnen lässt.

Mit dem Oktober und November stand dann definitiv die zweite Linie ins Haus, die Voice und Soul Tour, in deren Rahmen Fady in Zusammenarbeit mit Ralph einem überwältigten Publikum seine wahren Qualitäten als Sänger mit klassischen Jazzstücken und neu arrangierten eigenen Songs bewies. Berlin, Hamburg und Köln waren Stationen dieser Reise, wobei Köln als Weihnachtskonzert mit einem gemischten Programm aufwartete.

Die Freunde der „leichteren Musik“ mussten allerdings auch nicht verzichten, in Flensburg und in einem Kölner Club wurde dazwischen auch ihr Musikgeschmack bedient.

Nachdem nun die rein räumliche Frage beantwortet worden ist, drängt sich dem interessierten und engagierten Fan auch ein „Quo vadis“ in künstlerischer Hinsicht auf. Dass Fady ein „Hansdampf in allen Gassen“ ist und sich in keine Schublade pressen lassen will, hat wohl inzwischen jeder begriffen; zusätzlich hat seine unerschöpfliche Kreativität für hauseigene Weihnachtsgeschenke gesorgt. Während sich ein Teil der Base mit hellem Entzücken mit Souvenirs made by Fady eindeckte, hatten wohl die reinen Musikliebhaber gelegentlich verwirrende Träume von tanzenden Pinseln, Parfümflaschen und Kalendern.

Die Autorin hingegen träumt davon, in nicht allzu ferner Zukunft ein Interview zu erleben, bei dem die Frage nach dem Grund für den plötzlichen Durchbruch, wie schon von vielen anderen Musikern, damit beantwortet wird: „.. dass ich musikalisch immer genau das gemacht habe, was ich für richtig hielt und mich keinem Diktat von aussen gebeugt habe.“

Es führen viele Wege nach Rom, solange der Reisende sich seines Zieles sicher ist, können auch gelegentliche Umwege als Erfahrung dienen.

Alles in Allem verdanken wir Fady ein weiteres Jahr voller wunderbarer, hochemotionaler Momente (in alle Richtungen), und zum Abschluss des Jahres führt uns die Reise einmal mehr ins „Zentrum der Macht“, nein, nicht nach Rom, diese Aera ist wohl definitv Geschichte, - wir verbringen Silvester in Berlin – mit FADY!

Die Agenden füllen sich bereits wieder mit Reisezielen für das kommende Jahr und beantworten somit wenigstens die rein ortsbezogene Frage, alles andere bleibt spannend:



(by dreamdancer, Fotos by Knaur, David, Roxane, Nelly, uneFan, yenos876, wandtattoo.de)

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Anno 02 der Fadyanischen Zeitrechnung

„To everything, turn, turn, turn, there is a season, turn, turn, turn“!
Die weise Erkenntnis im schon fast altehrwürdigen Song der "Byrds", dass es für alles eine Zeit gibt, birgt ein passendes Motto für unser verflossenes Jahr mit Fady Maalouf.

Da gab es eine Zeit nachdenklicher Melancholie, eine Zeit fröhlichen Feierns, eine Zeit karitativen Engagements und sogar eine kurze Zeit in politischer Ambiance (dabei ist nicht etwa die Rede von einer Jahresversammlung der "Smurf-Party"). Aber selbst während Zeiten angespannten Abwartens hat sich das Rad der Entwicklung unermüdlich weitergedreht, wobei es in der Hand des Betroffenen liegen muss, in welche Richtung es angeturnt wird.

Aber alles der Reihe nach:

Anno 02 der Fadyanischen Zeitrechnung begann im Januar mit einem wahren Paukenschlag für die FC-Mitglieder und deren Gäste, dem ersten FC-Konzert in Köln. Obwohl Fady eine Playlist aus gemischten Musikstilen zusammengestellt hatte, wurde es doch ein stark emotional geprägtes Konzert.
Beim vorausgehenden Interview hatte er durchblicken lassen, dass die nicht immer friedvolle Situation in der Fanbase auch an ihm nicht spurlos vorbeigegangen war. Er interpretierte seine Songs mit noch nie dagewesener Intensität. Zeit und Raum schienen für den gebannten Zuhörer bei dem Mann auf der Bühne zusammenzufliessen, der völlig in sich versunken, die erste Begegnung mit seiner grossen Liebe besang :"The first time" – für kurze Zeit hielt die Erde den Atem an.

Der Februar bescherte den ersten öffentlichen Auftritt in den Fliegenden Bauten in Hamburg und dürfte als "haarige Angelegenheit" in Erinnerung geblieben sein, hatte Fady doch mit dem Temperament eines Hippie-Klampfenzupfers, das einer Schildkröte kurz vor dem Winterschlaf ähnelte, zu kämpfen.
Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen überzeugte er nicht nur das Publikum unter anderem mit seiner Version von "Black Velvet", sondern auch den Veranstalter, woraus ein weiteres Engagement zum gleichen Event im Oktober resultierte. Diesmal lauteten die Presseschlagzeilen :“Fady Maalouf steckt die fliegenden Bauten an!“ in Anlehnung an seine erstmals vorgestellten Songs "Burn" und "Fire" und sicher nicht zuletzt an seine Performance: was für eine Entwicklung!

Im März lud der FC in Hamburg die glücklichen Gewinner einer Verlosung zu einem Kaffeekränzchen mit Fady ein, wo bei Kaffee und Kuchen (meines Wissens war es Marzipantorte, what else?) ganz zwanglos mit ihm geplaudert werden durfte.

Anlässlich Fadys dreissigstem Geburtstag am 20. April, war es für seinen FC natürlich Ehrensache in Frankfurt/Müllheim ein weiteres Highlight zu organisieren, ein Konzert gespickt mit Überraschungen, ähnlich einer Silvestertischbombe. Im ersten Teil wurde Fady zu anspruchsvollen Balladen vom Pianisten Christopher Schwarz begleitet, ein absoluter Hochgenuss.

Bei Teil 2 liessen es Fady und ein Tänzerensemble richtig krachen und verwandelten das Konzert mit einem Feuerwerk von Dance-Titeln in eine Geburtstagsparty. Wer nicht auf den Stühlen tanzte, stand wohl mit vor Überraschung heruntergeklappter Kinnlade da, während das hauseigene Filmteam seine liebe Not hatte, den Künstler, der keine Berührungsängste kannte, bei seinem Tanz durchs Publikum im Focus zu behalten.

Einige öffentliche Konzerte waren aus verkehrstechnischer Sicht derart in der Pampa platziert, dass die Fankarawane nicht wie üblich geschlossen anreisen konnte. Dafür wird’s die Einheimischen umso mehr gefreut haben, Fady quasi vor der Haustür live geniessen zu können. Selbst sintflutartigen Regengüssen wurde getrotzt, frei nach der Melodie: „Fady ist unsere Sonne!“

Beim "Münchner Sommernachtstraum" rockte Fady die Jungendbühne, wo die frenetischen Zugabe-Rufe bewiesen, dass ihn auch in südlicheren Regionen ein begeistertes Publikum erwartet. Während des anschliessenden Feuerwerks mag manch einer eher den Anblick zweier brauner strahlender Sterne bewundert haben, als den prächtigen Feuerregen am Münchner Nachthimmel.

Und wieder war es im Juli der rührige FC, der im beeindruckenden Berliner Tempodrom zwei weitere Anlässe organisierte, die sich als Meilenstein in Fadys Karriere entpuppten, hatte er doch mit Ralph, Pivo, Ric und André endlich die passende Begleitung für seine Auftritte gefunden. Harmonische Spielfreude und überraschende Rocksongs rissen das begeisterte Publikum förmlich von den Sitzen… und Fortsetzung folgte….in den Fliegenden Bauten, Hamburg und im November in der Vest Arena in Recklinghausen, wo Fady nebst einer weiteren Neuvorstellung "I still cry" und vielen eigenen Songs auch mit der Cover-Version von "Kiss" derart überzeugte, dass Kommentare aus der Menge ihm gar den Titel verleihen wollten, den bisher Schauspiel-Ikonen wie Clooney oder Jackman inne hatten: "The sexiest man alive".

Fadys TV-Präsenz fiel dieses Jahr eher etwas bescheiden aus. Nebst Stippvisiten beim DSDS-Magazin, einem Interview bei einem libanesischen Sender und zwei kurzen Comedy- Einlagen bei PRO 7, gab es da noch den Abstecher in eine politische Talk-Show, wo Fady über seine Eindrücke als "Einwanderer" und seine Vorstellung von Lebensqualität sprach. Bei der Verleihung des Cometen, wo er immerhin gleich zweifach nominiert war, haben selbst Voting-Nachtschichten der Fanbase leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Karrieretechnisch am Relevantesten dürfte wohl die Ausstrahlung des Konzerts von Hamburg Sounds auf NDR gewesen sein.

Bei all der Arbeit für den Aufbau seiner Karriere hat Fady sein karitatives Engagement nicht vergessen, sondern zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern seines Hilfswerks "Blessed e.V." verschiedenste Aktionen durchgeführt. Allen voran natürlich das Benefizkonzert in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin zusammen mit dem "Modern Gospel Chor".
Originell auch die Idee, das Mikrofon gegen einen Kochlöffel einzutauschen und zusammen mit Fans ein Koch-Event durchzuführen. Seither geistern die leckeren Rezepte durch viele Fan-Küchen und manch ein Ehemann dürfte das plötzliche Interesse seiner Angetrauten an internationaler Küche im Sinne von: „Haben wir arabische Wochen?“ kommentiert haben.

Den krönenden Abschluss des Jahres bildeten die zwei Weihnachtskonzerte in Berlin. Ursprünglich als kleineres Event und Dankeschön von Fady und der Band für die Fans gedacht, wurde bald klar, dass der grossen Nachfrage nur mit zwei Anlässen gerecht werden konnte. Wieder mit Unterstützung des "Modern Gospel Choir" als Vorprogramm entführte Fady das Publikum in der weihnachtlich geschmückten Heilig-Kreuz-Kirche in ein verzaubertes "Winterwonderland" und interpretierte mit samtener und dennoch kraftvoller Stimme altbekannte Weihnachtslieder, Gospelsongs, Balladen und Swingtitel.

Wurde am Samstag eher der besinnliche Aspekt von Weihnachten betont, so überwog am Sonntag im Tempodrom die Fröhlichkeit. Als selbsternannter Weihnachtsfreak liess Fady es sich zwar nicht nehmen, nochmals mit "Silent night", "Driving home for christmas","Santa Claus" usw. aufzuwarten, aber allein schon der Rhythmus wies darauf hin, das nachher die Post abgehen würde, und wie! "Burn", "Fire", und selbst die Megaballade "I still cry" hatten den Charakter eines Silvesterfeuerwerks und als der Vorhang fiel, hätte wohl jeder gern die Uhr mit Zauberhand nochmals zurückgedreht.

Da jedes Ende immer auch ein Anfang ist - turn, turn, turn – dürfen wir guten Mutes nach vorne schauen. Angesichts all der angekündigten Novitäten, wie Manager, Single, Album usw. gibt es berechtigte Hoffnung auf einen rotgoldenen Sonnenaufgang (um bewusst überstrapazierte Farbtöne zu vermeiden) für unser nächstes Jahr mit Fady.



(c) marion posch/pixelio

Nichts bleibt wie es ist, alles wird sich weiterentwickeln, und deshalb gilt für die "Second family" nicht mehr nur: „we are blessed and amazed“, sondern „we are under fire and burn, burn, burn“!

(by dreamdancer,
Fotos by Roxane, ameno, Sonja, Barbara, Nelly und dem offiziellen Fanclub)




Euch allen ein Frohes Neues Jahr!!




(c) gnubier/pixelio

Montag, 8. Dezember 2008

FADY MAALOUF – DER JAHRESRÜCKBLICK 2008




Es war einmal …
… so beginnen die meisten Märchen. Aber diese Geschichte ist kein Märchen, sie ist viel schöner.





„Meine Katze ist nicht daaaa … “
Seit dem 17. Mai 2008 ist klar: Fady Maalouf würde nicht gezwungen sein, den vorgezeichneten Weg eines „Casting Stars“ zu gehen, der zumeist schon nach wenigen Monaten endet. Er bekam die Chance, seine eigenen Kuchen zu backen (das Ergebnis war meist „Marzipan“). Und er hat sie genutzt!
Während der Ausstrahlung von DSDS hat Fady von Mottoshow zu Mottoshow immer mehr Fans für sich eingenommen. Und diese haben mit ihm zusammen seither einige wenige Tiefen, und umso mehr Höhen erlebt.
Und seit dem ersten Casting hat Fady inzwischen noch öfter auf Luna verzichten müssen.

Blessed

Nach DSDS begann zunächst einmal das große, gemeinsame Zittern: Wird Fadys Song veröffentlicht? Bekommt Fady einen Plattenvertrag?
Und genau in dieser Phase zeigte sich, was die Fans zu tun bereit waren. Und sie waren nicht nur bereit, sie waren verrückt (hier schließen sich die Verfasserinnen nicht aus;-)). Die einen verfielen in wilde, ziellose Aktivität, die anderen bemühten sich verzweifelt, dem Ganzen eine sinnvolle Richtung zu geben, wieder andere drehten einfach nur am Rad. Aber – erstaunlich – es funktionierte!
Eine Flut von Emails, Briefen und Faxen überzeugte Sony BMG, nicht nur Fadys Single zu veröffentlichen, sondern gleich ein ganzes Album.
Die Zeit des Wartens nutzten die Fans dazu, eifrig verschiedene Fantrüppchen (die sich teilweise bereits zu DSDS-Zeiten entwickelt hatten) zu konstituieren.
Fady war währenddessen fleißig. So fleißig, dass er zeitweise das Schlafen vergaß. Neben zahlreichen Promo-Auftritten bei Fernseh- und Radiosendern, Aufnahmen im Studio usw. vergaß er jedoch nie seine „second family“. Tagsüber harte Arbeit und Hetze von Termin zu Termin, nachts im Chat mit seinen Fans. Fady selbst hat es geschafft, seine Fanbase zu stärken, zu motivieren, und – in Zeiten der Unsicherheit – zu trösten.
Das ist einer der Gründe, warum seine Fans ihn lieben – „Meine Fans und ich sind ein Team“ wie er immer wieder, auch bei öffentlichen Auftritten, betont. Und zwar ein starkes Team. „Gemeinsam wir werden klettern die Charts“. Das taten wir. „Blessed“ erreichte Platz 2 der deutschen Single- und Album-Charts.
Während des gemeinsamen Chart-Kletterns (eine Disziplin übrigens, die wir auch 2009 erfolgreich weiterführen möchten), entstanden unter den Fans viele Freundschaften. Doch, wie in jeder guten Familie, gibt es mal Streit. Wichtig ist es, sich dann wieder aufs Wesentliche zurück zu besinnen. Auf Fady.

Second Family – One Family?
Die erste und einzige Fangruppe, die bei Fadys erstem öffentlichen Auftritt nach DSDS – natürlich war unser „Schnucki“ toll – im Fernsehen erwähnt wurde, kam zu eben dieser Ehre, weil der Moderator des Fernsehgartens das mitgeführte Plakat nicht verstand. Der fleißige Foren-Leser indes musste schmunzeln. Neben verschiedenen komplizierten Buchstabensalaten, die sich u.a. auf ein altes Gästebuch bezogen, Raubkatzen, die die Nacht zum Tag machen, „Comicfiguren“ und „Abhängigen“ „luschten“ viele Gruppen und Grüppchen durch verschiedene ehemalige und noch existierende Foren, Support-Pages, Myspace und Facebook. Nebenbei lernte der geneigte Foren-User ein neues Wort: Kyten. Und zwischen großen Freundschaften und kleinen Eifersüchteleien wird sich – auch dank Fadys Geschick – auch immer wieder auf die „one family“ konzentriert. Sie ist zwar nicht immer einer Meinung, aber wenn es darauf ankommt, irgendwo zu voten, zu rezensieren oder anderweitig zu supporten zeigen die Fans, dass sie es können.

Fady und die Medien
Das Presseklima Fady gegenüber war in diesem Jahr kurz gesagt: Heiter bis wolkig. Neben hochqualifizierten Machwerken der seriösen Volkszeitung mit vier Buchstaben (Vorsicht, Sarkasmus!), erschienen zahlreiche lobende und positive und auch vereinzelt gut informierte Artikel in vielen Printmedien.
Fadys Auftritte in Fernsehen und Radio wirken durchweg professionell – was sehr ungewöhnlich scheint für einen Künstler, der das erst seit wenigen Monaten macht. Fady löst mit Charme und Witz jede Situation, wobei zeitweise auch seine Katze Luna zu Berühmtheit gelangte.
Mit seiner Medienpräsenz steigerte sich seine Professionalität von Auftritt zu Auftritt. In Lüchow gelang es ihm problemlos, sich gegen ein „Rotes Pferd“ durchzusetzen, wenngleich seine Orientierung kurzzeitig darunter litt. Fady scheute weder folkloristische - noch Hochzeitssendungen, um sich in die Herzen der Menschen zu singen. Mit Viva entstand gleichsam eine breitseitige Freundschaft.
Inzwischen singt Fady nicht mehr nur „hier ab 4“ sondern auch zur Prime Time am Samstagabend.

Fady live
Auf dem „Friendship“ in Hamburg konnte Fady das erste Mal seine eigenen Songs live performen. Ach du liebes Lieschen! BOAH! (ein Lyriker würde an dieser Stelle wahrscheinlich schreiben: „Eine Ode an die Freude“!) Die Wetter- und Stimmungslage auf dem Schiff war in jeder Hinsicht heiß;-).
Seine grandiosen Auftritte zeigten in diesem Jahr immer wieder Fadys großartige Live-Qualitäten. So auch in Berlin, wo er – mit Stimmgewalt brillierend – für ein kollektives Fan-Koma sorgte. Mit jedem neuen Auftritt interpretierte er die Songs neu und seine Freude, vor seinen Fans aufzutreten, ist immer spürbar.
Kein Wunder also, dass ihn in Kleve ein Meer aus Herzen erwartete, und in der Schweiz – so schien es beinahe – ein ganzes Land.
Bei einigen seiner Auftritte, bei denen er nicht der einzige Act war, mussten seine Fans zwar auch kreischende Teenie-Fans ertragen, die auf den „Sanges-Auftritt“ des pubertierenden Sprösslings eines deutschen Schauspielers warteten, und deren Körper und Verstand sich noch in der Entwicklungsphase befinden. Oder Rote Pferde, wie schon erwähnt. Aber davon ließ sich Fadys second family niemals aufhalten und pilgerte treu von Auftritt zu Auftritt. Sie reisen sogar von überall her – quasi „Schlaflos in Frankfurt“ – zu seinen nächtlichen Aktivitäten an.
Einige Ehemänner mögen sich in den letzten Monaten gewundert haben, was die holde Gattin plötzlich an einer Reise nach Ravensburg so interessant findet, und einige Mütter fragten sich sicherlich, warum die Tochter unbedingt nach Schwerin möchte. Und Berlin ist sowieso auch eine zweite Reise wert, sogar für die ganze Familie. Fadys Live-Events verbinden Generationen.
Nach seinen Auftritten lässt Fady es sich nicht nehmen, mit seinen Fans zu reden. Bei diversen Autogrammstunden sind einige Schreiber dieses Blogs schon so einige lila Eddings losgeworden.

Amazed
Im November erschien die Re-Edition seines Albums „Blessed“ sowie die lang ersehnte Single „Amazed“, die einen Höhepunkt des Jahres darstellt, das insgesamt ein spannender und gemeinsamer Weg von Fady und seinen Fans war.
Ein großartiger Abschluss 2008 – auch wenn danach noch zwei weitere Termine anstanden – war Fadys Auftritt auf der Messe „Du und deine Welt“ in Hamburg. Der Spaß, den Fady beim Auftritt hatte, war geradezu greifbar – und auch seine Fans standen ihm darin nicht nach. Santa Fady brachte uns eine vorzeitige Weihnachtsbescherung!
Die anschließende Fanparty zeigte, dass die Zeichen für 2009 gut stehen: Die Wetterlage war heiter und feucht. Man philosophierte über die Frage, warum Fadys Fanbase so strukturiert ist, um auch mögliche Stürme zu überstehen. Aber das „Warum“ ist doch eigentlich egal, oder? Die Tatsache bleibt jedenfalls bestehen:

Fady, wir sind amazed by you, und wir sind bereit, auch 2009, 2010, 2011…gemeinsam mit dir die Charts zu klettern! (by gwenwynfar und poison dwarf /sister act)

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Euer Fady-Maalouf-Fans.blogspot.com-Team (das sich selbstredend das einzelne Wasser geteilt hat und mit den alkoholischen Getränken auf dem Tisch NICHTS zu tun hat!) (gwenwynfar, FadysKirsche, ameno, Poison Dwarf)

War ne tolle Fanparty!