Sonntag, 20. Dezember 2009

The one and only ... Foto des Jahres 2009... Die Wahl.

Wisst ihr, was verrückt ist?

Das hier! Zu versuchen, ein Foto von Fady zum Bild des Jahres 2009 zu küren. Das ist Wahnsinn, das ist Schwerstarbeit, und das ist einfach unmöglich. Aber wir lassen uns von so viel Schönheit nicht unterkriegen *lol und wagen das Unterfangen. Wochen haben wir damit zugebracht, die Fotos zu sichten und, dass das den Overkill bedeutet, könnt ihr euch sicher vorstellen. Gefühlte 20.000 Fotos anzusehen, um zu entscheiden, welches schön ist? Hallo? Wir haben dann entschieden, dass 20.000 in die engere Wahl kommen *uff, das war uns eine sehr große Hilfe....

Dann mit kühlem Kopf und starken Nerven haben wir uns für ca. 200 entschieden, die auf keinen Fall in der Auswahl fehlen dürften. Ja wir wissen es, wir sind schwach... aber wir haben uns noch einmal aufgerafft und letztendlich schweren Herzens so viel Fotos herausgesucht, dass sie für 2 Videos reichten. Aufgrund eurer Rückmeldungen und unseres unermüdlichen Einsatzes haben wir unter Auferbietung all unserer mentalen Kräfte geschafft, 15 Fotos auszusuchen. Unser Plan war: 10 Fotos, aber da mussten selbst wir lachen, denn es war unmöglich, auch nur eins dieser 15 auszusortieren. Wir bitten euch deshalb jetzt, diesem Elend ein Ende zu machen... *lol

Ach übrigens, aus Selbstschutzgründen haben wir die Augen verschlossen vor den neuesten „beautiful in red“ Fotos...

"Die Schönheit liegt nicht im Antlitz. Die Schönheit ist ein Licht im Herzen" sagt Khalil Gibran, ein libanesischer Dichter, Philosoph und Maler

nun bei Fady ist es beides....



Die Spielregeln:

Wir sind ja nicht unmenschlich und haben daher nicht die Option gewählt, dass jede/r nur ein Foto aussuchen darf, sondern in der Umfrage die Mehrfachauswahl aktiviert. Wir bitten aber darum, dass ihr nur jeweils 3 Fotos anklickt, denn .... sonst endet es in


"Das Foto des Jahres sind diese 15".....

Die Kandidaten:

















(by FadysKirsche und ameno)

Freitag, 18. Dezember 2009

X-Mas Doppel-DVD - damit der Januar heiß wird!

Wer nicht genug von Fady bekommen kann... (gibt es so was? - :-)) hat nun die Möglichkeit noch bis zum 10. Januar 2010 eine DVD von den zwei Konzerten am 12. und 13.12.2009 in der Heilig-Kreuz-Kirche und im Tempodrom in Berlin zu bestellen.

180 Minuten Fady pur, zählt mal bis 180, und zwar jede Minute einen Zähler weiter, dann wisst ihr, wie viel Fady wir bekommen. Ein Traum. Beide Konzerte sind auf der DVD *kreisch* und noch einige "Extras". Wir hoffen auf ganz viel Fady-Extras, was immer auch Fady macht, sagt, sieht, wünscht, - egal, wir freuen uns über jede zusätzliche Sekunde Fady auf der DVD. Danke noch mal für die geniale Idee für die Befriedigung unserer Fanherzen.

Die DVD wird 180 Minuten lang sein, 20 Euro inklusive Porto (innerhalb Deutschlands) kosten und ist zu bestellen bis 10. Januar 2010 unter folgender emailadresse: dvd12@gmx.de

(by FadysKirsche, Fotos by Bea und Fady :-))

Mittwoch, 16. Dezember 2009

"Nur weil heute Weihnachten ist!"


War in vergangenen Zeiten „White Christmas“ der beliebteste Weihnachtsfilm seiner Zeit, so gebührt dieser Titel heutzutage wohl „Love, actually“. Der „tragische Held“ dieser Story, der seiner hoffnungslosen Liebe nur schriftlich Ausdruck zu geben wagt und eben „nur weil heute Weihnachten ist“, erfreut sich meiner besonderen Sympathie, und assistiert mir bei den folgenden Ausführungen. Wie ich darauf komme, ist mir zwar völlig schleierhaft, hat das doch mit den Gefühlen von uns Fans für unsern Star nicht das Geringste gemein - wird jedenfalls vehement behauptet.

Also nur weil heute Weihnachten ist, habe ich beschlossen, das vergangene Weekend für einmal nicht nur aus meiner eigenen Sicht, die ja nicht das Mass aller Dinge ist, zu beschreiben, sondern auch andere Meinungen einfliessen zu lassen. Man kann natürlich bemängeln, dass wir ja laut Kalender noch gar nicht soweit sind, aber wer nach den Konzerten die strahlenden Gesichter und die glänzenden Augen gesehen hat, der zweifelt keinen Augenblick daran, dass für die allermeisten der anwesenden Fans ihr Weihnachtswunsch gerade in Erfüllung gegangen war, aber definitiv!

Wen interessieren schon kleinere Unannehmlichkeiten, wie Probleme beim Umbuchen, Stadtrundfahrten, die nicht ganz so rund waren, sondern sich als Sackgassen entpuppten und das bereits traditionelle stundenlange Anstehen, bei dem man sich diesmal ja glücklicherweise keinen Sonnenstich einfangen konnte? Ganz im Gegenteil winkte ja sogar die Chance, seinen Fanstatus mit Hilfe einer netten kleinen Lungenentzündung in einen Märtyrerstatus aufzuwerten, alles ganz freiwillig.

Man kann nicht behaupten, dass Fans nicht lernfähig sind, waren doch die „sektseeligen Recklinghauser“ diesmal angesichts der Kirche topfnüchtern am Start, während ihre Kritiker diesmal selber fleissig die Tassen leerten. Aber wie gesagt, das verliert alles völlig an Interesse, sobald Fady Maalouf dann endlich die Bühne betritt.


Das Konzert am Samstagabend in der wahrhaft beeindruckenden Heilig-Kreuz-Kirche bot schon von der Kulisse her das richtige Ambiente und wurde vom Modern-Gospel-Chor Berlin, den wir ja schon vom Mailight- Konzert her kannten, eröffnet. Von einigen erst gar nicht bemerkt, gesellte sich Fady dann dazu und sorgte mit „White Christmas“ -einfach ein Traum mit seiner Stimme - gleich für die richtige Atmosphäre.

Er bot ein abwechslungsreiches Programm, mit dem besinnlichen Anlass angepassten Liedern wie „Go tell it on the mountains, "What a wonderfull world", "Ave Maria", "Oh holy night", "Adeste fideles" und selbstverständlich "Silent night", seinen eigenen Balladen "Amazed", "To let go" und "Papillon d’amour".

Aber auch etwas Peppigeres brauchte man nicht zu missen, denn auch "Show me your love" und swingende Titel wie "This anchor holds", "Winter wonderland" , "Stand by me" und seine Version von "Santa Claus is coming to town" "sorgten für Stimmung, die wie üblich bei "Feeling good" einen Höhepunkt fand.
Besonders gefreut haben sich viele über "Mon amie la rose", das bei dieser unglaublichen Akkustik für Gänsehautschauer sorgte.

Diejenigen Fans, die in letzter Zeit Santa Fadys Heiligenschein etwas schief in den Scharnieren hängen sahen, konnten diesen beim Kirchenkonzert wohl wieder durchblinken sehen und werden hoffentlich zu der Überzeugung gelangt sein, dass man als Künstler eben sowohl Engel als auch Bengel sein kann.

Das Fehlen der Band, sprich: Musik „ aus der Dose“ ,wurde von den Meisten sehr bedauert, es war aber auch die Ansicht vertreten, dass Fadys Stimme ohne lautes Schlagzeug besser zur Geltung käme.

Meiner unmassgeblichen Meinung nach, war die Bandeinspielung bei zwei oder drei Titeln irgendwie "unharmonisch". Für meine Ohren sind gerade die Balladen nur mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung am eindrucksvollsten, während ich bei rockigeren Sachen die Live-Band auf keinen Fall mehr missen möchte.

Enttäuscht waren auch einige darüber, dass Fady nicht wenigstens eine Strophe von "Silent night" in deutscher Sprache gesungen hat. Na gut, das wäre eventuell für viele das Tüpfelchen auf dem "i" gewesen; ich brauche nicht zwingend deutsche Lieder von ihm.
Summa summarum herrschte nach dem Konzert vor allem Begeisterung und noch grössere Vorfreude auf das Tempodrom – Konzert.

Tempodrom - das allein reicht schon um mein Herz höher schlagen zu lassen! So eine wunderbare Location, jeder kann hier einen Platz mit bester Sicht finden und allein der Anblick von aussen – ich will mich hier mal nicht versteigen, ob der Künstler des Bauwerks würdig ist, oder umgekehrt.

Aaahh, nichts löst die angespannte Erwartungshaltung schneller, als wenn Fady endlich die Bühne betritt! Er ist da!!
Das Konzert, das als Dankeschön für die treuen Fans konzipiert war, wurde mit einer etwas rasanteren Version von "Driving home for christmas" eröffnet, so dass gleich klar wurde: das wird eine eher etwas heissere Sache.

Natürlich hat Fady, als selbstdeklarierter Weihnachtsfreak, dem Umstand "es weihnachtet sehr" Rechnung getragen, aber doch auf eine spassigere Art, allein die Set-Liste bewies seinen Sinn für Humor.
Ein paar Weihnachtslieder durften natürlich nicht fehlen, vor allem der "Santa Claus", der es offenbar sehr eilig hatte - der schnellste Nikolaus aller Zeiten!

"Silent night" war selbstredend wieder dabei und auch die Balladen-Fans konnten sich an "Amazed" und "To let go" erfreuen. "I still cry", entpuppte sich als der absolute Oberhammer, vor allem das Mittelstück, das auch stark von der Live-Band mitgetragen wurde, hatte es mir angetan.
Mit "Good thing", "Show me your äh, hmmm", "This love", "Fire" und "Kiiiiiiiiiss" ging dann vollends die Post ab. "Burn" war diesmal derart genial gesungen und performt, dass ich dazu grad mal sprachlos bleibe.

Ich glaube, der einzige Kritikpunkt zu diesem Spitzenkonzert war, dass es einige als zu kurz empfanden. Natürlich hätte ich auch gerne noch ca. 10 Zugaben gehört, aber ich weigere mich, bei so einem Erlebnis Minuten und Euro in die Waagschalen zu werfen! In einer Freundschaft beginnt es meistens dann zu kriseln, wenn man sich gegenseitig die erbrachten Leistungen vorrechnet!

Fady witzige Sprüche, seine immer pointiertere Mimik und spontane Show-Einlagen, wie das Überbrücken einer kleinen Verwirrung des Keyboarders mit einer unerwarteten Gesangseinlage: "Last night the DJ saved my life" (nicht doch, Schnucki!) werteten die Show massiv auf und niemand konnte wohl ein inneres Aufstöhnen vermeiden, als der letzte Vorhang fiel.

Gesamthaft gesehen war Fady bei beiden Konzerten in Höchstform, er hat mit seiner sagenhaften Stimme regelrecht gespielt, bei allen Variationen nicht die geringste Unsicherheit erkennen lassen und seine Performance war den Anlässen entsprechend bestens angepasst.

Warum wirkt eine Liebeserklärung eines Stars an seine Fans bei Fady so glaubhaft? Auf sein “ich liebe Euch alle“ wage ich ausnahmsweise zu antworten, zwar nur weil heute Weihnachten ist, und das ja nur schriftlich und somit völlig ungefährlich ist. Ich denke, dass ich im Sinne aller Fans, um weihnachtliche Gefühlsdusseleien zu vermeiden, mit einem anderen Zitat aus einem Film reagieren kann:

„Dito“!!!!!

(by dreamdancer, Fotos by unefan, home, poison dwarf, FadysKirsche)

Dienstag, 15. Dezember 2009

"Ich möchte Frieden finden als Künstler, frei sein..." *

Um die (nur noch kurze) Wartezeit zu überbrücken, bis der Tempodrom-Bericht hier erscheint, gibt es zwei Lesetipps: einen höchst interessanten Bericht auf Klatsch-Tratsch.de (und solch einen Klatsch lesen wir sehr gern!) mit Informationen zum neuen Album (Februar! Februar! Es erscheint im Februar!!!!) und einem nicht minder interesessanten Artikel für das Next-Generation-Magazin über die beiden genialen "X-Mas-Konzerte" von Tonja. Meine liebsten Zitate aus den beiden Berichten sollen nicht fehlen :-) -

Auf die Frage, wie es zu den beiden Weihnachtskonzerten kam, antwortete Fady: „Zuerst war ich ein Sänger, der eine große Leidenschaft fürs Singen hat, der jede Gelegenheit nutzt Konzert zu geben, auf denen ich meine Fans sehen und wo ich performen kann. Und ich bin auch ein Weihnachtsfreak, wirklich, ich liieeebbe Weihnachten. Es gibt viele Leute, die das nicht mögen. Ich stehe auf Weihnachtslieder, total.“ (tratsch-klatsch.de) und im Bericht des Next-Generation-Magazins: „Wenn Fady bei Hamburg Sounds die Fliegenden Bauten ansteckte, dann hat er heute die Arena abgefackelt!“

Und ein Foto muss ich einfach hier posten, das Copyright liegt bei klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann.

* Quelle: tratsch.klatsch.de

Montag, 14. Dezember 2009

„Es macht mich wirklich süchtig, für euch zu singen…“


Diese Worte lese ich heut früh auf Fadys Homepage und ich bin so gerührt und möchte ihm sagen: „Fady wir sind süchtig nach dir, nach deiner Stimme, nach deinem Temperament, nach deinem Charme, nach deinen liebevollen Blogeinträgen, nach deinem großen Herzen, nach der Liebe, die du in deine Songs legst, nach deiner Begeisterung, nach deinem Lachen, deinen Hüftschwüngen, deiner Art dich auszudrücken und nach den Songs, die du auf Barhockern singst... ach irgendwie nach allem....".

Wie unfassbar schön ist das nur, diesen blog zu lesen. Fadys Stimme wird immer besser, so wie seine ganze Bühnenperformance von Mal zu Mal - und dann zu lesen, dass er sooooo glücklich ist, macht wiederum uns glücklich. Wir haben gespürt, dass es ihm gut geht, in jedem Song, ob gefühlvoll, langsam oder rockig. Und, ja Fady, deine Leidenschaft für die Musik ist unübersehbar, und wir fühlen sie.

Das Kirchenkonzert am Samstag war ein Highlight. Ein Highlight in mehreren Teilen. Begonnen hat es damit, dass wir uns mit vielen lieben Freunden 4! in Worten: VIER Stunden vorher an der Kirchentür trafen. Wir wussten, es wird kalt und hatten wochenlang Pläne geschmiedet, wie wir uns quasi über Wasser halten. Tonja und Kerstin hatten Glühwein und Jeff (einen Klappstuhl) dabei, und – ganz wichtig - ausreichend Essen, denn so eine Hungerkur wie in Recklinghausen sollte es nicht noch mal geben. Wir waren also gerüstet, Handys mit Fadys Musik waren dabei, es konnte nichts schiefgehen. Die Vorfreude, um 19 Uhr Fady in der Kirche Weihnachtslieder singen zu hören, war unbeschreiblich; sie hat uns im wahrsten Sinne des Wortes getragen und gewärmt… (na gut, zu letzterem hat auch ein bisschen der Glühwein mitgemischt). Wir hatten viel Spaß und die Zeit verging dann doch relativ schnell. Das übliche Gedrängel begann 2 h vor Einlass. Wir träumen von Platzkarten auf Fadys Konzerten, noch ist es aber nicht soweit und von daher gedulden wir uns, lassen uns schubsen, bedrängen, frieren vor Kirchen - aber ein gutes hat das auch: wir rücken noch näher zusammen, Freundschaften werden durch solche „Aktionen“ geschlossen und wir freuen uns immer mehr, einander wiederzusehen. Der Einlass verlief im üblichen Chaos, was die Drängelei anbetrifft und wir haben dann auch geschafft, einen guten Platz zu bekommen. Um 19 begann der Modern Gospel Choir zu singen. Es war ein festliches Ambiente und eine intime und feierliche Stimmung. Nach einigen Gospelsongs kam plötzlich von links Fady in die Kirche, fast unbemerkt von allen, denn es dauerte einige Sekunden, bis wir ihn realisiert hatten, dann brach aber ein Jubelsturm los und da stand er:


Rotes Hemd, schwarze Krawatte mit seinen F A D Y – Buchstaben darauf, und eine schwarze Hose trug er. Er sah hinreißend aus, gut, das ist jetzt nichts neues, aber ich finde es dennoch immer wieder erwähnenswert. Wir saßen wie die Mäuschen und lauschten Fadys berauschender, klarer, kräftiger, wundervoller Stimme bei „White Christmas“ – mein Lieblingsweihnachtslied. Als er dann noch „Go tell it on the mountains“ mit dem Chor sang, konnten wir schon kaum mehr die Beine stillhalten. Dann kam leider schon eine Pause, aber danach sollte es Fady pur geben. Und es folgte Fady pur und wie. Ich finde keine Worte für dieses unglaubliche Konzert, die Atmosphäre war absolut hinreißend, genau wie Fady und er hatte diese tiefe klangvolle Stimme dabei, die wir alle so lieben, seine Fadystimme, die Balladen erst Leben einhaucht und zu Schmuckstücken macht. Seine Stimme klang unbeschreiblich kräftig, so unnachahmlich, so gefühlvoll, wie nur Fady es kann, und genauso wie wir ihn lieben. Man wird süchtig danach, ja Fady nicht nur du, sondern wir sind süchtig nach dir! Ein „aaaaaaaaaahh“ ging durch die Reihen als die ersten Töne von „Papillon d’Amour“ erklangen. ENDLICH, endlich wieder einmal, seine Stimme gibt diesem Lied etwas ganz besonderes, es ist ein perfekter Song und wir sangen alle mit, wie heißt es noch... nicht schön - aber laut. Und dann folgte „mon amie la rose“- wie lange haben wir darauf gewartet, endlich, endlich wieder diesen Song zu hören. Fady, sing bitte öfter Songs mit orientalischem Einschlag. Wir lieben es, wir lieben deine Herkunft, wir lieben es, wenn du so singst und wir wollen mehr davon, wir kriegen nicht genug von dieser Modulation. Die orientalischen Klänge in seiner Stimme sind einmalig, die Songs sind großartig und sie machen ihn einzigartig. (Nicht, dass er das nicht schon wäre, aber ihr wisst, was ich meine).


Und natürlich ein swingender Fady… es gibt kaum was schöneres - „Winter Wonderland“, unglaublich, unfassbar gesungen und performt. Dann wieder sitzt er elegant auf dem Hocker und singt mit so viel Seele, mit so viel Emotionen, dass wir Gänsehaut bekommen. Er singt die langen Töne so rein und klar und man möchte, dass er nie aufhört, er soll singen, singen und singen. 3 Stunden am Stück oder auch 4… wir würden ihn niemals von der Bühne gehen lassen. Es fällt schwer, ihn zu verabschieden. Er gibt uns so viel, seine Magie ist unerreichbar, aber wiederum seine Herzlichkeit und Freude so nah und so spürbar, es ist, ich weiß auch nicht…. wir sind einfach nur geflasht.

Als er bei „Show me your love“ sich auf die Stufen setzt, ist er uns so nah, dass wir es nicht fassen können, gefühlte 50 cm entfernt können wir ihm lauschen, ein neues Gefühl, denn wir saßen das erste Mal so nah an der Bühne. Wenn seine Augen lachen und er sich noch näher zu seinen Fans setzt, dann vergisst man alles. Allein dafür hat sich jede Minute dieser 4 Stunden in der Kälte gelohnt. Wie hat es Svend Krumnacker ausgedrückt „Gib' mir ein Lächeln, und die Sonne hat verloren“... er muss Fady damit meinen.


Irgendwie war es dann doch viel zu kurz, nun gut alle Konzerte, sogar das 2,5 h Konzert in Mühlheim war uns zu kurz, aber dennoch, es waren gefühlte 3 Minuten und dann sagt Fady immer diese „schrecklichen“ Worte „Das ist mein letzter Song“ und man denkt „Nein, nein, es soll nicht vorbei sein“ aber es ist dann nach spätestens 1 oder 2 Zugaben vorbei. Ach und bevor ich es vergesse, seine „Feeling good“ – Variante war irgendwie die ganz alte, ursprüngliche und sie war so … was soll ich sagen, so, so geil lol.

Oder „Ave Maria“ … oder „Holy Night“ oder „Silent Night“… Man sitzt auf seinem Platz und kann nicht fassen, was dieser Mann dort vorn auf dem Hocker für eine Wahnsinnstimme hat, man ist unfähig, sich zu bewegen und man möchte die Zeit festhalten, anhalten, sodass sie nie vergeht. Wenn man es doch könnte…

Und wenn ich dann diesen Blogeintrag von Fady lese, dann ist es kaum zu fassen, wie wundervoll dieser Mensch ist, wie herzlich, liebevoll und mitreißend.

Fady du machst süchtig…

Das Schöne - es ist die Schönheit, mit den Augen der Seele gesehen.
Joseph Joubert

P.S.
Ach und eine kleine Anekdote noch am Rand, als wir zu fünft im Zug nachhause saßen und das sogenannte Beute-Material sichteten und natürlich etwas lauter von Fady schwärmten, von dieser und jener Geste, von diesem und jenem Ton, den er besonders gesungen hat oder dass er besonders gut aussah an diesen beiden Konzerten und uns gegenseitig Fotos zeigten, die alle ohne Blitz, aber erstaunlich gut waren und diverse Handys klingelten mit immer dem gleichen Klingelton „To let go“ und also prächtig amüsierten, stand nach einer Stunde eine Frau auf, um auszusteigen, beugte sich dann zu uns runter und sagte „Ich hab damals für IHN mein ganzes Geld ausgegeben, damit er weiter kommt und ich hab mich so amüsiert heute, danke dafür und schöne Reise noch“ DAS war sooooo unglaublich schön und wir dachten noch so, oh sie hat so viel verpasst, aber sie hat einen vortrefflichen Musikgeschmack!

(by FadysKirsche, Fotos von anonym und ameno)

Sonntag, 13. Dezember 2009

O, come all ye faithful...



Wie immer: wir sind noch zu entrückt, um zusammenhängende Sätze zu formulieren - und "müssen" uns auch noch auf das heutige Konzert vorbereiten - aber eins wird schon verraten: es war wunderbar (und es sei mir gestattet hinzuzufügen: besonders wunderbar, dass es endlich mal wieder einen Song mit "orientalischen Würzeln" gab - Mon Amie La Rose. Bitte, Fady, mehr davon! Gern auch jedes Wochenende....

(Foto by unefan)

Dienstag, 8. Dezember 2009

Auftakt zum Endspurt "Foto des Jahres"

Wie soll man sich für das "Foto des Jahres" entscheiden, wenn es davon doch eine schier unendliche Anzahl gibt? Aber nach wie vor gilt: es kann nur eines geben... na gut, höchstens zwei. Und um die Auswahl wieder ein wenig einzugrenzen, hier noch ein Video mit eingesandten Vorschlägen (aber es soll ja auch nicht zu einfach werden - hier der link zu weiteren Anwärtern. Die Abstimmung startet nach Berlin).




(Video by ameno)

Sonntag, 29. November 2009

Advent muss nicht immer besinnlich sein....

.... in Zeiten des Klimawandels darf es durchaus sinnlich sein





Wir wünschen einen heißen Advent!

(und wenn Man(n) schöne Lippen hat, darf er jederzeit um einen Kiss bitten. Jederzeit!)


(Video by FadysKirsche)


"Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus" *

Freude herrscht am ersten Advent - denn - zum ersten Mal in Berlin wird Fadys Konzert öffentlich plakatiert!



(Plakat in natürlichem Habitat)



* O-ton unefan (und von ihr sind auch die Fotos)

Freitag, 27. November 2009

Nie wieder grauer Regenhimmel - der Fadyschirm ist blau!

Fady hat exclusiv für seinen Charity-Verein Blessed e.V. einen Künstlerschirm designt. Logisch sieht er gut aus... also der Schirm. Danke an Fady, der derzeit sein neues Album im Studio aufnimmt, und dennoch Zeit fand, für Blessed e.V. den wunderschönen Regenschirm zu kreieren, der tatsächlich Lust auf Regen macht. Auf Dauerregen sogar. Selbstverständlich benötigen wir alle genau jetzt einen neuen Schirm. Zu kaufen gibt es ihn für 24,95 Euro direkt bei Blessed e.V. – oder am 12.12. in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin, wo Fady ein Zusatzkonzert gibt, da das Konzert im Tempodrom am 13.12. so schnell ausverkauft war. Und wer sich mit uns in den Massenschirmkauf vor Ort einreihen will, kann hier sogar noch ein Ticket bekommen….


(alle Erlöse gehen natürlich wie immer zu 100% in die Blessed e.V. Projekte)


(by FadysKirsche und ameno, Foto by BLESSED e.V.)

Dienstag, 24. November 2009

hidden treasures








(Fotos by Sonja)

Donnerstag, 19. November 2009

ON THE ROAD AGAIN. . . . . . . and off we go to Ruhrpott to meet Fady!!!


Recklinghausen am 13. November 2009 in der Vest-Arena

Endlich wieder ein Fady-Konzert; während der gesamten Fahrt - wir sind diesmal nur 2,5 Stunden unterwegs - ist der Himmel grau in grau mit feinem Nieselregen. Na klar, Freitag der dreizehnte, also eher keine guten Aussichten. Aber wir lassen uns die gute Laune nicht verderben.
Ankunft im kleinen schnuckeligen Hotel. Eine Unterkunft mit angenehm geschmackvoll dekorierten Zimmern - ein Wohlfühlhotel! Zur Vest-Arena nur wenige Meter zu Fuß.

Der Einlaß beginnt erst um 19. 00h. Einige ganz Harte harren schon seit morgens um 11.00h vor dem Tore aus. Also stehen wir abends im unangenehmen Herbstwind und zittern uns die Füße warm. Schön, dass es die anderen gibt; viele Freunde und Bekannte treffen wir wieder, es gibt ja sooo viel zu erzählen ………und der Sekt kann durchaus wärmen.

Zwischendurch die Hiobsbotschaft: Es darf nicht fotografiert und gefilmt werden. Mein Eheglück läßt das völlig kalt, sie wird trotzdem Fotos machen, deshalb ist sie hier. Die - wie sie es nennt – „neue Freundin“ mit Namen CANON muß auf Fadytauglichkeit getestet werden
Um 18. 30h werden mein Herzblatt und ich mit einigen anderen eingelassen. Der erste Eindruck von der Vest-Halle ist nicht gerade der einer Fest-Halle - eher eben eine Halle zum Zwecke der Versammlung. Von Heizung nicht die Spur. Die Betreiber hoffen voll auf die „Selbstheizungskräfte“ der anwesenden Körper. Aber dennoch ist die Vorfreude riesig groß und ungebremst, denn ein echter Fan läßt sich durch widrige äußere Umstände nicht unterkriegen. Hier kann Frau noch ihren Mann stehen.

Die angekündigte Vorgruppe wird Deutschrock bringen. Ein Wermutstropfen: Die aus fünf Mitgliedern bestehende Truppe kann krankheitsbedingt nur zu zweit auftreten. Egal, wir sind wegen Fady hier, und der wird wohl komplett da sein.
Der Frontmann von Kaminski macht seine Sache recht wacker angesichts der desolaten Situation. Er ist fair und gibt Fady ein dickes Kompliment und Vorschußlorbeeren als er ihn ankündigt mit den Worten, dass nach seinen Erfahrungen bei den Sänger-Castings nur wirkliche Talente eine Chance hätten.
Nun gut, jetzt wird es aber auch endlich Zeit, dass wir zum Hauptact kommen können.

Die Mitglieder von GrooveUNIT betreten unter großem Beifall die Bühne. Und endlich ist es soweit. Der Beifall steigert sich zum frenetischem Applaus, und da ist er, der Master of Feeling Good, unser Meister des Gänsehauteffektes (mein persönlicher Tipp sind meine Favoriten „Blessed“ mit Querflötenintermezzo und „Vole mon ame“, die französische Fassung von SMYL. )

Man fragt sich immer wieder, was macht die Faszination dieses Mannes aus: ist es sein jungenhafter Charme, seine freundliche Bescheidenheit ganz ohne Mätzchen oder die Fähigkeit jedem Zuschauer das Gefühl zu geben, wirklich persönlich angesprochen zu sein???
Fady ist wirklich ein Phänomen mit seiner exotischen Stimme, exotisch wie bei Tausendundeiner Nacht, eben unsere „ vox ex oriente“, die Stimme aus dem Morgenland, der schöne Prinz aus dem Libanon.
Unglaublich, eine solche Faszination kann doch keine Einbildung sein; wir sind doch nicht alle in irgendeiner Weise krank, und Fady ist die Medizin, die sofortige Genesung bewirkt!?
Andererseits haben die wirklichen Größen im Showbusiness schon immer eine solch große Anziehung ausgelöst, die an manische Formen denken ließ.

Fady beginnt zu singen, unterstützt von einer Band, die ihn mit sicherem Können und großer Spielfreude unterstützt, so dass es eine Lust ist zu sehen und zu hören, wie sie auf den Sänger eingehen können. Vor allem die beiden Gitarreros geben eine Probe ihres Könnens bei tollem Soli, die schon fast das Eintrittsgeld wert sind. Traumhaft, jeder Song sitzt und ist ein Erlebnis der besonderen Art ganz allein für uns. Vor allem der neue Titel „I still cry“ .

Wir sind so hingerissen, dass wir auch wieder ein großes Gemeinschaftsgefühl empfinden. Wie sagt man auch: Fady muß man LIVE erlebt haben, um beurteilen zu können, warum so viele Menschen aus aller Herren Länder jedes Mal wieder von weit her angereist kommen.

Eigene Songs und Coverarbeiten wechseln sich ab.
Fady ist in Höchstform, was sich auch im herausragenden Guitarrenspiel von Pivo „lead“, und Ralph „bass“ wiederspiegelt. Vergessen sind der kühle Herbstwind und die Dunkelheit des herannahenden Winters.
Fady ist wieder da, und wenn er singt, scheint die Sonne, VERSPROCHEN !!!!!

„Billy Jean“ von Michel Jackson als Zugabe, begleitet von akustischer Guitarre – nicht unbedingt mein Favorit, obwohl es genug andere gegenteilige Stimmen gibt, jedem das seine!!!

Unser Zauberer Fady hat uns alle wieder mit seiner Magie betört. Die lange Anfahrt hat sich allemal gelohnt. Es war ein rundum tolles Konzert. Wir haben den Ruhrpott gerockt !!

Es war so wunderbar gewesen, dass man zum Augenblick sagen möchte: „Verweile doch, Du bist so schön!“ ( Goethe)

Zudem war es unglaublich bewegend, dass wir uns alle wiedergesehen haben. Und das Fest ging auch noch weiter, als wir uns im Hotel trafen, um an der Bar einen Mitternachtstrunk einzunehmen, der mit Umarmungen und „Laß Dich mal drücken“ dann auch bis in den Morgen um 2. 00h andauerte. Selbst am nächsten Tag beim Frühstück gab es noch Gemeinschaftsgefühl pur unter der nachwirkenden „Fady-Sonne“. Selten haben wir alle einen solch fantastischen Freitag den dreizehnten verlebt.

Mit den besten Wünschen für Glück und Gesundheit schließe ich nunmehr und wünsche uns allen eine gute Fahrt nach Berlin.
Ihr habt doch wohl schon alle Karten für dieses Mega-Wochenende ??????? Nach meinen Informationen soll das Tempodrom schon ausverkauft sein. Und mit Gottes Segen bekommen wir alle einen Platz in der Kirche ICH FREU MIRRR !!!

Also „ Es wird für alle eine schöne Zeit“!!

See You In Berlin

EUER LUDWIG


(by Ludwig, Fotos by Roxane und Janine)

Sonntag, 15. November 2009

Fady in der Vest-Arena - Keine besonderen Vorkommnisse?


Als ich auf der Rückreise vom Fady Maalouf Konzert in Recklinghausen im üblichen "nach-dem-Konzert-Delirium" auf dem zugigen Bahnsteig in Essen stand, riss mich die Lautsprecher- Durchsage: „Der Zug hat mindestens eine halbe Stunde Verspätung wegen Personen auf den Geleisen!“ aus meinen traumwandlerischen Gedanken, die auf der Suche nach einem Aufhänger für den Bericht waren. Was für menschliche Tragödien hinter so einer Nachricht stehen mag ich hier gar nicht erörtern, jedoch hat sie mir schlagartig die Augen geöffnet, hatte ich mich doch gerade über "keine besonderen Vorkommnisse" im Hinblick auf die reibungslos Anreise, das vorzügliche Hotel usw. beklagt. Obwohl ich eigentlich ein wenig fassungslos konstatiere, dass das mein 7. Fady-Konzert war, wer hätte das je gedacht, gewöhnt man sich leicht sowohl an das Angenehme, wie auch an kleinere nicht einkalkulierte Widrigkeiten.

So empfand ich es nicht als besonderes Vorkommnis, als eingefleischter Morgenmuffel um 02.30 Uhr aus dem warmen Bett zu hüpfen, um mit einer mir verhassten Autofahrt von 1.5 Stunden den Zug in Basel zu erreichen. Selbstverständlich erschienen auch meine zuverlässigen Freundinnen StärnliCH und Rica3 pünktlich vor Ort. In der doch etwas trist anmutenden Umgebung der Vest-Arena war das Hotel ein erfreulicher Anblick, und die langsam eintrudelnden Mitfans sorgten für Stimmung. Beim leckeren Mittagessen erzeugte allerdings die überraschende Tatsache, dass der Grund unserer Reise im ebenfalls öffentlich zugänglichen Nebenraum speiste, für ein flaues Gefühl des Bedauerns, verbot doch der Fan-Knigge selbstredend einen nachträglichen Platzwechsel. Ach hätten wir uns doch vorgängig für den anderen Raum entschieden – Fady so nah, und doch so fern.

Obwohl man unterdessen an das übliche Getümmel beim stundenlangen Anstehen vor den Toren gewöhnt ist und die Zeit zum Kontakte knüpfen und pflegen nützt, muss ich diesmal doch das unglaublich rüpelhafte Betragen der Security bemängeln, wurde ich doch von dem Herrn grob am Genick gepackt und mit Schwung zur Seite gedrückt, obwohl da gar kein Platz war, um weichen zu können. Warum hat man Personen, die Geleitschutz brauchten nicht einfach durch den Nebeneingang geführt? Nun gut, der Ärger weicht angesichts der wartenden Musikinstrumente auf der Bühne rasch der Vorfreuden; nicht mehr lange….Die als Vorband engagierten "Kaminski", die wegen Krankheit gerade mal mit 2 Personen auftreten mussten, schlugen sich wacker – kein Thema, obwohl Deutsch-Rock nicht so ganz mein Ding ist.

Und dann endlich, tief durchatmen - das besondere Vorkommnis überhaupt - der Fixstern unseres kleinen Universums: Fady Maalouf und seine Jungs betraten unter dem üblichen Jubel des Publikums die Bühne. Wie bei "Turnstunden" üblich begann das Programm mit "Warm-up-Übungen", um dann die Glut stetig anzufachen und mit "Burn" den Funkenschlag zum Flächenbrand zu legen, bei dem wohl jeder Zuhörer ins Schwitzen kam, sowohl emotional, als auch durchs Tanzen. So kamen anfangs vor allem die Fans balladesker Titel, wie "Amazed", "Opening night", "To let go", "Perfect", usw. zu ihrem Recht, die wie gewohnt einfühlsam, mit kraftvoller Stimme gesungen wurden.

Den krönenden Abschluss davon bildete das von Fady selbst geschriebene "I still cry", ein aussergewöhnliches, anspruchsvolles Lied, das sein ganzes Potenzial erst bei mehrmaligem Hören entfaltet, sich dann aber sicher im Gehörgang einnistet.

Der Ohrwurm "Burn" leitete zum rasanteren Teil des Abends über, wobei noch weitere altbekannte Songs wie "Show me your love", "Good thing" und "Sway" dank der Unterstützung der grossartigen Band, Fadys wunderbar variabler Stimme und nicht zuletzt der immer ansprechenderen Performance, die Stimmung immer mehr aufgeheizt wurde.
Fady strafte seinen kleinen Joke, „man soll nicht mit dem Feuer spielen“ vor seinem ebenfalls neuen Titel "Fire"; selber Lügen, indem er uns mit "Mercy"," Freedom" und "Sway" unter Strom setzte und dann dem ganzen Spiel mit dem Feuer mit "Kiss" die Krone aufsetzte, wie mir die mehrfachen Kommentare hinter mir bewiesen: "the sexiest man alive" war da zu hören. Nun ja, die etwas gestandenere (oder verklemmtere?) Hausfrau versteigt sich zwar nicht in solche Äusserungen, ist aber auch nicht gewillt, diese zu negieren.
Bei der lauthals geforderten Zugabe wurden mit "I will survive" noch die Freunde von Dance-Songs bedient, danach durften wir uns nochmals von Fadys einzigartiger Version von "Billy Jean" tragen lassen, die diesmal dankenswerterweise einmal nicht von unpassenden Zwischenrufen gestört wurde. Ein letztes Mal "Burn" zum Mitsingen und die Show war für unser aller Gefühl leider viel zu schnell vorbei.

Es war einfach nur grandios. Fadys Stimme war wieder voll da, sein Outfit perfekt, Farbtöpfe höchstens wohl dosiert eingesetzt, und seine Performance wurde von besserer Mimik, tollen, nicht übersteigerten Tanzeinlagen und witzigen Sprüchen aufgewertet. Der Adler auf dem Gürtel samt Spruch löste bei mir ein "déja vu" aus: allerdings war es bei Elvis damals eine Eule.

Wie mir ein kleines Mäuschen geflüstert hatte, war auch der Star des Abends persönlich sehr zufrieden, und er hatte sich über eine gut gefüllte Halle, altbekannte und vor allem auch neue Gesichter gefreut.

Nach ausgiebigem Meinungsaustausch, kurzer Nachtruhe und vergeblicher Hoffnung, auf ein "gemeinsames Frühstück", endete die Rückreise trotz Unterbrechungen am Ende noch planmässig. Ich trotzte den Traditionen und fand mein Vehikel auf Anhieb wieder, machte dann aber dank des sintflutartigen Regens, der das Lesen der Strassenschilder verunmöglichte, nochmals einen unfreiwilligen Abstecher von Basel nach Deutschland und schaffte schlussendlich völlig erledigt die grässliche Heimfahrt ohne Crash. Dass mich zuhause keine besonderen Vorkommnisse im Stall erwarteten, habe ich meiner "first family" zu verdanken, die mir dank ihres Einsatzes dieses traumhafte Wochenende ermöglicht hat. DANKE!
(by dreamdancer, Fotos by home, FadysKirsche und Nelly)

Samstag, 14. November 2009

Fady in Recklinghausen - wow!

wie immer folgt ein ausführlicher Konzertbericht in den nächsten Tagen - zur Einstimmung ein Ausschnitt aus dem neuen Song "I still cry" - und eins können wir schon verraten: zum Weinen war an diesem Abend in Recklinghausen rein gar nichts! Dieses Konzert gehört definitiv in die Top 3 aller Fadykonzerte! Und das nicht nur, weil ein strahlender, gutgelaunter Fady im Vorfeld einen netten Plausch mit den wartenden Fans am Absperrgitter hielt...





(das Video wurde auf Fadys Wunsch entfernt - dafür kommt demnächst an dieser Stelle ein anderer Song aus dem Konzert)

Donnerstag, 12. November 2009

Koriander im Dialog mit Rosenwasser an bezaubernder Nonchalance: Kochen mit Fady II

Also, eigentlich sag ich ja immer „Wer lesen kann, der kann auch kochen“ - auf jeden Fall nach Gebrauchsanweisung. Aber - fremde Rezepte aus einem fernen Land, fremde Räume, fremde Mitstreiterinnen, von denen einigen Bulgur und Koriander unbekannt, des richtigen Umgangs mit diversen Zutaten unkundig, und die Rosenwasser für einen Badezusaz oder ein Aftershave halten ;-) - da sind Zweifel am Gelingen erlaubt. Waren zu meiner großen Überraschung aber völlig überflüssig. Außer der Linsensuppe, die nicht so ganz mein Fall war, hat mir alles vorzüglich geschmeckt! Und ich gehöre nicht zu denen, die sich für einen Feinschmecker halten, weil sie süß und sauer voneinander unterscheiden können. Ich bin ein leidenschaftlicher Genießer und eine entsprechende Köchin. Ich kannte die libanesische Küche nicht, sie liegt mir mit ihren Gewürzen, Knoblauch und Zitrone aber sehr! Ich freue mich, dass ich sie auf diese besondere Weise kenngelernt habe.

Ich glaube, nicht nur ich stand aus diversen Gründen unter Anspannung, die sich aber auflöste wie ein Frühnebel in der Sonne, als die leckerste Zutat von allen einschwebte. Comme „l' Entrée Mystère d'un Rêve“, diese Vorspeise hatte ich in meinem Menu vergessen. Wie ein Eisläufer von Holiday on Ice glitt Fady durch den Raum, verbreitete im Nu die Leichtigkeit des Seins, und die Arbeit wurde zum spielerischen Vergnügen.

Schnell war zu erkennen, dass Fady auch am Herd weiß was er tut! Da ich mit dem Resultat des 'Spinat mit Reis und Pinienkernen' noch nicht ganz glücklich war, schmeckten Fady und ich immer noch mal ab, bis wir uns für diese zusätzlichen Gewürze entschieden: Fady für Curry Jaipur und ich für Koriander. Rosinen hatten der Küchenchef und ich bereits ohne zu fragen untergemischt.
Der Küchenchef war mit mir auch ganz einer Meinung, die Pinienkerne ohne Öel zu bräunen. Nicht zu heiß, sie verbrennen dann leicht – und ständig bewegen, das braucht etwas Geduld. Und auch der Knobi darf nicht zu grob gehackt sein, es spielt nach meiner Erfahrung wirklich eine Rolle für Zutaten, wann und in welcher Beschaffenheit sie dem Ganzen zugefügt werden.

An der Tafel saß ich am weitesten von Fady entfernt, konnte ihn weder sehen noch verstehen. Beim Dessert hatte ich ihn dann aber fast ganz für mich. Ich habe mit ihm über Presse und Radiosender gesprochen. Er meint bei seinem Album Blessed sei wohl „schon alles gelaufen“, aber wenn das neue raus ist, würde er sich freuen, wenn wir uns daraus Titel bei den Sendern wünschen würden. Ehrensache!! Dann starten auch wir wunsch- und votingmäßig wieder richtig durch, das ist doch versprochen, oder?

Beim Eis mit Rosenwasser verdrehte er die Augen und schien mich zu fragen, wieso fällst du bei diesem Geschmack nicht in Ohnmacht? Ich war nahe dran, aber nicht wegen des Eises, und wahrte Contenance. Fady ist nicht nur on Stage atemberaubend, lässt einem im persönlichen Gespräch aber dank seiner bezaubernden Nonchalance genügend Luft, um nicht zu kollabieren.

Ich gebe es auf darüber nachzudenken, was dieses Wesen so unbeschreiblich macht – was hat er in seinen Mitochondrien, das andere nicht haben? Welch kraftvolle und gleichzeitig leichte Energie steckt in ihm! Trotz dieses geballten Charmes in traumhafter Verpackung, habe ich mich in seiner Nähe sehr wohlgefühlt. Es war so leicht – er macht es einem leicht!

(by Alster)