Und nun sitze ich hier. Überlege, wie man das gestrige Konzert in Worte fassen könnte, wie die Emotionen, die genau dieses „She’s like the wind“ in mir hervorgerufen haben (und beim Anblick des Videos vergesse ich wieder und wieder zu atmen, so schön ist das!, wie die Akustik der Halle beschreiben, die Abmischung, wie das Erstaunen, dass Fady schon wieder so viel besser singt als sowieso schon… Es klappt nicht. Die Worte wollen nicht kommen. Zumindest nicht so, dass sie meine Gefühle ausdrücken könnten.
Hilft ein Blick auf die Fakten? 450 Besucher, viele neue Gesichter, erfreulich viel Männer und Jungs dabei. Tolle Akustik im Schacht 1. Super Organisation und freundlichen Securities. Fady sang so gut wie noch nie auf einem Konzert mit Band. Er hatte Spaß auf der Bühne. Er hat zwar keine Schwunghüft gezeigt, aber sich perfekt zu den Songs, ohne dass es einstudiert rüberkam, bewegt, geplauscht, sich sichtlich wohl auf der Bühne gefühlt. Hmm. Aber das war schon oft der Fall. Was also zeichnet dieses Konzert aus? Auch am Zusammenspiel von Fady und Band haben wir uns schon oft erfreuen dürfen. Was war es? Was machte dieses Konzert gestern zu dem, was es war? Der herzförmige Schweißfleck? Des Sängers Gänsehaut bei „Kissing Moonlight“ unter der Lederhose (O-Ton Fady!!)(und noch ein Fakt: er sah umwerfend aus, ganz in schwarz, aber das ist ja auch nichts neues…., der Wechsel von Uptemponummern und (be)sinnlicheren?Ihr seht, es geht nicht. Dieses Konzert ist nicht zu beschreiben. Zumindest nicht von mir. Ich geb den Schwarzen Peter mal an poison dwarf weiter, die mit mir eigentlich keine Lust hatte, nach Oberhausen zufahren, aber auf der Hinfahrt schon mit gezinkten Karten gespielt hat, in dem sie hinterhältig eine Fady-CD einlegte und ich nach – wieviel Tönen doch gleich? – sofort meine schlechte „hier-in-Deutschland-ist-es-zu-kalt-und-zu-voll“-Laune verlor!
Also, poison, übernehmen Sie!!
Tja, was soll ich denn noch dazu sagen. Was erwartest du? Du saßt neben mir und ganz heimlich still und leise ist während des Konzertes der Ameno-Modus zu mir herübergekrochen. Schönen Dank auch! :D
Daher kann ich mich deinem Eindruck eigentlich nur anschließen. Erwähnenswert wäre noch die absolut gelungene Version von "To let Go" sowie die Kommunikation zwischen Fady und seinen Fans. Alle schienen sich sichtlich wohl zu fühlen. Das war das durchaus besondere an diesem Konzert.
Ich schieb den Schwarzen Peter einfach an Euch weiter: war es gestern so ein besonderes, spezielles Konzert? Oder ein „business as usual“-Konzert und nur wir sind so sprachlos?
(by ameno und poison dwarf, Foto by Roxane für uk-event, Video von doro1208. Die Überschrift ist aus der Facebook-Statusmeldung von Fady)























