Donnerstag, 13. November 2008

amazed by Fady

Wer wir sind Wir sind eine Gruppe von Fans des Künstlers Fady Maalouf. Inzwischen gibt es zahlreiche deutsche und internationale Support-Pages von und für Fady im www, warum also eine weitere Internet-Präsenz? Neben der Information über den Künstler, Sänger und Modedesigner Fady, mit der wir anderen Interessierten sowie auch neuen potenziellen Fans die Möglichkeit geben möchten, sich über Videos, Konzert- und Presseberichte ein eigenes Bild zu machen, steht die eigene, und manchmal sicherlich etwas „andere“ Berichterstattung im Vordergrund dieser Page. Was genau wir damit meinen, werdet ihr beim Durchstöbern dieser Seiten feststellen ;-) Wie alles begann. Oder: Am Anfang war Benny. Früher hab ich solche Sendungen nie geschaut. Kochsendungen. Oder DSDS. Ich wusste weder, wer Johann Lafer ist, noch kannte ich Daniel Küblböck. Heute sehe ich mir beides an. Nicht Küblböck. Ich meine solche Sendungen. Zwar kann ich weder kochen noch singen, aber ich habe sowohl meinen Lieblingssänger (Fady Maalouf!) als auch mein Lieblingsessen (Lachs in Sesamsauce!) auf diese Weise entdeckt. Alles begann mit Benny. Beim Zappen strahlte mir plötzlich ein frecher junger Kerl aus dem Fernseher entgegen und informierte mich darüber, er würde der neue Superstar werden. Mein Spontaninstinkt sagte mir: Das könnte noch unterhaltsam werden. Wurde es auch. Aber anders als ich erwartet hatte. Bereits in den Top 15 – Shows begann die Phase 1: Interesse! Fady Maaloufs erster Auftritt, den ich bewusst zur Kenntnis genommen habe (genau genommen der erste Auftritt, den ich von ihm sah). Authentisch, glaubwürdig und einfach schön. In dieser Phase wurde mein Interesse geweckt an Musik von einem Künstler, der „Home“ auf eine Weise sang, dass nicht nur ihm die Tränen über die Wangen rollten, sondern auch ich kurz schlucken musste. Später schrieb Fady einmal über eine von ihm geschätzte Sängerin: „Ich bekomme 300000000 gänse haut pro SEKUNDE“. Außer, dass es phantastisch gesungen war, berührte dieser Song, dieser Ausdruck in der Stimme. Die „aut von Gans“ war ganz auf meiner Seite. „Meine Seele nackt auf der Bühne zu lassen“. Ja. Das tut er. Total emotiv. Von diesem Sänger wollte ich mehr hören! Bereits kurz nach Phase 1 begann die Phase der Begeisterung. Normalerweise höre ich Heavy Metal, Rockmusik, und manchmal auch ganz gerne HipHop, Dance und diese neuen rockigeren Musikrichtungen, deren Namen ich nicht kenne. Die leiseren Töne gehörten weniger zu meinen Favoriten. Aber vor Fady hatte ich auch noch niemanden gehört, der mit leisen Tönen mehr Power, Gefühl und Musikalität ausdrücken konnte, als meine bis dato liebsten Rockbands. „Man kann auch seine eigene Touch auf jedes Stück hinstellen oder hinlegen.“ Auch das tut er. Und so kommt es, dass zwischen Metallica und System of a Down heute die CDs von Fady Maalouf stehen. „Isch will keine Stempel auf mein Stirne“. Auch wenn die leisen Töne in Fadys bisheriger musikalischer Laufbahn überwiegen – und zugegebenermaßen beherrscht und belebt er diese wie kaum ein anderer Sänger – beweist er mit dem Album „Blessed“ seine musikalische Vielseitigkeit. Neben Swing-, Soul- und Up-Tempo-Nummern finden sich auch rockige Stücke und 2 Dance-Songs auf seinem ersten Album. Und – was bei einer solchen Mischung unüblich ist - jede Richtung überzeugt! Dies macht neugierig auf sein nächstes Album! Übrigens, sein erstes Video, Blessed, „wurde gedreht ihn einem Schloß und im Busch.“ Ähem, ja. Zur Phase der Begeisterung kam dann noch die Sache mit dem Zeitfaktor hinzu. Man muss bedenken, dass mit jeder neuen Phase die vorherige Phase ja nicht beendet ist. Alle diese Phasen, und auch die nachfolgenden, existieren parallel fort. Und wenn man mit Interesse jeden Musikschnipsel im Internet und alle Berichte in den Medien sucht und verfolgt, dann kostet das Zeit. Und natürlich teilt man auch in diversen, sprunghaft sich vermehrenden Internet-Foren seine Begeisterung mit anderen Fans. Fernsehen, Foren, Fady. Wir träumten zusammen einen Traum, Fady und seine Fans, und dieser Traum wird gerade Wirklichkeit. „Ich lebe diese Traum nicht allein, meine Fans und ich sind ein Team.“ So lief man dann träumend durch den Tag, legte sich weit jenseits der Teeniezeit einen tragbaren mp3-Player zu und lächelte fremde Menschen an. Auf der Arbeit ist die Bedeutung des Internets stark angestiegen. Man muss ja alle paar Minuten unbedingt einmal kurz nachsehen, ob Fady einen neuen Blog-Eintrag oder eine neue Kyte-Botschaft hinterlassen hat. Und was die Presse zu seinem letzten Auftritt sagt. Und wann endlich das neue Video rauskommt. Und wo der nächste Auftritt ist. „Not knowing is the real killer.“ Auch das Privatleben wird straffer organisiert. „Bringst du heute die Fady-CDs mit, ich muss noch über PN den Treffpunkt mit den anderen für den Fady-Auftritt in Hamburg ausmachen“? „Kannst du einkaufen fahren? Ich muss noch im Forum nachlesen.“ Irgendwann hing in der Küche zweier Menschen, die in einem Alter sind, sich über den verschossenen Elfmeter von Uli Stielike bei der Fußballweltmeisterschaft 1982 (oder war das 1986?) zu unterhalten, ein Fady-Poster aus der Bravo. Wohlgemerkt, bei der Mondlandung war ich ein Baby. Und dann begannen die Deutschland-Rundreisen zu seinen Auftritten. Man erinnerte sich plötzlich wieder an so viele Leute, die man sowieso schon immer mal wieder hat besuchen wollen. „Wie geht es dir? Lange nichts mehr von dir gehört. Hast du nächsten Dienstag schon etwas vor?“ So oder so ähnlich mag sicherlich das ein- oder andere Telefonat eines Fady-Fans in den vergangenen Monaten ausgesehen haben. „Ich werde meine Koma später haben.“ Ja, das hatte ich auch erst später, nach meinem ersten Fady-Live-Event, als wir das Schiff in Hamburg schon lange wieder verlassen hatten. Seither hat mich immer wieder neu überrascht, wie phantastisch es klingt, wenn er live singt. Das kannte ich von anderen Live-Konzerten in dieser Weise nicht. In Kleve habe ich mein Koma durch wildes Gefuchtel mit Fady-Plakaten unterdrücken können, und in Schwerin konnte ich sogar schon in ganzen Sätzen sprechen und nach einem Autogramm auf meinem Fady-T-Shirt fragen. Was ich auch bekommen habe. Derzeit trete ich gerade in die „Phase des Pragmatismus“ ein. Mit dem Blog und der Homepage möchten wir helfen, umfassend über den Künstler, Musiker, Modedesigner Fady Maalouf zu informieren und anderen Menschen die Möglichkeit geben, sich über die Videos und Hörproben selbst ein Bild zu machen. Fady Maaloufs Fähigkeit zu träumen und seine Fans in diesem Traum mitzunehmen ist nicht der einzige Garant für seinen Erfolg. Während seiner Live-Auftritte ist mir immer wieder aufgefallen, dass Menschen, die noch nicht so viele Songs von ihm kannten, von der Phase „Interesse“ in die Phase „Begeisterung“ übergegangen sind. Und als „Erfinderin“ dieser Fady-Fan-Phasen muss ich es schließlich wissen;-) „… weil isch möschte nischt die Zuschauer enttäuschen …“ Diese Einstellung ist Programm. Ich muss jedes Mal grinsen, wenn ich ihn singen höre „Who wants to be perfect? Not I“. Ja, Fady ist glaubwürdig. Aber bei dieser kleinen Textzeile lügt er. Eindeutig! Neben seinem Talent, andere Menschen in eine andere (Traum)Welt zu entführen, zeigt er eine gute Portion Realitätssinn „I didn´t have time to rest, but that´s ok. You won´t reach anything without hard working.“ Sein Fleiß und die Fähigkeit, neue Dinge sehr schnell zu erlernen, („Schon seit Kind male ich auf Alles“) helfen ihm sicherlich dabei. Aber das geht alles nur mit viel Humor. „War ischhhh sexy genug?“ Ja, Fady, warst du;-) Warum er nicht so schnell wieder in der Versenkung verschwinden wird? „Weil ich keine Titanic bin.“ Seine Musik hat viele Farben, ebenso viele wie der Künstler Fady Maalouf. Und jede einzelne wirkt authentisch. Diese Mischung macht die Faszination seiner Fans an Fady aus. „Alle Sprachen sind schön in der Musik, weil Musik die Seele einer Sprache ist. Ein Mensch ist schön wegen seine Charakter nicht wegen seine Äußere und bei einer Sprache die Schönheit kommt auch erst in der Musik zu Gesicht.“ (by gwenwynfar)


und hier DAS Video für uns als "Reisebegleitung" für Fady: „Es ist mein Schicksal, meine Reise auf einem anderen Weg weiterzumachen. Nicht als Sieger, aber als Fady Maalouf“


(Video by papyrus)

1 Kommentar:

Marte Cormann hat gesagt…

Hallo,
ein sehr schöner Beitrag :-). Leider finde ich keine Kontaktadresse auf eurer Site. Gibt es unter euch zufällig jemand, der zur Zielgruppe von "SweetLittle50" zählt und Lust hat, mir relativ kurzfristig ein Online-Interview zum Thema "Fady-Maalouf-Fan sein mit 50" zu geben? Ich würde mich sehr freuen!