Donnerstag, 19. November 2009

ON THE ROAD AGAIN. . . . . . . and off we go to Ruhrpott to meet Fady!!!


Recklinghausen am 13. November 2009 in der Vest-Arena

Endlich wieder ein Fady-Konzert; während der gesamten Fahrt - wir sind diesmal nur 2,5 Stunden unterwegs - ist der Himmel grau in grau mit feinem Nieselregen. Na klar, Freitag der dreizehnte, also eher keine guten Aussichten. Aber wir lassen uns die gute Laune nicht verderben.
Ankunft im kleinen schnuckeligen Hotel. Eine Unterkunft mit angenehm geschmackvoll dekorierten Zimmern - ein Wohlfühlhotel! Zur Vest-Arena nur wenige Meter zu Fuß.

Der Einlaß beginnt erst um 19. 00h. Einige ganz Harte harren schon seit morgens um 11.00h vor dem Tore aus. Also stehen wir abends im unangenehmen Herbstwind und zittern uns die Füße warm. Schön, dass es die anderen gibt; viele Freunde und Bekannte treffen wir wieder, es gibt ja sooo viel zu erzählen ………und der Sekt kann durchaus wärmen.

Zwischendurch die Hiobsbotschaft: Es darf nicht fotografiert und gefilmt werden. Mein Eheglück läßt das völlig kalt, sie wird trotzdem Fotos machen, deshalb ist sie hier. Die - wie sie es nennt – „neue Freundin“ mit Namen CANON muß auf Fadytauglichkeit getestet werden
Um 18. 30h werden mein Herzblatt und ich mit einigen anderen eingelassen. Der erste Eindruck von der Vest-Halle ist nicht gerade der einer Fest-Halle - eher eben eine Halle zum Zwecke der Versammlung. Von Heizung nicht die Spur. Die Betreiber hoffen voll auf die „Selbstheizungskräfte“ der anwesenden Körper. Aber dennoch ist die Vorfreude riesig groß und ungebremst, denn ein echter Fan läßt sich durch widrige äußere Umstände nicht unterkriegen. Hier kann Frau noch ihren Mann stehen.

Die angekündigte Vorgruppe wird Deutschrock bringen. Ein Wermutstropfen: Die aus fünf Mitgliedern bestehende Truppe kann krankheitsbedingt nur zu zweit auftreten. Egal, wir sind wegen Fady hier, und der wird wohl komplett da sein.
Der Frontmann von Kaminski macht seine Sache recht wacker angesichts der desolaten Situation. Er ist fair und gibt Fady ein dickes Kompliment und Vorschußlorbeeren als er ihn ankündigt mit den Worten, dass nach seinen Erfahrungen bei den Sänger-Castings nur wirkliche Talente eine Chance hätten.
Nun gut, jetzt wird es aber auch endlich Zeit, dass wir zum Hauptact kommen können.

Die Mitglieder von GrooveUNIT betreten unter großem Beifall die Bühne. Und endlich ist es soweit. Der Beifall steigert sich zum frenetischem Applaus, und da ist er, der Master of Feeling Good, unser Meister des Gänsehauteffektes (mein persönlicher Tipp sind meine Favoriten „Blessed“ mit Querflötenintermezzo und „Vole mon ame“, die französische Fassung von SMYL. )

Man fragt sich immer wieder, was macht die Faszination dieses Mannes aus: ist es sein jungenhafter Charme, seine freundliche Bescheidenheit ganz ohne Mätzchen oder die Fähigkeit jedem Zuschauer das Gefühl zu geben, wirklich persönlich angesprochen zu sein???
Fady ist wirklich ein Phänomen mit seiner exotischen Stimme, exotisch wie bei Tausendundeiner Nacht, eben unsere „ vox ex oriente“, die Stimme aus dem Morgenland, der schöne Prinz aus dem Libanon.
Unglaublich, eine solche Faszination kann doch keine Einbildung sein; wir sind doch nicht alle in irgendeiner Weise krank, und Fady ist die Medizin, die sofortige Genesung bewirkt!?
Andererseits haben die wirklichen Größen im Showbusiness schon immer eine solch große Anziehung ausgelöst, die an manische Formen denken ließ.

Fady beginnt zu singen, unterstützt von einer Band, die ihn mit sicherem Können und großer Spielfreude unterstützt, so dass es eine Lust ist zu sehen und zu hören, wie sie auf den Sänger eingehen können. Vor allem die beiden Gitarreros geben eine Probe ihres Könnens bei tollem Soli, die schon fast das Eintrittsgeld wert sind. Traumhaft, jeder Song sitzt und ist ein Erlebnis der besonderen Art ganz allein für uns. Vor allem der neue Titel „I still cry“ .

Wir sind so hingerissen, dass wir auch wieder ein großes Gemeinschaftsgefühl empfinden. Wie sagt man auch: Fady muß man LIVE erlebt haben, um beurteilen zu können, warum so viele Menschen aus aller Herren Länder jedes Mal wieder von weit her angereist kommen.

Eigene Songs und Coverarbeiten wechseln sich ab.
Fady ist in Höchstform, was sich auch im herausragenden Guitarrenspiel von Pivo „lead“, und Ralph „bass“ wiederspiegelt. Vergessen sind der kühle Herbstwind und die Dunkelheit des herannahenden Winters.
Fady ist wieder da, und wenn er singt, scheint die Sonne, VERSPROCHEN !!!!!

„Billy Jean“ von Michel Jackson als Zugabe, begleitet von akustischer Guitarre – nicht unbedingt mein Favorit, obwohl es genug andere gegenteilige Stimmen gibt, jedem das seine!!!

Unser Zauberer Fady hat uns alle wieder mit seiner Magie betört. Die lange Anfahrt hat sich allemal gelohnt. Es war ein rundum tolles Konzert. Wir haben den Ruhrpott gerockt !!

Es war so wunderbar gewesen, dass man zum Augenblick sagen möchte: „Verweile doch, Du bist so schön!“ ( Goethe)

Zudem war es unglaublich bewegend, dass wir uns alle wiedergesehen haben. Und das Fest ging auch noch weiter, als wir uns im Hotel trafen, um an der Bar einen Mitternachtstrunk einzunehmen, der mit Umarmungen und „Laß Dich mal drücken“ dann auch bis in den Morgen um 2. 00h andauerte. Selbst am nächsten Tag beim Frühstück gab es noch Gemeinschaftsgefühl pur unter der nachwirkenden „Fady-Sonne“. Selten haben wir alle einen solch fantastischen Freitag den dreizehnten verlebt.

Mit den besten Wünschen für Glück und Gesundheit schließe ich nunmehr und wünsche uns allen eine gute Fahrt nach Berlin.
Ihr habt doch wohl schon alle Karten für dieses Mega-Wochenende ??????? Nach meinen Informationen soll das Tempodrom schon ausverkauft sein. Und mit Gottes Segen bekommen wir alle einen Platz in der Kirche ICH FREU MIRRR !!!

Also „ Es wird für alle eine schöne Zeit“!!

See You In Berlin

EUER LUDWIG


(by Ludwig, Fotos by Roxane und Janine)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lieber Ludwig, Dein Wort in Gottes Ohr.

See you in Berlin!

Angie

Anonym hat gesagt…

Lieber Ludwig, toller Bericht, danke!! Nein, das ist keine Massenhallutination, die Faszination ist allgegenwärtig, und es macht Freude, diesen einmalig talentierten Künstler auf seinem Weg zu begleiten:)

Liebe Grüße und bis wiedersehen in Berlin, Lilia Markova

Anonym hat gesagt…

Aber, aber Ludwig! Du warst in der
V E S T Arena nicht in der FestArena. Also nichts Schlechtes über den Veranstaltungsort, der hatte doch was, oder? Google mal unter Vest Recklinghausen, so mein Tipp. Dein Bericht war wieder sehr erfrischend - lese sie immer gerne.Leider werde ich nicht in Berlin sein, sondern ein besonderes Fest im Vest Recklinghausen auszurichten. Daher viel Spaß am 12/13.Dez.
Schöne Grüße aus dem Ruhrpott