Freitag, 17. Juli 2009

Die verschiedenen Tonlagen des Fady Maalouf - Bericht von den 'famous Berlin concerts'

THE CHALLENGE - Die Herausforderung
Fady singt den Blues und rockt ab in der Hauptstadt.


Samstag 11. Juli 2009

Mein lieber Fady, da hast Du Dir ja was vorgenommen, wie willst Du denn dieses einmalige Konzert in Berlin, diesen emotionalen Blockbuster mit dem „Modern Gospel Choir Berlin“ übertreffen?
Wir sind über die Maßen gespannt. Berlin-Konzert Nr. 2 soll im Tempodrom stattfinden , einem futuristischen Bau mit verschiedenen gewaltig hohen Zelt- bzw. Turmspitzen, also doch wieder so etwas wie eine Kirche als Veranstaltungsort für das zu erwartende Festival der Gefühle?

Die Bühne an sich liegt in einem kleinen Amphitheater. Die Sitze/Stufen liegen im großen Halbkreis vor der Bühne, die anfangs mit leichten Blautönen ausgeleuchtet wird; es herrscht Klubatmosphäre; bekräftigt wird dieser Gedanke dadurch, dass zwei Barhocker auf der Bühne zu sehen sind.
An dieser Stelle ist es dringend erforderlich den Organisatoren vom FC ein ganz dickes Lob auszusprechen, da sie für Fadys Veranstaltungen immer wieder Orte mit außergewöhnlich schönem Ambiente finden. Es wird um donnernden Applaus gebeten für diese tolle Leistung, die bestimmt mit einer Menge Überlegung und Arbeit verbunden ist.

Doch nun zurück zum Eigentlichen. Vor dem ersten Konzert am Samstag treffen wir uns draußen am Tempodrom und bereden Persönliches und Allgemeines in Vorfreude auf das musikalische Ereignis.
Meine Wenigkeit ist nicht mehr nur allein unter Frauen. Man kennt sich und auch mich!
Jeder ist Hauptdarsteller und mittendrin, toll!
Mit meinem Rollstuhl komme ich einige Minuten früher in den Bühnensaal; so kann ich alles in Ruhe beobachten und mir auch schon meine Gedanken machen für den obligatorischen Bericht ;-)
Die Türen öffnen sich, die Ränge füllen sich, kein Gedränge, kein Geschubse, jeder sucht sich in Ruhe einen Platz. Eigentlich hat man von jedem Sitz eine gute Sicht.
Und wieder kein Festival der heruntergezogenen Mundwinkel. Überall herrscht Vorfreude. Jeder zeigt ein freundliches Gesicht, lächelt und strahlt.
Macht dies der Fadyzauber, Fadymagic, oder wie oder was ? ;-)
Neben der Klubatmosphäre die zweite Überraschung: Fady singt heute LIVE mit eigener Band.
Nach einer kurzen Ansage, wie immer mit Stil und Form, öffnet sich der Vorhang und unter lautem Jubel betritt die Band die Bühne, vorneweg der Leadguitarrist, ein Keyboarder, ein Bassist und ein Schlagzeuger.
Beifall und Jubel steigern sich zum ohrenzerreissenden Orkan; kommen die Beatles??????? Nein, unser Fady öffnet den Vorhang und betritt die Bühne.
Nach einer leisen instrumentalen Introduktion beginnt die Show bezeichnenderweise mit „Opening night“.
Die Band „GrooveUNIT.“ spielt so, als hätten sie Fady schon immer begleitet. Das passt und ist musikalisch weitaus interessanter als das frühere „Karaoke singen“ mit Playback.
Zwischen den einzelnen Songs gibt Fady kleine Kommentare oder Ankündigungen auf Englisch. Die Texte werden wohl von jedem verstanden; jedoch fände ich es netter und fankompatibler (näher) , wenn Fady seine second family auf Deutsch anspräche. Nun, wir wollen ihm entgegenkommen und „global thinken“, damit es unser Hero leichter hat.
Die Songs an sich sind wieder unnachahmlich mit dem gewissen „Fadytimbre“ fadyesk gesungen ;-)
Ich habe vor allem den Eindruck, dass er seine Stimme ein wenig mehr ausprobiert und moduliert.
Fady zeigt auch glänzend wie im Falsett (Kopfstimme) gesungen wird, da müsste es Dieter Bohlen vom Stuhl werfen, diesen alten Quakfrosch……
Ein Titel hat mir persönlich besonders gefallen, hier lässt Fady die Rockröhre raus. Der Keyboarder stellt seinen Computer auf Farfisorgelsound. Berlin 60ger Jahre wird wach. Mir als Altachtundsechziger weitet sich das Herz, ich bin hin und weg.

Als fast unerträgliche emotionale Steigerung gibt es Blessed gleich hinterher mit einer etwas verkleinerten Besetzung: Piano, Kontrabaß, akutische Guitarre. Mitten im Song öffnet sich der Vorhang und eine grazile Musikerin mit Querflöte geht an das Mikrofon. Ein Soundwandel im Arrangement, der jedem Zuhörer eine heimliche Träne „ una furtiva lacrima“ ins Auge kullern lässt.
Das Schlagzeug ist zwar stellenweise etwas laut, aber Fadys Stimme kommt deutlich durch und mehr. Dafür akzentuiert der Leadguitarrist sehr treffend manche gesanglose Stelle im Song.
Der Drummer treibt an, wie es auch sein Job ist. Am Songende singt Fady oft etwas weiter und lässt hören, dass er sehr wohl zu einem gewissen Belcanto fähig ist.
Der donnernde Applaus und die jubelnde Zustimmung bremsen ihn, um flugs das nächste Lied zu beginnen.
Als er ein wenig “latin“ singt, gibt Fady uns Einblick in seine Fitnesstunde, und zeigt, dass auch Männer die Hüften schwingen und mit dem Po wackeln können. Das sieht nicht immer jugendfrei aus, geht aber als sportliche Leistung so durch. Michael Jackson zeigte auch Bewegungen und Handgriffe die wohl eher ins Nachtprogramm gehörten als nachmittäglich bei MTV vorgeführt zu werden ;-). Dem verstorbenen „King of Pop“ zollte Fady Tribut, indem er Billie Jean fast á capella vortrug, ein bestimmt nicht leichtes Unterfangen, das aber dennoch mit Bravour gemeistert wurde.

Nach Feeling Good in fantastischem Bluesstil – toll diese Modulation, diese Wandlungsfähigkeit, die Stimme in Art und Weise verändern zu können, bravo Fady - und den Zugaben ging ein überaus furioses Konzert zu Ende. Ein Fady-Konzert ist immer wieder ein lohnenswertes musikalisches Großereignis.

Und wie versprochen: „Wenn Fady singt, scheint die Sonne“. Stimmt! Als wir wieder ins Freie treten begrüßt uns milde Luft bei untergehender Sonne.


Sonntag 12. Juli 2009

Ob es Fady am Sonntag beim zweiten Konzert gelingt ähnliche Emotionen zu wecken wie am Samstag ; oder wird er nicht genug Kraft und Charisma haben, um wie am Samstag überzeugen zu können?
Es ist wohl auch der herausragenden Qualität der Band zu verdanken, dass ein irgendwie neuer Eindruck bei der Gestaltung der Songs erweckt wurde.
Und Fady ist wirklich verdammt fit, eine richtige , sorry, „Rampensau“, so dass auch das ähnliche Programm am Sonntag keine Langeweile oder Eintönigkeit aufkommen lässt.

Auch als „Preuss´“ habe ich mich inzwischen mit einem neben mir sitzenden Bayern bekannt gemacht.
Fadys Musik reißt Grenzen ein. Bei meinem Nachbarn handelt es sich außerdem zufällig um einen Namensvetter, er heißt auch Ludwig.
Zurück zum Konzert Nr. 2. Fadys Gesangstil gefällt mir immer besser, weil er sich mehr zutraut und zeigt, welche gesanglichen Möglichkeiten in ihm stecken.
Fadyfans haben guten Geschmack gezeigt, als sie ihn ausgeguckt haben und weiterhin unterstützen.

Man möchte nicht enden, (aber wer will, kann ja noch mal von vorn beginnen zu lesen , oder eine CD auflegen). Die leider sehr stickige und verbrauchte Luft treibt uns dann alle doch nach 1, 5 Stunden Konzert ins Freie.

Als wir draußen zusammen kommen, haben wir schon die Gruppenstärke einer halben Schulklasse. Die Luft ist warm und die Sonne scheint noch! Mein Schatz und ich schlagen vor, zu einem Italiener in der Nähe zu gehen, der den größten Sommergarten Berlins hat, dort gibt es reichlich Rotwein und Pasta mit Knoblauch. Nach einer gemeinsamen Stunde halten wir uns alle noch nicht an den Händen, aber die Stimmung ist äußerst freundschaftlich; wir sind uns näher gekommen. Die Dämmerung bricht herein, und als der Wirt die Windlichter anzündet, gehen die Spatzen, die von unserem Weißbrot genascht haben, schlafen! ;-)

Schön wäre es wirklich, wenn wir uns alle treffen mit Fady im September in Rostock.
Und wirklich, die Sonne wird scheinen.

Mit freundlichen Grüßen an alle, die Musik lieben und zur Sentimentalität neigen.

Alles Gute und bleibt gesund

EUER LUDWIG


(by Ludwig, Fotos by Nelly)

Montag, 13. Juli 2009

Erstaunliche Enthüllungen von Fady am Rande des Tempodrom-Konzertwochenendes in Berlin...

...denn Fady heißt Peter!!*

Aber wir greifen vor...



An diesem Wochenende war alles ganz anders. Der Einlass ging sehr ruhig und zügig voran, die Songauswahl war sehr pop-rockig angehaucht; es überwogen die schnelleren Songs, und selbst "Blessed" war anders. Und das Wichtigste: Fady sang zum ersten Mal mit einer Band! Auch gab es noch nie so viel Premieren: insgesamt 7 (!!) bislang noch nie von Fady live gehörte Songs rockten das Tempodrom: Vom Album endlich mal Opening Night und Good Thing, die Cover Mercy, Kiss, Freedom, und Free Your Mind sowie als Hommage an Michael Jackson Billie Jean in einer bezaubernden Akustikversion mit Pivo an der Gitarre und einem extrem ausdruckstarken Fady. Phantastisch! Auch die Akustikversion von Blessed war Gänsehautgarant. Und unser Lieblingsartist Christoph Haese war da. Und Herr Neumüller. Das war am Samstag anders.

Und der Sonntag war nochmals ganz anders - trotz gleichem Repertoire. Waren wir alle überrascht, wie gut das Zusammenspiel Fady und Band (obwohl ja nicht allzu häufig geprobt werden konnte) funktionierte, war es am Sonntag noch besser, noch eingespielter, noch interaktiver. Und es machte noch mehr Spaß zuzuschauen. Das sah man auch am Publikum: Hat man am Samstag bei den langsameren Songs den einen oder anderen Fan noch sitzend gesehen, so hielt es am Sonntag niemanden mehr auf den Plätzen: Alle tanzten, groovten, feierten - und Fady und die Band feierten mit uns: Pivo, Ralph, Ric und Andre von der GrooveUNIT. Es war einfach schön zu sehen, wie gut sich Band und Sänger verstehen. (Wir wissen, da gab es schon mal andere Erfahrungen :-) ). Dürfen wir uns etwas wünschen? Wir möchten noch viele gemeinsame Auftritte von Fady und GrooveUNIT. sehen. Die Chemie stimmt einfach. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächste Zusammenarbeit in Hamburg und Recklinghausen.

Nach dem Konzert saßen einige von uns noch lange auf der großen Treppe vor dem Tempodrom und ließen die Eindrücke nachwirken. Ein (endlich mal) lauer Sommerabend, der Blick auf die malerische Ruine des Anhalter Bahnhofs, und Fady, der auf einmal winkend mit dem Auto an uns vorbeifuhr - ein gelungener Abschluß dieser zwei tollen Tage. Zwei mitreißende Konzerte. Wie ja immer mit Fady. Und das war nicht anders.

* Und wieso eigentlich Peter? Als bei "Perfect" ganz laut "FAAAADY" geschrieen wurde, sagte er lapidar: "Isch heiße Peter".

(by PoisonDwarf und ameno, Fotos by ManuKiel und ameno, screen by ameno)



Fady und "seine" Band: GrooveUNIT. mit Fabia


[ aber Ya Leil und Hibbina wünschen wir uns immer noch....]





Sonntag, 12. Juli 2009

One Night in Berlin

Nach zeitlich bedingter monatelanger Abstinenz von Fanforen, Facebook & Co., die früher zeitweise meinen Tagesablauf bestimmt haben, hatte ich endlich einmal wieder die Gelegenheit, ein Fady-Event zu besuchen. Fady „The Voice“ live hatte ich wirklich vermisst!

Gleich nach der Ankunft am Tempodrom, zahlreichen Umarmungen und Wiedersehensfreude, und noch bevor ich mich an den bevorstehenden harmonischen Klängen erfreuen konnte, wurde mir klar, dass es auch Dinge gab, die ich ganz sicher nicht vermisst habe – nennen wir es euphemistisch-metaphorisch einmal „gewisse disharmonische Sequenzen zwischen Konzertbesuchergrüppchen“ – was quasi aus dem nun scheinbar ex-ternen Blickwinkel einer Ex-immer-dabei-Gewesenen erst so richtig sichtbar wurde. Erheiternd fand ich die bisweilen durchscheinende Einbildung, aus dem „Fan“-support erwachse eine Verpflichtung des Künstlers, sein Privatleben zur Diskussion zu stellen. Diese und andere Querelen waren für mich genauso interessant wie der berühmte Sack Chinareis. Schließlich habe ich – wie die meisten Fans – diese Reise angetreten, um Fady zu hören!

Und das, was ich hörte, war musikalisch zwar vertraut – und doch irgendwie neu. Mit dem Opener „Opening Night“ fanden gleichzeitig 2 Premieren statt: Fadys erster Liveauftritt mit seiner neuen Band, und der erste von gleich mehreren erstmalig live (oder von ihm) gesungenen Songs! Trotz leichter technisch bedingter Abmischungsverwirrungen konnte man von Beginn an erkennen: Das Auftreten und die Performance von Sänger und Band wirkten professioneller als je zuvor.

Während ich diesen Artikel schreibe, erhalte ich die Eilmeldung aus Berlin, dass die samstäglichen Technikeinstellungen beim heutigen Sonntagskonzert wohl modifiziert worden waren. Oder, mit anderen Worten: Es war einfach geil, genial, wunderschön, … (den Rest habe ich vergessen;-)) … und Fady, „The Voice“; Fady, der Charismatiker; Fady, der … war wieder da (sorry, Ameno und Poison, mehr konnte ich mir vorhin nicht merken;-)). Außerdem habt ihr mich neidisch gemacht.
Hmm, wo war ich stehen geblieben … ach ja, das Auftreten während des Auftritts.

Wenngleich Fadys Deutschkenntnisse inzwischen gut sind, merkte man deutlich, dass er sich mit der englischen Ansprache wohler fühlte. Er wirkte überhaupt so, als fühle er sich wirklich wohl: Auf der Bühne, mit den diesmal eher rockig ausgewählten Songs (die ihm gut stehen!), mit der Band, und im Kreise seiner Fans. Bleibt jedoch zu hoffen, dass die Anwendung des past tense „loved“ beim Song „Blessed“ kein Abgesang auf letztgenannte war, sondern eine neue Phase einläuten soll und somit höchstens als Abschied von vergangenen (wenngleich manchmal herrlich witzigen und von seinen Fans heiß geliebten) Performanceexperimenten und als Neubeginn in immer professionellere Entwicklungsstufen zu interpretieren ist. Sollte Sony die von ihm offensichtlich gewünschte Musikrichtung unterstützen, würde dies sicherlich auch vorgenanntes begünstigen.

Die zunehmende Professionalität schlägt sich üblicher- (oder, sagen wir lieber, idealer-) weise auch im Engagement des Managements nieder. Augenfällig war am Rande noch das große Interesse des anwesenden 313-Managers an seinem Job. Wäre es noch größer gewesen, hätte er gar die Begeisterung des Künstlers und der Fans zur Kenntnis nehmen müssen.

Im Verlauf des Konzerts lief Fady immer mehr zu Höchstform auf, und die zuvor umkämpften Sitzplätze wurden zur Nebensache, weil mit jedem neuen Song sowieso der Großteil des Publikums aufsprang. Und schließlich einfach stehen blieb. Ein Höhepunkt war fraglos Fadys Darbietung von Billie Jean!

Dass bei der abschließenden Danksagung durch Lindorie der im Zuschauerraum sitzende „El Cheffe“ trotz Aufforderung nicht aufstand, war keinesfalls auf Fadys Auftritt zurück zu führen, sondern entsprang sicherlich eher dem Wunsch, nicht im Mittelpunkt stehen zu wollen. Denn am Ende stand der ganze Saal. Kopf.

Es war schön, endlich einmal wieder die Prioritäten – zumindest für einen Samstag Abend –auf private Vergnügen zu lenken. Wie Fady sinngemäß so schön sagte: Die Hauptsache ist, wir haben hier Spaß!

Und das Fazit von alledem?

Ich bin Fan!

(by gwenwynfar)

Fady rockt das Tempodrom











... more to come....


(Fotos by unefan und ameno)

Mittwoch, 8. Juli 2009

psst...

.... der Vorverkauf für das Recklinghausener Konzert hat begonnen: "Rocken mit FADY MAALOUF & BAND"

Hört sich das gut an oder hört sich das gut an?! Wir sind gespannt auf den rockigen Fady!

Aber zunächst gilt unsere und des Temprodroms Vorfreude dem kommenden Wochenende!! Wir sehen uns in Berlin!!



(Foto by unefan)

Donnerstag, 2. Juli 2009

mes amies les roses

Damit es euch während meines Urlaubs nicht zu langweilig wird hier auf der Seite - vergleicht doch mal die beiden Fassungen von "Mon Amie La Rose" von Natacha Atlas und von Fady. Als bekennender Schon-lange-Natacha-Fan muss ich sagen: von Fady gefällt mir die Version tausendmal besser. Intensiver. Gefühlvoller. Ausdrucksstärker. Was meint Ihr?



(Video by unefan)



(Video by ameno)

Dienstag, 23. Juni 2009

Mittwoch, 17. Juni 2009

UNICEF-Charity-Dinner im Hamburger Raven



Um es gleich zu sagen: viel haben wir nicht herausbekommen. Die Fakten: die Hamburger UNICEF-Gruppe organisierte ein Charity-Dinner (verwöhnt wurden die Gästegaumen vom marokkanischen Sternekoch Wahabi Nouri) zugunsten des Projektes "Schulen für Afrika" unter dem Motto "eine afrikanische Nacht".

Das Hamburger Abendblatt, dass sich ja eher durch weitgehende Ignoranz von Fady auszeichnet, bringt bis auf ein kurzes "Musikalische Höhepunkte sollen* Sänger Fady Maalouf (DSDS) und Darin Lamont Byrd (Ex-Mufasa-Darsteller in "Der König der Löwen") hinzubringen" kein weiteres Statement zu Fady. Gut unterrichtete Fankreise hingegen berichten von lockerer Stimmung und nennen die drei Songs, die Fady dargeboten hat: To Let Go, Perfect und Feeling Good. Schöne Auswahl! Und offenbar begeisterte er auch die anwesenden (noch)-Nicht-Fans...

Vielleicht gibt es ja auch noch ein offizielles (oder nicht-offizielles) Foto, um den Auftritt im Edelrestaurant zu dokumentieren. In der Zwischenzeit fragen wir uns: wie lange dauert es eigentlich, bis ein (DSDS) in Klammern hinter dem Namen verschwindet?!

* ja, Abendblatt, es ist uns aufgefallen. Könnt ja sonst zu positiv werden :-)
(screens by ameno aus Videos von vuvele)

Dienstag, 16. Juni 2009

Konzertkarten für Berlin auf der Céline-Speedpage zu gewinnen!

Xenia von der Céline-Speedpage schreibt uns:

"Überraschung! Nach dem fantastischen Erfolg des letzten Konzertgewinnspiels verlosen wir auch Tickets für Fadys neues bevorstehende Sommer-Hit-Konzert.

Der Clou diesmal :-) Die vier Gewinnerinnen vom Mühlheim-Konzert schildern ihre Erlebnisse vom Fady-Konzert. Es ist immer ein ganz besonderes Ereignis, Fady Maalouf live auf der Bühne erleben und seine Songs mitfühlen zu können. Im März haben wir Konzertkarten für Fadys Geburtstagskonzert in Mühlheim verlost und unsere vier glücklichen Gewinnerinnen möchten euch gerne erzählen, wie sie Fady erlebt haben. Gerne präsentieren wir euch deshalb die vier Geschichten. Mal ausführlich und spannend oder knapp und bündig. Eines haben diese vier Berichte allerdings gemeinsam: Sie machen Lust, Fady selbst live erleben zu wollen".


Die Berichte (und die Teilnahmebedingungen) findet ihr hier ..... Frohes In-Erinnerungen-Schwelgen und natürlich viel Glück für das Gewinnspiel. An dieser Stelle sei nur kurz Andrea Sch. zitiert (den Rest müßt Ihr selbst lesen!!): "Herz und Seele werden reich beschenkt, wenn man Fadys Persönlichkeit hautnah erlebt, seiner wunderschönen Stimme zuhören kann und fühlt, welche Magie sich im Publikum entwickelt".




Sonntag, 14. Juni 2009

the soul of music


Singer, from the light
flows the dark
of your voice,
a summer full of midnights.



(by Judith. Danke)

Donnerstag, 11. Juni 2009

ein neuer Stern am Fady-Foto-Himmel







(Fotos by Sonja, Koma by us)

Mittwoch, 10. Juni 2009

Das Treffen der Härtesten der Harten! Fady singt am 6. Juni 2009 im völlig verregneten Schmallenberg


Im Rahmen des Sommerfestes von Radio Sauerland wird Fady unser Master of fun & sun um 21. 00h in Schmallenberg auftreten. Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also zigeunern wir wieder durch die halbe Republik, um ihn im tiefsten Hochsauerland nicht allein zu lassen.

Ab der Autobahn Richtung Arnsberg finden wir schönste Landschaft vor. An uns vorbei gleiten Tannenwälder im Wechsel mit dichten grünen Laub-u. Mischwäldern. Am Straßenrand plätschert ein Bächlein. Die Außentemperatur beträgt 10°C. Schneestürme sind nicht zu erwarten und vorhergesagt. Gegen 18. 00h Ortszeit erreichen wir am Vorabend die „Residenz Alexander“, unsere Unterkunft. Wir wohnen in einem schönen hellen und geräumigen Zimmer , mit Blick auf den „Postgrill“, wo mir mein Schatz gleich eine geballte Ladung Ungesundes besorgt, Pommes & Currywurst mit Schranke.

Nach Informationen meines Herzblattes wird der Prinz der Herzen vor dem Rathaus auftreten, wo angeblich schon ein Fan in einem roten Zelt übernachten soll. Das wollen wir sehen. Also machen wir uns abmarschbereit. Als wir beim Rathaus angelangt sind, finden wir NICHTS vor, kein rotes Zelt und auch kein Anzeichen davon, dass hier morgen Abend eine größere Veranstaltung zu erwarten ist. Wir fragen nach und werden dahingehend aufgeklärt, dass die Bühne von Radio Sauerland vor der Stadthalle stehen wird. Leider wurde eben dieses Ereignis mit keinem Wort in der örtlichen Presse erwähnt, und auch sonst sahen wir keinerlei Hinweise, die auf dieses besondere Event aufmerksam machten. Nun aber auf zur Stadthalle, dort werden gerade diverse Buden und eine Bühne aufgebaut. Hier sind wir richtig. Gleich nebenan residiert eine Pizzeria „da Gigi“. Mein Eheglück hat wieder den entscheidenden Einfall, sie reserviert für Samstag einen 6er-Tisch.

Zu meiner Freude bemerke ich, dass sich die Stadthalle direkt gegenüber der „Residenz Alexander“ befindet. Wir haben von unserem „Hochsitz“ aus einen guten Überblick über Halle, Bühne und Parkplatz. Dieser Parkplatz ist am Samstag der Dreh-und Angelpunkt für viele Fans. Hier trifft und umarmt man sich, zieht sich die Regenjacken an, holt sich die Schirme aus dem Auto und sucht verzweifelt nach einer wärmenden Halle oder ähnlichem. Fehlanzeige!

Aber höchst erfreulich, gegen 17. 00h ergreift auf der Bühne ein junger Mann das Mikrofon zum Soundcheck. Ist das nicht Fady?

Ja, er ist´s!!! Nun gibt es kein Halten mehr. Auch mein Herzblatt reißt das Fenster auf und hält den Camcorder in die Kälte und den Regen. Ich spähe durch mein Opernglas, und sehe einen türkisfarbenen Fady auf der Bühne! Gerade ruft er: „Kann ich noch ein bischchen Hall haben, bitte“! Dem wird Folge geleistet und er gibt einige gesangliche Kostproben mit „Stand by me“ und „Simply the best“. Um 17. 30h verlässt Fady dann durch die Halle wieder den Ort des Geschehens.

Nun bevölkert sich der Platz auch zusehends. Für 18. 00 hatten wir den Tisch bestellt. Wie doch die Zeit vergeht. Oben an den dicht bewaldeten Bergkämmen klettern die Wolken und erleichtern sich, indem sie es regnen lassen. Mein Eheglück verspricht mir für das Ereignis selber ein großes Regencape, damit ich nicht triefend naß von der Bühne wegkomme. Vor der Pizzeria hat sich eine Traube gebildet, alles Fady-Fans. Wir treffen dort unsere Freunde und gemeinsam geht es an einen großen Tisch. Der Wirt freut sich über die vielen Gäste. Es werden reichlich knoblauchhaltige gut gewürzte Speisen aufgefahren und alle sind eine große „Second Family“ in Fady und freuen sich trotz des Nieselregens und der Kälte. Gegen 20. 30h ist es dann soweit wir wagen den Schritt nach draußen und vor die Bühne wo schon „De Luxe“ voll abgeht und aufspielt in guter Lautstärke und mit feinem Groove, sehr hörenswert.

Aber schon pünktlich um 21. 00h wird unser Mann, Fady Maalouf, angekündigt. Unter frenetischem Jubel seiner Anhänger kommt er auf die Bühne, gelassen und freundlich, wie wir ihn kennen und lieben. Er entschuldigt sich für das miese Wetter, unser Master of sun & fun, und geht gleich in die vollen ohne Rücksicht auf Kälte und Regen. Mit seinem einzgartigen „hip-sway“ macht er uns an und heizt uns mächtig ein, vergessen sind die Strapazen des ekelhaften Wetters und des Treffens der triefenden Regencapes. Let the music play and Fady sing. All or nothing but first Fady. Und er geht auch wieder voll ab, wenn er seine „Brüller“ bringt wie: Show me your love, Feeling Good oder Lady hear me! Bei diesem Wetter gibt’s nur Einheizer und keine Regenballaden.

Während des Konzerts legt Fady dann seine Jacke ab, was die Damenwelt zu hohen Juchzern veranlasst, verbarg dieses Kleidungsstück doch eins von Fady & Fans heißgeliebten T-Shirts. Mit meinem Rollstuhl habe ich einen tollen Platz vor der Bühne, Fady scheint mich in meinem Rolli wiederzuerkenen, denn er winkt mir freundlich zu. Was sagt der Psychologe dazu? Das nennt man Regression: Rückfall in frühere Verhaltensweisen. Nur ein bisschen wieder wie ein Teenie sein. Als Teenies haben einige von uns derartige Fanerlebnisse allerdings nicht erlebt! Das holen wir jetzt nach. Dem jungen Mann dort auf der Bühne zu lauschen und ihm zuzuklatschen, zuzujubeln, das kann doch nicht so schlimm sein, oder?

Meine Herzblatt jedenfalls ist wieder völlig verzückt , sie wird ihr „Koma“ aber später haben, wenn wir wieder auf unserem Zimmer sind!!! Meist weiß sie dann ohnehin nicht mehr, was Fady gerade gesungen hat, sie war zu sehr mit den Fotoapparaten beschäftigt, von denen sie drei um den Hals gehängt hatte. Vorbereitung ist alles, sagt sie!!!

In diesem Sinne grüße ich alle Regressiven ganz lieb aus Schmallenberg und auf ein baldiges Wiedersehen in Berlin

Euer LUDWIG – The Show Must Go On

PS: A propos Eurowahl : Ist Fady nicht ein richtiger “Volleuropäer“, immerhin singt und spricht er in den wichtigsten europäischen Sprachen, deutsch, englisch, französisch und als Friedensengel für den Orient sogar arabisch und libanesisch. Deswegen „Fady For President“ oder eben zumindest „For European Messenger“. Fady, stay gold! ! !

(by Ludwig, Fotos by Roxane und wdr.de)

Sonntag, 7. Juni 2009

"...aber Ihr seid meine Sonne" - Fady in Schmallenberg


Sommerfest in Schmallenberg, liebevoll ausgerichtet von Radio Sauerland. Sommer… da war doch was? Ist Anfang Juni ein Sommerfest nicht ein wenig euphorisch geplant – zumindest hier im Westen? Der Morgen beginnt dementsprechend mit grauem Himmel und einem Gefizzel, das aber schon andeutet, wenig später zum richtigen Regen werden zu wollen. Wettervorhersage für Schmallenberg: 7 Grad und 95 % Regenwahrscheinlichkeit.

Egal, es geht zu Fady, also ab in den Keller, die eingemotteten Winterklamotten hervorgekramt, die gefütterten Stiefelchen angezogen und auf nach … einem bislang unbekannten Ort (dank Fady lernt man wirklich mal das eigene Land kennen). Es geht, kaum von der Autobahn abgefahren, durch viiiiel Landschaft ohne Siedlungen (dem Städter in mir ist ein wenig bang, vielleicht auch nur, weil man vor lauter Regen und Nebelschwaden nichts sieht.) Mit lautgestelltem „Ya Leil“ und „Hibbina“ schwingen wir uns schon mal in Sommerstimmung (wir ignorieren das Hinweisschild "Skigebiet") und entdecken Ortsnamen, die einen Preis verdienen sollten. Unsere persönlichen Lieblinge sind Jäckelchen und – unübertroffen - Hundesossen. Am Ziel angekommen stellen wir fest: Schmallenberg ist eine Stadt – und man kann sich in ihr verfahren. Ob das nun an einer Konzentrationsschwäche durch Mitsingen bei Ya Leil (merkt man, dass wir diesen Song lieben?) liegt oder daran, dass der Schmallenberger nicht unbedingt gern Straßenschilder setzt, bleibt ungeklärt. Hinein in die Stadtschänke cum Pizzeria zum Aufwärmen und dem schönen Großen Hallo, wenn sich die Second Family mal wieder trifft – der letzte Event ist ja schon zwei Wochen her.

Kurz nach 8, „Deluxe“ singt die wachsende Menge schon mal in Stimmung, geht es raus in den Dauerregen (von wegen 95% Regenwahrscheinlichkeit!). Und dann, endlich, wir sind alle nass wie, na ja, wie man halt nass ist, wenn man im Regen steht und Schirme zusätzlich kleine Wasserkanäle in Krägen tropfen lassen …. dann endlich kommt Fady. Strahlend. Gut gelaunt. Ein Glitzern in den Augen. Und er rockt die Bühne. Und schlagartig schert uns das gewöhnungsbedürftige Wetter nicht mehr, fast alle waren so rücksichtsvoll und schlossen die Schirme, so dass auch in den hinteren Reihen freie Sicht geboten wird, … und wir erleben eine Stunde Fady (die natürlich wieder nur gefühlte 5 Minuten dauerte) mit ausschließlich schnellen Songs. Es sind zwar nur drei eigene dabei (Sway, Dance Version von SMYL und WYSLMT), aber endlich mal wieder „I drove all night“ (seufz) und auch das recht neu im Repertoire aufgenommene „Stand by me“. Fady ist sehr sexy, es gibt Schwunghüft satt, und er hat oft dieses leichte „Kratzen“ in der Stimme, ja doch, ich sags: diesen erotischen! „crisp“ – die Stimmung ist entgegen der Wetterlage sehr, sehr heiß! Alle schwingen begeistert mit, singen lautstark, tanzen und verwirklichen das SOMMERfest. Und während Fady singt, hört der Regen tatsächlich auf. Die Nebelmaschine taucht ihn in ein „spooky spooky“ Licht, es regnet Stofftierchen und eine Schiebermütze (?!) - und die Schmallenberger Jugend will ein Kind von Fady ;-).

Image and video hosting by TinyPic

Ach es geht – wie immer - viel zu schnell vorbei, und kaum hat Fady bei der letzten Zugabe sein geliebtes Bad in der Fanmenge genommen, versuchen wir schon, die Songlist zusammenzubekommen (und haben es immer noch nicht ganz geschafft, denn ich bin ja mal wieder im „amenomodus“). Auffallend (oder nicht) – es gab keine der von mir so heißgeliebten arabischen, orientalischen und Fado-Klänge – und deswegen wünsche ich mir diese hier ganz einfach für Berlin. MIT Ya Leil, natürlich!


(by ameno, gif by gif-queen Janine)

Mittwoch, 3. Juni 2009

aus der Reihe "Our Habibi" - heute: VIII



(by FadysKirsche)
( unter Verwendung von Fotos von Britta Lamprecht und Jan Ingenhaag Fotografie/Blessed. e.V.)

Dienstag, 2. Juni 2009

ein schönes, langes Interview mit Fady auf letmeentertainyou.de

findet Ihr hier fünf Seiten lang auf www.letmeentertainyou.de: Alles was wir immer schon mal wissen wollten über Annemarie Eilfeld, Adam Lambert, den ESC, Zielsetzungen, Ikonen als gewünschte Duettpartner, das neue Album, den Charme der Sprachen, funkige Energiebündel und/vs. Balladenkaiser, Ethik als Fremdwort in den Medien, ...... lest selbst. Und als besonderes Schmankerl: ein neues (uns zumindest unbekanntes) Foto und ein Gewinnspiel: Zwei Karten für Berlin werden verlost.

(Foto by Britta Lamprecht)